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Gerade gelesen

Eines der von mir am heißesten ersehnten Bücher des Frühjahres war sicher "Das Verschwinden der Stephanie Mailer". Da es aber auch viele andere gute Bücher gab, bekam der Mann an meiner Seite den dritten Roman von Joel Dicker zuerst zum Lesen, seit "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" ist er nämlich Fan. Und auch mich hatte damals dieses Buch, mit dem Dicker einen Welterfolg gelandet hat, in den Bann gezogen.
Der Stapel der ungelesen Bücher schrumpfte also ein bisschen, die Vorfreude wurde größer, und dann war ich an der Reihe. Nachdem ich mich zum wiederholten Male beschwert hatte -- "Fandest du Stelle XY nicht auch haarsträubend?" oder "Das würde doch bei einer richtigen polizeilichen Ermittlung niemals so durchgehen!" bzw. sonst allerlei am Schreibstil auszusetzen hatte -- bekam ich irgendwann zu hören: "Kannst du das Buch nicht einfach mal als spannende Geschichte lesen? Es ist halt Fiktion, und ich fand es unterhaltsam!"
Okay. Nachdem ich also darüber hinweg gesehen habe...
... dass sich Joel Dicker sprachlich nicht unbedingt verbessert hat oder aber die Übersetzung zum Teil einfach grauenhaft schlecht ist und manch Dialog so platt und dümmlich, dass es unfreiwillig komisch wirkt...
... dass zum Ende hin entweder den beiden Übersetzerinnen oder dem Lektorat wohl ein bisschen die Luft ausgegangen ist, weil sich Rechtschreib- und grammatikalische Fehler extrem häufen...
... dass man wirklich einen langen Atem braucht, um über 600 Seiten lang den zig verschiedenen Handlungssträngen, die sich über 20 Jahre ziehen, und den zahlreichen Rückblenden zu folgen...
... und dass es immer noch ein "Hoppala, das ist ja doch die falsche Fährte!" gibt...
... wenn ich also das alles ausblende, muss ich sagen: Ja, es ist ein unterhaltsames Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann, aber sicher kein literarisches Meisterwerk. Monsieur Dicker ist für seine Phantasie und seinen Ideenreichtum durchaus zu bewundern, trotzdem ist für mich "Das Verschwinden der Stephanie Mailer" sein bisher schwächster Roman, für ein paar spannende Lesestunden oder als Urlaubslektüre aber durchaus geeignet.
 

Gerade gelesen

Joel Dicker hat sich wieder mal selbst übertroffen und mit "Das Verschwinden der Stephanie Mailers" einen fabelhaft spannenden Kriminalroman geschrieben. Bis zum Schluss führt er den Leser so gekonnt in die Irre, dass man vor Spannung nicht mehr aufhören kann weiter zu lesen. Gekonnt verstrickt er mehrere Handlungsstränge in einander und bringt mit seinem gewohnt guten Schreibstil den Leser dazu, komplett in der Geschichte zu versinken. Schon bei "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" und "Die Geschichte der Baltimores" wurde er zu einen meiner absoluten Lieblingsautoren, und ich hoffe, dass wir noch vieles mehr aus seiner Feder zum Lesen bekommen. Einfach ein wunderbares Lesevergnügen, das unter die Haut geht.
 

Gerade gelesen

Was macht ein Buch lesenswert? Ist es die Spannung, die schöne Sprache oder der Umstand, dass man was mitnimmt bzw. gelernt hat? Joel Dicker muss noch über ein zusätzliches Autorengen verfügen, denn seine Bücher kann man einfach nicht mehr aus der Hand legen. Was ist sein Geheimnis? Der neue Roman spielt wieder
an der amerikanischen Ostküste, in Orphea, es geht um ein Theaterstück oder doch ein Buch, jemand verschwindet und 2 Cops müssen den alten Fall wieder aufrollen. Klingt langweilig, ist es aber keine Sekunde. Niemand kann so gut Spannung aufbauen wie Joel Dicker. Er ist für mich eine literarisches Wunderkind!
 
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