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Gerade gelesen

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Es ist nun Weihnachten 1942, das zehnte Gebot von Dr. Joseph Goebbels aufgesagt und kundgetan. Stella singt vier Lieder für ausgewählte Freunde des Staats-Reinigungs-Komitees. Im Wannsee spiegelt
sich die Schande und das Christkind will in diesen Tagen nicht auf diese Welt kommen. Natürlich ahnt man die ganze Geschichte lang, dass mit dieser Kristina-Stella etwas nicht stimmt, und natürlich versteht man die ganze Geschichte lang nicht, was dieser Fritz eigentlich will, erfahren muss, erleben muss, verstehen muss. Aber dieses Trauma des kleinen Friedrichs, das er nun schon seit seines achten Lebnesjahres mit sich schleppt, zwingt ihn eben Dinge zu sehen, zu spüren, zu atmen, die er eigentlich nicht will und denen er auch nichts entgegen zu setzen hat und sich dennoch nicht entziehen kann und vermutlich sein ganzen lang begleiten werden, ja sogar quälen werden.
Eine grauenvolle Geschichte in einer grauenvollen Zeit, in der trotz allem soviel Glitzer und PlingPling alltäglich ist, dass es einen sehr verwirren mag.
Mir hat übrigens schon sein erster Roman "Der Club" sehr gut gefallen.
 

Gerade gelesen

Als ich hörte, dass Takis Würger sich der berühmt berüchtigten Stella Goldschlag literarisch annähert, war ich überzeugt, dass niemand anderer dieses sensible Thema behandeln kann. „Der Club“, Takis Würgers erster Roman, war eine Offenbarung für mich. Würger wendet in „Stella“ einen interessanten Zugang an: Ein junger, wohlhabender Schweizer kommt nach Berlin und verliebt sich in diese blonde, blauäugige Frau. 1942 führt die Gestapo bereits Judenlager und es gibt Transporte in die KZ-Lager. Für den Schweizer ist der Krieg weit weg, denn er weiß nicht, oder möchte nicht wissen, dass Stella kein Opfer sondern Täterin ist. Die wahren Augenzeugenberichte der Prozesse nach dem Krieg sind Teil des Romans, und durch sie kommt das Grauen immer mehr zum Vorschein. Dieser Roman wird unvergesslich bleiben!
 
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