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Kein Pausenbrot, keine Kindheit, keine Chance

Kein Pausenbrot, keine Kindheit, keine Chance

Wie sich Armut in Deutschland anfühlt und was sich ändern muss

von Jeremias Thiel

Taschenbuch
224 Seiten; 206 mm x 137 mm
Sprache Deutsch
2020 Piper
ISBN 978-3-492-06177-3
KNV-Titelnr.: 80543563

Besprechung

"Die Geschichte von Jeremas Thiel ist Mutmacher und Anklage zugleich.", Die Oberbadische, 29.04.2020

Kurztext / Annotation

"Mit Armut verbinde ich Überforderung, Last und Strukturlosigkeit."

Langtext

Als Jeremias Thiel elf Jahre alt ist, macht er sich auf den Weg zum Jugendamt. Er hält es zu Hause nicht mehr aus, hat Angst, der Armut und Verwahrlosung, die dort herrschen, niemals entkommen zu können. Seine Eltern sind psychisch krank und leben von Hartz IV, die häusliche Situation ist mehr als schwierig. Von da an lebt er im SOS-Jugendhaus, bis er als Stipendiat auf ein internationales College geht und im Herbst 2019 sein Studium in den USA beginnt. Er ist sich sicher, dass viele, die in ähnlichen Verhältnissen leben, nicht die Möglichkeit haben, sich daraus zu befreien. In diesem Buch erzählt Jeremias seine Geschichte und liefert zugleich einen bewegenden und aufrüttelnden Appell für mehr soziale Gerechtigkeit.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Thiel, Jeremias
Jeremias Thiel, geboren 2001 in Kaiserslautern, wuchs unter schwierigen Bedingungen auf: Die Eltern sind langzeitarbeitslos, das Geld ist immer knapp. Als er elf ist, verlässt Jeremias die Familie auf eigene Initiative und lebt von da an im SOS-Kinderdorf. 2019 machte er Abitur am UWC in Freiburg. Derzeit studiert er Umwelt- und Politikwissenschaften am renommierten St. Olaf College in Minnesota.