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Mephisto, 2 MP3-CDs

Mephisto, 2 MP3-CDs

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

von Klaus Mann

Audio
140 mm x 129 mm
Sprache Deutsch
2019 Roof Music; tacheles!
ISBN 978-3-86484-584-0
KNV-Titelnr.: 74765922

Besprechung

"Mephisto" erzählt die Geschichte des Schauspielers Hendrik Höfgen, von seinen Anfängen im Hamburger Künstlertheater 1926 bis zum Jahr 1936, als Höfgen (in manchen Zügen unverkennbar Gustaf Gründgens) es zum gefeierten Star des neuen Reiches gebracht hat. Höfgen geht dafür jedoch einen Teufelspakt ein und verrät die humanen Werte, für die er einst eintrat.
"Mephisto" ist ein zeitkritisches Panorama der Zustände im Dritten Reich - mit deutlich satirischen Elementen, eine Geschichte von Anpassung und Widerstand. Erstmals erschienen 1936 im Amsterdamer Exilverlag Querido, wurde die Verbreitung des Romans in der Bundesrepublik 1966 verboten. 1981 erschien trotz Verbots eine Neuausgabe, und "Mephisto" wurde zu einem Kultbuch.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Mann, Klaus
Klaus Mann wurde wurde 1906 geboren, sein erster Roman 'Der fromme Tanz' erschien 1925. Berühmt wurde er durch sein publizistisches Engagement im Exil, durch seinen Roman 'Mephisto', der 1980 erfolgreich verfilmt wurde, und durch seinen autobiographischen Bericht 'Der Wendepunkt'. Klaus Mann starb 1949 in Cannes.

Harzer, Jens
Jens Harzer, geboren 1972 in Wiesbaden. Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München. Er gehörte von 1993 16 Jahre dem Ensemble von Dieter Dorn an, erst an den Münchner Kammerspielen, dann am Bayerischen Staatsschauspiel. Daneben gastierte er u.a. am Burgtheater Wien, an der Schaubühne Berlin, den Salzburger Festspielen, am Deutschen Theater Berlin und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. In diesen Jahren arbeitete er u.a. mit Dieter Dorn, Herbert Achternbusch, Peter Zadek, Andrea Breth, Luc Bondy und Jürgen Gosch. 2009 wechselte er an das Thalia Theater Hamburg. Zusammenarbeit dort u.a. mit Dimiter Gotscheff, Leander Haußmann und Johan Simons. Im Film mit Michael Verhoeven Hans-Christian Schmid, Bülent Akinci und zuletzt mit Tom Tykwer und Wim Wenders. Neben vielen Auszeichnungen und Preisen wurde er 2008 und 2011 zum "Schauspieler des Jahres" gewählt.