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Gerade gelesen

Aza ist ein Mädchen, das psychische Störungen hat. Zum Beispiel kratzt sie sich ihre Haut auf, nur um sie danach zu desinfizieren und ein Pflaster draufzukleben. Sie hat auch eine Heidenangst vor c. difficile, einer Darmbakterie, durch die man sterben könnte. Ihre Mutter ist Lehrerin und ihr Vater ist tot. Aber sie hat eine beste Freundin, die immer für sie da ist und sie trotz ihrer Störungen sehr gern hat. Dann verliebt sie sich in einen Milliardärssohn, doch als sie sich küssen, hat sie auf einmal Angst, er könnte c. difficile haben. So geht das eben immer und immer weiter. Aza kann sich gegen ihre Gedanken nicht wehren, sie kann sie nicht steuern. Je mehr sie versucht, den Gedanken zu verdrängen, desto stärker wird er. In diesem Buch wird die Machtlosigkeit gegenüber der eigenen Gedanken sehr gut beschrieben. Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Autor die Gedanken so gut wie möglich niedergeschrieben hat. Außerdem ist es auch sehr interessant zu lesen, wie man sich fühlt, wenn man psychische Störungen hat. Die meisten Menschen haben Angst vor solchen Leuten, aber es sind nicht alle ein extremer Fall. Im Buch werden Azas Gedanken als „Spirale“ bezeichnet, die immer enger wird und sie hinunter zieht. Sie ist dann in einer anderen Welt, sie kann an nichts anderes mehr denken. Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!
 

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