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Es gilt, einen Klassiker des 20.Jahrhunderts neu zu entdecken. Dezsö Kosztolanyi, dessen Roman Nero in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts für Furore sorgte und von Thomas Mann in den höchsten Tönen gelobt wurde, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern Ungarns. "Nero" besticht vor allem durch den Blickwinkel, wird hier doch nicht der brandschatzende und Christen mordende Kaiser portraitiert, sondern der nach höheren Weihen strebende Künstler, dessen Talent seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wurde. Sein Lehrer Seneca bildet den Gegenpol, seine Geliebte Poppea die treibende Kraft, die ihn letztlich zu seinen ersten Morden verleitet. Kosztolanyi erzählt in bildgewaltiger Sprache von einem einsamen Getriebenen auf dem Thron, der letztlich der Dekadenz seiner Zeit zum Opfer fällt. Der Rowohlt Verlag hätte keinen besseren Zeitpunkt für die Neuveröffentlichung dieses Romans finden können!
 

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