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Neue Zeit 1919

Neue Zeit 1919

Ein Jahr zwischen Hoffnung und Entsetzen

von Gerhard Jelinek

Hardcover
256 Seiten; mit zahlreichen Abbildungen; 220 mm x 152 mm
Sprache Deutsch
2019 Amalthea
ISBN 978-3-99050-150-4
KNV-Titelnr.: 78042300

Besprechung

Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, die Donaumonarchie existiert nicht mehr. 1919 bildet den turbulenten Auftakt des jungen Staates Österreich: Er beginnt mit Hunger, der Spanischen Grippe, dem Elend der Kriegsversehrten, einer Kohlenkrise und Angst vor einer Revolution. Sechs Millionen "Deutsche" der untergegangenen Habsburgermonarchie müssen auf jede Gewissheit hinsichtlich Landesgrenzen, Identität und Zukunft verzichten. Der ehemalige Kaiser Karl verlässt in einem Sonderzug das Land Richtung Schweiz und begegnet am Bahnsteig von Feldkirch Stefan Zweig. Frauen erhalten politische Gleichberechtigung und werden doch von Entscheidungen ferngehalten. Die vagen Hoffnungen auf Frieden zerbersten im Entsetzen über die Bedingungen des Vertrages von St. Germain, in dem der Name "Österreich" den Österreichern aufgezwungen werden muss. Und doch wird der Spatenstich zum ersten Wiener Gemeindebau gesetzt, der 8-Stunden-Arbeitstag wird eingeführt, die Todesstrafe wird abgeschafft. Es ist der Beginn einer neuen Zeit ...
Bestsellerautor Gerhard Jelinek erzählt anhand von Zeitungsberichten, Tagebucheintragungen und Briefen packend und authentisch vom entscheidenden ersten Jahr der Republik Österreich.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Jelinek, Gerhard
Gerhard Jelinek, Prof., Dr., ist seit 1989 beim ORF tätig, u. a. Leiter und Moderator der Sendung "Report", heute Leiter der Abteilung "Dokumentation und Zeitgeschichte" und des Wissensmagazins "Newton". Der gelernte Jurist und erfahrene Journalist recherchiert umfassend und präsentiert in seinen mehrfach ausgezeichneten TV-Dokumentationen und Büchern geschichtliche Abläufe im historischen Zusammenhang spannend und verständlich.
Zuletzt bei Amalthea erschienen: "Schöne Tage 1914" (2013), "Die letzten Zeugen" (mit Birgit Mosser-Schuöcker, 2014), "Sternstunden Österreichs" (2015) und "Es gab nie einen schöneren März" (2017)