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Jacqueline Harpman
Es gibt Bücher, die wirken nicht wie Geschichten, sondern wie ein Nachhall in einem leeren Raum, denn sie bleiben nicht im Kopf wie Handlung, sondern wie ein Gefühl von Kälte, das sich nicht genau verorten lässt. „Ich, die ich Männer nicht kannte“ is... Mehr lesen
Gianrico Carofiglio
Der neue Roman des italienischen Schriftstellers „Der Horizont der Nacht“ changiert gekonnt zwischen Recht, Erinnerung und dem leisen Flirren der Wahrheit. Gerade das hat mich beim Lesen fasziniert, denn es gibt ja Kriminalromane, die man wie ein Puz... Mehr lesen
Mit „Der Hüter“ (wobei der italienische Originaltitel „Il custode“ sinngemäß auch mit „Der Beschützer“ übersetzt werden kann) kehrt Niccolò Ammaniti zu jenen literarischen Landschaften zurück, die er wie kaum ein anderer zu durchwandern versteht: die... Mehr lesen
Robert Menasse
Es gibt Bücher, die wirken, als würden sie einem nicht einfach eine Geschichte erzählen, sondern eine innere Bewegung freilegen, die man selbst nur halb bemerkt hat. Robert Menasses „Die Lebensentscheidung“ ist für mich genau so ein Text gewesen: lei... Mehr lesen
Helena Falke
Lis ist Sterneköchin. Lis liegt in einer noblen Sterbeklinik in Davos. Sie hat noch fünf Tage zu leben. Beim letzten Dinner, das sie für die Milliardärsfamilie Harmann zubereitet hat, ist die gesamte Familie vergiftet worden. Da sie von den Gerichten... Mehr lesen
Yasmin Shakarami
Testleserin MARLENE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Telfs) Eines meiner neuen Lieblingsbücher wird definitiv „Schattenlicht“ von Yasmin Shakarami. Darin geht es um die gerade erst 17-jährige Billie, die für ihr letztes Schuljahr eine riesige... Mehr lesen
Kobai Halstenberg
Testleserin MARLENE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Telfs) In „Wie Treibholz auf Asphalt“ erzählt uns Kobai Halstenberg wahre Begebenheiten und Erzählungen von jungen Menschen zwischen 15 und 26 Jahren, die auf der Straße leben oder lebten. ... Mehr lesen
Shuang-zi Yang
Der diesjährige International Booker Prize ging zu gleichen Teilen an die Schriftstellerin Yang Shuang-Zi und die Übersetzerin Lin King. Ein würdigeres Buch hätte man auf der Shortlist nicht finden können, geht es doch in diesem Roman um eine japanis... Mehr lesen
Ian McEwan
In „Was wir wissen können“ entfaltet Ian McEwan eine Zukunft, die sich nicht mit einem lauten Knall ankündigt, sondern wie ein langsames Versinken wirkt – ein leises, unaufhaltsames Nachgeben der Welt unter dem Gewicht menschlicher Versäumnisse. Beim... Mehr lesen
Percival Everett
Percival Everetts neuer Roman „Dr. No“ ist ein Buch wie ein nächtlicher Spaziergang durch eine fremde Stadt: schillernd, rätselhaft und voller unerwarteter Abzweigungen … Man glaubt zunächst, sich in einer spielerischen Parodie auf klassische Agente... Mehr lesen
Taffy Brodesser-Akner
Die Fletchers haben es mir nicht ganz leicht gemacht, mich mit ihnen anzufreunden. Sie sind nicht einfach nur reich, sondern extrem reich, absurd reich, entführungswürdig reich. So geschieht es, dass Carl Fletcher, Vater zweier Söhne und einer zu de... Mehr lesen
Maria Borda
Was gibt es an heißen Tagen besseres als ein Eis?! Ja, ich weiß, das Brickerl ist zurück – aber wer darauf keine Lust hat und auch dem langen Schlangestehen an der Eisdiele nicht so viel abgewinnen kann – der kann leicht in die Eigenproduktion einst... Mehr lesen