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Gerade für Sie gelesen

  • Angewandte Wirtschaftsethik von Elmar Waibl

    Prof. Dr. M. Mohr (DHBW Stuttgart)

    Gut gelungen ist die übersichtliche Pro-Contra-Darstellung, die eine einseitige Stellungnahme zu den jeweiligen Streitpunkten verhindert.

  • The Light in Us von Emma Scott

    Ich habe beide Teile von „All in“ verschlungen und war begeistert vom Schreibstil und der emotionalen Liebesgeschichte. Deshalb wollte ich unbedingt auch das neueste Werk von Emma Scott lesen.
    Charlotte hatte ihr Leben geplant, wollte mit ihrer Geige in den großen Orchestern der Welt spielen und um die Welt reisen. Ein Schicksalsschlag sorgt allerdings dafür, dass sie die Liebe und Leidenschaft zur Musik verliert und als Kellnerin mehr schlecht als Recht über die Runden kommt. Als sie das Angebot bekommt, für Noah, einen kürzlich erblindeten Extremsportler zu arbeiten, ergreift sie die Chance um ihr Leben in andere Bahnen zu lenken. Doch Noah ist extrem verbittert, unnahbar und gemein. Doch Charlotte gibt nicht auf und das Schicksal nimmt wieder seinen Lauf.
    Der Schreibstil ist toll, flüssig, mitreißend und spannend. Von der ersten Seite an war ich mittendrin. Ich habe mit Charlotte gelitten und geweint, konnte mich absolut in sie hineinversetzten. Sie ist ein toller, freundlicher, liebevoller Mensch, der sich auch gern um andere kümmert. Sie versucht verzweifelt gegen ihre Ängste und innere Sperre anzukämpfen, um wieder das tun zu können, was sie liebt.
    Noah ist anfangs wirklich ein Ekel, aber nach und nach kann man seine Handlungen nachvollziehen. Das Leben, das er kannte ist für ihn für immer vorbei.
    Da aus beiden Perspektiven erzählt wird, kann man in die Gefühlswelt von Charlotte und auch von Noah eintauchen, sich in sie hineinversetzten und mit ihnen fühlen.
    Ich habe wieder etliche Tränen vergossen und bis zum Schluss mit den beiden mitgefiebert. Es war für mich emotional, spannend und auch unvorhersehbar. Alles was einen guten Liebesroman ausmacht.
    Fazit: Wieder ein wunderschöner, emotionaler Liebesroman von Emma Scott.

  • Der größte Spaß den wir je hatten, Familienroman von Claire Lombardo, 720 Seiten erschienen im dtv – Verlag
    Für die vier erwachsenen Sorenson-Schwestern sind ihre Eltern ein nahezu unerreichbares Vorbild.
    Nach außen hin scheint die Sorenson Familie perfekt. Doch wenn man genauer hinsieht gibt es Probleme, wie in jeder anderen Familie auch. Für die vier Sorenson Schwestern hängt die Messlatte sehr hoch, denn die Eltern David und Marylin führen die perfekte Ehe, sie scheinen so glücklich wie am Anfang ihrer Ehe. Als der Teenager Jonah, ein unehelicher Sohn der zweitältesten Schwester in die Familie kommt, bricht der schöne Schein auseinander. Können Wendy, Violet, Liza und Grace ihre Sorgen und Probleme in den Griff bekommen und sind die Eltern wirklich das perfekte Ehepaar?
    Ich bin vom Debütroman der Autorin restlos begeistert. Die 720 Seiten in Angriff zu nehmen fiel mir nicht leicht und doch habe ich den Roman in kürzester Zeit gelesen. Die letzten 400 Seiten sozusagen in einem Rutsch. Aufgeteilt war die Geschichte in vier Abschnitten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Autorin hat sich der auktorialen Erzählweise bedient, dadurch konnte der Überblick für den Leser jederzeit gewahrt werden. Das Setting war so gut beschrieben, dass man es sich stets vorstellen kann.
    Es beginnt mit der Hochzeit der ältesten Tochter Wendy. Der Hauptstrang spielt in der Gegenwart, immer wieder jedoch gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, die in chronologischer Reihenfolge mit Jahreszahlen überschrieben sind. Zu jeder Zeit war mir der Überblick in der Zeitabfolge klar. Wichtige Gedanken, Aussagen oder Liedtexte erscheinen in kursiver Schrift und sind dadurch deutlich hervorgehoben. Obwohl im Roman viele Personen agieren, war es nicht schwer, trotz dem ständigen Wechsel der handelnden Charaktere, die Übersicht zu behalten und in Lesefluss zu kommen. Überraschende Wendungen und ein unvorhersehbares Ende sorgen für stetige Spannung. Alle Figuren habe ich gemocht, denn Lombardo hat es mühelos geschafft, die anfangs eigenartigen Schwestern z. B. Wendy, so zu charakterisieren, dass man ihre Art absolut nachvollziehen kann ihre Beweggründe sind glaubhaft geschildert. Auch die scheinbar perfekte Ehe, der Eltern war bei näherem Hinsehen jahrelange Schwerstarbeit. Schicksalsschläge und freudige Ereignisse wechseln sich gekonnt ab, schnell hatte ich das Gefühl, selbst ein Teil dieser Familie zu sein. Diese Familie ist authentisch, so oder ähnlich gibt es sie sicherlich irgendwo. Ein Familienepos in klarer Sprache, alle Charaktere haben eine nachvollziehbare Entwicklung hinter sich.
    Mein Lieblingscharakter war David, der Vater, der Fels in der Brandung, so einen Ehemann, bzw., Vater wünscht sich jede Frau. Ein Wohlfühlbuch, des Öfteren habe ich geweint aber auch gelacht. Selbst die Ginko-Blätter auf dem Cover haben eine Geschichte in der Story.
    Ein Buch welches ich uneingeschränkt empfehlen möchte. Die Autorin werde ich im Auge behalten. Dafür von mir volle Punktzahl – fünf Sterne.


  • Shaun Bythell ist der Besitzer des größten Buchladens in Schottland, wo er an die 100.000 Gebrauchtbücher führt. In seinem (fiktiven?) Tagebuch erzählt er von seinen alltäglichen Sorgen, Ärger mit Angestellten und Kunden, aber auch von den schönen Seiten seines Berufs.

    Tag für Tag (außer Sonntag) begleiten wir den antiquarischen Buchhändler Shaun Bythell ein ganzes Jahr lang und erleben dabei Höhen und Tiefen dieses Berufs. Die Eintragungen für jeden Tag beginnen mit der Anzahl der Online-Bestellungen und der dafür gefundenen Bücher. Oft bleiben die Bücher unauffindbar, da sie falsch einsortiert wurden - die Angestellte Nicky hat dafür immer eine ausgefallene Begründung parat - oder vielleicht gestohlen wurden.

    Nach einigen herausragenden Ereignissen des jeweiligen Tages, ein besonderes Kundengespräch, Ankauf einer Büchersammlung, Schwierigkeiten mit dem Online-Bestell-System oder Ähnliches, endet der Tageseintrag mit den Tageseinnahmen und der Anzahl der Kunden, was in der Regel leider recht deprimierend ist.

    Jedem Monat ist ein Zitat aus George Orwells „Erinnerungen an eine Buchhandlung“ aus dem Jahr 1936 vorangestellt, das von Bythell kurz kommentiert wird, indem er es mit seiner gegenwärtigen Situation vergleicht.

    Bei allen Schwierigkeiten mit dem Konkurrenten Amazon und geizigen Kunden lässt Shaun Bythell aber auch immer wieder eine Begeisterung für den Beruf des Buchhändlers und für Bücher an sich durchblicken. Dies alles ist sehr interessant und gibt Einblicke in die Branche. Dabei lässt sich das Buch aber sehr locker lesen. Shaun Bythell schreibt oft sehr sarkastisch, manchmal geradezu böse, aber man muss auch immer wieder schmunzeln.

    Ein bisschen öde fand ich die ständigen Wiederholungen. Andererseits macht gerade dies die Tagebucheinträge auch authentisch.

  • Der erste Teil der Reihe hat mich so überrascht und begeistert, dass ich Band 2 sehnsüchtig erwartet habe. Das Cover ist natürlich wieder wunderschön, ein absoluter Eyecatcher!
    Ich muss sagen, ich habe schon etwas gebraucht, um ins Buch zu finden. Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen, mit vielen Namen konfrontiert, dass ich erst etwas überfordert war. Das hat sich aber schnell gelegt, da die Ereignisse aus Band 1 noch einmal kurz zusammengefasst werden.
    Da kamen dann auch alle Erinnerungen und Details wieder.
    Kalinda nach den Geschehnissen im ersten Teil auf der Flucht. Sie will ihr Volk in Sicherheit wissen und wird vor einige schwierige Aufgaben gestellt. Dabei hat sie Devon nicht an ihrer Seite, da die beiden getrennt werden.
    Ich möchte nicht allzu viel verraten, da es sich ja um Band 2 handelt. Es kommen neue spannende Charaktere hinzu, bei denen man lange nicht weiß, ob man ihnen trauen kann. Auch muss Kali einige grausame Prüfungen überstehen. Dabei hat sie nicht nur Freunde um sich.
    Der Schreibstil war wieder großartig, mitreißend und spannend.
    Allerdings gab es für mich eindeutig viel zu wenig Devon-Kali-Zeit. Das habe ich sehr vermisst, die großen Gefühle der beiden waren im ersten Teil so präsent und in Teil 2 fast gar nicht vorhanden.
    Zum Schluss überschlagen sich noch einmal die Ereignisse, es wird wahnsinnig spannend und auch Devon und Kali bekommen etwas Raum.
    Fazit: Nicht ganz so mitreißend wie der erste Teil, trotzdem so spannend, dass ich dem nächsten Teil entgegenfiebere.

  • Der Hammer von Dirk Stermann

    Miriam Dörflinger

    So lebendig kann Geschichte sein, wenn man sie in die Hände eines talentierten Erzählers legt! Die Antwort lautet also: JA, lesen Sie dieses Buch!

  • Autorin Naomi Woods entführt uns in das Jahr 1922 nach Weimar. Fünf junge Studentinnen und Studenten beginnen mit Enthusiasmus ihr Studium am Bauhaus von Walter Gropius und seinen Meistern. Sie bekommen es mit arrivierten Malern wie Paul Klee und Wassily Kandinsky oder strengen wie Johannes Itten zu tun. Itten, der bereits in Wien und der Schweiz unterrichtet hat, verlangt seinen Schülern im Vorkurs einiges ab: Fasten bis zur Selbstaufgabe. Dazwischen wird gefeiert, die Modedroge Kokain konsumiert und dem freien Leben gefrönt. Besonders für die jungen Frauen bedeutet sich diese Zeit als eine völlige Umstellung: Weg mit dem Korsett, den Zöpfen, dem Busen - androgyne Figuren sind gefragt, die sogenannte „Garçonne“. Frauen in Herrenanzügen, Bubikopf, streng asketisch.

    Das ist das Umfeld, in dem sich Paul Beckermann, eine der fünf Hauptpersonen, der auch gleichzeitig Erzähler ist, bewegt. Während einige seiner Freunde finanzielle Unterstützung durch die Familie erhalten, muss Paul arbeiten. Er malt für Ernst Steiner, einen etwas zwielichtigen Kunsthändler, üppige, aber kitschige Landschaftsbilder.

    Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen. Paul ist unsterblich in Charlotte verliebt, die jedoch mit Jenö zusammenlebt, der seinerseits von Walter geliebt wird. Eine Art Reigen von ungestillten Leidenschaften.

    Doch bald schlägt das Schicksal in Form der Nazis zu. Das Bauhaus übersiedelt vom konservativen Weimar nach Dessau. 1933 wird das Bauhaus endgültig verboten und geschlossen.
    Schon zuvor wird Gropius vorgeworfen, „zu viele Juden und zu viele Frauen“ in die Schule aufzunehmen.
    Auf Grund einer Liste, die die Namen von Ausländern und Juden enthält, wird auch Charlotte, die gebürtige Pragerin zur persona non grata. Für eine Flucht ist es allerdings zu spät. Charlotte stirbt in einem Konzentrationslager. Erst Jahre später kommt heraus, wer diese Liste an die Nazis weitergeben hat.

    Meine Meinung:

    Dieser Roman zeigt einiges über die Bauhaus-Zeit, die doch recht turbulent war. Die sektiererische Haltung von Itten, der seine Schüler hier (meiner Ansicht nach) missbraucht, war mir schon länger bekannt. Gut gelungen ist die Darstellung der Studenten, die sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.

    Die Liebeswirren von Paul sind mir ein wenig zu detailliert. Ich hätte mir ein wenig mehr „Bauhaus“, Kunst, Design etc. gewünscht. Aber dafür gibt es ja noch ein paar Sachbücher.

    Fazit:

    Ein zur 100-Jahr-Feier der Gründung des Bauhauses passender Roman, der die Zeit gut darstellt. Gerne gebe ich 4 Sterne.

  • Über die Grenze von Maja Lunde

    Die zehnjährige Gerda ist gerade mal zehn Jahre alt, aber viel abenteuerlustiger und mutiger als ihr "langweiliger" älterer Bruder Otto, der sich nur für Karten interessiert und ein wahrer Stubenhocker ist, der sich immer an die Regeln hält und überängstlich ist. Gerda hingegen liebt es, ein Musketier zu sein und imaginäre Kämpfe auszufechten. Auch in Norwegen merkt man den Mangel an Lebensmitteln und die Deutschen sind 1942 ebenso präsent wie die Norweger, die kollaborieren. Die Eltern von Gerda und Otto werden denunziert und verhaftet und dann entdecken die beiden Kinder zwei jüdische Kinder, die dringend über die Grenze nach Schweden müssen. Gerda will sofort helfen, Otto hat viele Einwände, aber dann ist er doch dabei. Ein Buch, das Kindern eine schwierige Zeit näher bringt, aber dabei kindlich bleibt und auch von Streit unter Geschwistern und Spielen handelt.

  • In diesem toll aufgemachten Buch stellt uns Autorin Veronika Peters Teile des Lebens der englischen Lyrikerin Edith Sitwell vor. Allerdings nicht als Biografie sondern als Betrachtung durch die Augen des fiktiven Dienstmädchen Jane und deren Mutter Emma.

    Die kleine Edith ist das erste Kind ihrer Eltern und leider nicht so hübsch und stupsnäsig wie erhofft. So wird das bedauernswerte Geschöpf in ein Streckkorsett, um die verbogene Wirbelsäule gerade zu biegen. Lediglich Emma, die Tochter des Gärtners besucht sie. Anfangs heimlich, dann als Dienstmädchen. An Ediths 21. Geburtstag ereignet sich ein Vorfall, der für Emma und knapp 15 Jahre später auch für Edith weitreichende Folgen haben wird.

    Meine Meinung:

    Die Idee die unkonventionelle Dichterin aus Sicht zweier Dienstmädchen betrachten zu lassen, die noch dazu, wenn die beiden Mutter und Tochter sind, finde ich toll und ungewöhnlich. Die Betrachtungen sind in eine Rahmenhandlung eingebettet, die u.a. 1964 kurz vor Edith Sitwells Tod spielen. Diese Rahmenhandlung ist für mich so optimal gelungen. Sie hat wenig Handlung, sondern ergibt sich in detailreichen Schilderungen von Sitwells aufwendiger Garderobe oder Schmuckstücken. Da wäre, um sich ein besseres Bild der Schriftstellerin zu machen, ein Foto echt klasse gewesen. Die Bilder, die im Internet zu finden sind, zeigen ein wahrhaft exzentrisch aussehende Frau, die mit ihren Turbanen, die ohnehin schon nicht kleine Nase noch extra hervorstechen lässt.
    Auch ihr Lebensstil ist aufwendig und unkonventionell. Manchmal haust sie mit ihrer ehemaligen Gouvernante und dem nunmehrigen Dienstmädchen Jane, in muffigen, engen Wohnungen. Doch dann hat sie wieder eine Geldquelle aufgetan und die Wohnsituation bessert sich. Sie reist nach Frankreich, lebt in Paris.
    Auch hier werden einige nebensächliche Detail geradezu ausgewalzt (die Liebe zu den verschiedenen Katzen, zum Beispiel). Andererseits werden ganze Lebensabschnitte nicht, oder nur am Rande erwähnt.

    Die Kindheit Ediths ist viel farbenfroher, viel lebendiger geschildert. Vor allem die Wahrnehmungen aus Sicht der Dienstboten lässt das Leben auf den Cottage plastisch erscheinen. Ich hätte mir gewünscht, mehr aus Ediths Leben in dieser Form erzählt zu bekommen. So erfahre ich wenig bis nichts und das was ich erfahre, wirkt irgendwie belanglos, fast schon depressiv. Das Leben der drei Frauen Helen, Jane und Edith plätschert irgendwie so dahin. Wäre das nicht der Maler, in den Edith verliebt ist, so müsste man fast daran denken, dass Helen und Edith eine Liaison miteinander haben. Viele Frage in Ediths Leben bleiben unbeantwortet. Das finde ich sehr schade.

    Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Allerdings wirken manche Passagen recht distanziert. Ob das daran liegt, dass die meisten Beobachtungen von dem Dienstmädchen gemacht werden? Vieles erfahren wir durch dritte. Eine direkte Interaktion findet oft nicht statt.

    Folgendes Zitat beschreibt Edith Sitwell mit zwei Sätzen:

    "Sie kämpfte wie eine Löwin. Meistens gegen sich selbst. Aber auch darin war sie auf erschreckende Weise großartig."

    Fazit:

    Ein interessanter Einblick in das Leben der englischen Dichterin Edith Sitwell, der mich trotzdem nicht wirklich begeistern konnte. Deshalb kann ich nur 3 Sterne vergeben.

  • Tödlicher Schnitt von Oliver Schütte

    Tödlicher Schnitt von Oliver Schütte ist ein Krimi, der teilweise im positiven Sinne fast altmodisch anmutet. Interessant ist der Ansatz, den Fall in Filmmilieu spielen zu lassen.
    Ein erfolgreicher amerikanischer Schauspieler wurde in Deutschland ermordet. Also ermitteln die deutsche Kommissarin Eva Lenz und der amerikanische Polizist Nic Cassidy gemeinsam. Die beiden werden ein gutes Team. Privat haben sie gemeinsam, dass sie beide in der nahen Vergangenheit einen Verlust hinnehmen mussten und darüber noch nicht wirklich hinweg sind.
    Die Ermittlung konzentriert sich auf die Leute aus dem Filmgeschäft, von Filmemacher, Schauspieler, Drehbuchautor bis Fahrer. Es wird eigentlich ein relativ negatives Bild über die Branche gespiegelt. Filminhalte treiben anscheinend auch den Mörder an, denn manche Motive seiner Taten erinnern an Szenen bekannter Filme. Einige Filme werden genannt oder zitiert: Basic Instinct, Sieben, Sunset Boulevard, Arsen und Spitzenhäubchen, Vertigo.
    Diese Filme kennt fast jeder und das Stilmittel setzt natürlich auch Bilder im Kopf des Lesers in Bewegung. das war gut gemacht, während mich Auflösung des Falls und Finale nicht sehr bewegten. Ich gebe daher 3,5 von 5 Sternen!