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Hauptbeschreibung

Gustave Dorés Holzstiche faszinieren durch ihre Erzählfreude, ihre realistische Darstellung und dramatische Zuspitzung des Geschehens. Die dynamischen Hell-Dunkel-Effekte machen sie einzigartig. Besonders eindrucksvoll sind Dorés Illustrationen zum Alten Testament. Sie zeigen biblische Gestalten ebenso wie spannungsgeladene Schlacht- und Massenszenen oder weite Naturräume. Die Doré-Bibel erschien erstmals 1866 in einer französischen Ausgabe. Innerhalb kürzester Zeit folgten Pracht- und Volksausgaben in allen europäischen Sprachen. Schon 1867 wurde die Bibel u.a. in London, Stuttgart, Mailand, Stockholm, St. Petersburg, Warschau, Prag, Amsterdam, Helsinki, Barcelona, Lissabon und Chicago gedruckt. Die Beliebtheit der Holzstiche überwand sämtliche konfessionelle Hürden, so dass die Illustrationen bald katholische, reformierte, russisch-orthodoxe, anglikanische, methodistische, baptistische und freikirchliche Bibelausgaben schmückten.

Kurztext / Annotation

Die Doré-Bibel ist bis heute in der ganzen Welt populär. Dorés ausdrucksstarke Holzstiche haben die religiösen Vorstellungen von Generationen geprägt. Die Einführung von Anja Grebe stellt Dorés Schaffen als Buchillustrator vor.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Gustave Doré (1832-1883) war der erfolgreichste und bekannteste französische Buchillustrator des 19. Jahrhunderts. Er hat über 200 Bücher gestaltet, darunter so bekannte wie Münchhausen, Balzacs "Tolldreiste Geschichten", "Don Quichote" und "Die göttliche Komödie". Auch als Maler und Bildhauer war Doré bekannt. Eine Ausstellung seiner Werke in Paris zog 1896 105 Millionen Besucher an.