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Gebrauchsanweisung fürs Scheitern

Gebrauchsanweisung fürs Scheitern

von Heinrich Steinfest

Taschenbuch
240 Seiten; 194 mm x 122 mm
Sprache Deutsch
2019 Piper
ISBN 978-3-492-27733-4
KNV-Titelnr.: 77186820

Besprechung

"Heinrich Steinfests 'Gebrauchsanweisung fürs Scheitern' ist ein tiefsinniges, zugleich humorvolles Plädoyer für eine 'Kultur des Scheiterns', für ein von Hoffnung geleitetes, kontinuierliches Vorwärtsscheitern, um nicht der Verzweiflung anheimzufallen. Mit Würde scheitern - auch das lässt sich erlernen.", Nürnberger Zeitung, 05.02.2020

Inhaltsverzeichnis

9 Ein Nachwort als Vorwort oder
Über den Christus an meiner Wand
15 Die gescheiterte Hoffnung
32 Bad luck und Very bad luck
52 Ist Scheitern göttlich ?
62 Das Leben eine Krankheit
74 Meine verzweifelten Versuche,
Mr Ku beim Tischtennis zu schlagen
93 Das Scheitern in Fragen der Kleidung und der Liebe
116 Das Scheitern der Wahrheit
133 Der Koch, das Ei, die Suppe und der Staub
160 Porträt des Künstlers als ein Häufchen Elend
183 Zehn
184 Knochen und Raumschiffe
194 Bahnhöfe, Flughäfen oder der grandiose Horror
des Bauens
214 Unglück
229 Glück
238 Danksagung

Kurztext / Annotation

Das Scheitern ist alltäglich - und ohne können wir nicht sein

Langtext

Das Scheitern beginnt früh, darin besteht seine Macht. Natürlich, wir lernen, uns gegen die beständige Kraft der Misserfolge zu stemmen. Der eingebildeten wie der tatsächlichen. Weshalb wir auch ein solches Theater um Triumphe, Goldmedaillen oder Intelligenzquotienten machen. Es ist unser Weg, gegen all die Beschränkungen, die uns Gott oder die Natur auferlegt haben, anzukämpfen. Zugleich studieren wir begeistert das vertraute und fremde Unglück, die Fehlschläge und Blamagen. Heinrich Steinfest beschäftigt sich mit der philosophischen Seite des Scheiterns ebenso wie mit der praktischen, dem Scheitern beim Kochen, in der Liebe und der Kunst, erzählt vom spirituellen Scheitern und dem Versuch, einen gewissen Mr. Ku im Tischtennis zu schlagen.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Steinfest, Heinrich
Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart - das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit »Ein dickes Fell«; 2014 stand er mit »Der Allesforscher« auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für »Das Leben und Sterben der Flugzeuge«, 2018 wurde »Die Büglerin« für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper »Der schlaflose Cheng«.