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Bewertungen von Leser/innen

  • Liebesbeweise von Barbara Vine


    Klein-Joe will sich vor die Londoner U-Bahn stürzen. Sandor hält ihn zurück und nimmt ihn bei sich auf.
    Es entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden, aber nicht so wie man es anfangs vermutet. Beide brauchen einander, aber nicht sexuell, sondern um ihre jeweilige Vergangenheit zu bewältigen, jeder auf seine Art.
    Sandor plant eine Entführung, bei der es aber weniger um Lösegeld geht, als mit einer Abrechnung mit der Vergangenheit.
    Bis zum Schluß sind die wahren Hintergründe der Geschichte nebulos, verleiten zu Vermutungen und halten den Leser in Spannung.

  • Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec


    In seinem achten Fall wird Kommissar Dupin zu einem toten Arzt gerufen. Dessen Frau hat ihn zerschmettert unterhalb des Fensters seines Arbeitszimmers gefunden.
    Dupin ermittelt im Freundeskreis und den Geschäftspartnern des eichen Ehepaars und hat Mühe, Konkretes herauszubekommen. Alle mauern, haben Geheimnisse und wollen sich bei ihren Geschäften nicht in die Karten blicken lassen.
    Ein Krimi vo Simenon weist verblüffende Parallelen mit dem Fall auf und bringt den Kommissar schlußendlich auf die richtige Fährte.
    Mit viel bretonischem Flair, den Eigenarten der Bretonen, ihrer Metiers und Vorlieben und natürlich mit viel Spannung.


  • In dieser neuen Krimiserie, ermittelt Commissaire Lacroix in Paris. Sein Spitzname ist Maigret, weil auch er Pfeife raucht und kommunikationstechnisch in der Computereiszeit lebt. Er besitzt kein Handy und keinen Computer.
    Seine Frau und seine Mitarbeiter wissen immer, wo sie ihn erreichen können, wann er wo zu Mittag isst. Die Kellnerin überbringt ihm die Nachrichten, was manchmal nervt, vor allem, wenn er an einem Fall arbeitet und dringend erreicht werden muss.
    Als beim Pont Neuf ein toter Clochard gefunden wird und es trotz Polizeiüberwachung noch weitere Morde gibt, erinnert sich der Commissaire an einen ähnlichen Fall vor 30 Jahren.
    Kann es sich um den selben Täter handeln und was steckt hinter den grauenhaften Verbrechen.
    Lacroix taucht ein in die Welt der Clochards und versucht den Fall möglichstr schnell zu lösen.
    Charmant erzählt, knifflig und spannend.

  • Tja, Papa von William Saroyan


    Saroyan schreibt über die Zeit mit seinem 10-jährigen Sohn. Er verknüpft seine eigenen Erfahrungen mit seinem Vater.
    Entzückend kümmert sich der Vater um seinen Sohn, versucht ihm alle Fragen zu beantworten und unternimmt Ausflüge mit ihm, kocht.
    Beide sprechen über Gott und die Welt, respektieren sich und versuchen sich gegenseitig ihre Probleme zu erklären, aufrichtig zu sein und einen guten Weg in die Zukunft zu finden.

  • Die junge Frau und die Nacht von Guillaume Musso

    Thomas kommt zurück an seine alte Schule zu einer Feier, trifft seine Kameraden und Eltern.
    Er ist inzwischen ein renomierter Autor.
    Die Vergangenheit holt ihn ein. Er war damals in eine Klassenkameradin verliebt, so wie auch andere Mitschüler.
    Als sie eines Tages spurlos verschwand, dachten alle, sie sei mit einem heimlichen Geliebten geflüchtet.
    Dass das nicht der Wahrheit entsprach, wissen einige, aber jeder hat seine eigene Wahrheit und versucht, damit fertig zu werden, schuld am Verschwinden der koketten Vinca gewesen zu sein.
    Drohbriefe kursieren, Angst macht sich breit und alle Beteiligten versuchen sich auszutauschen, um herauszubekommen, wer noch von den Vorfällen vor mehr als 20 Jahren Kenntnis hat.
    Ein Wettlauf beginnt, den manche nicht überleben.
    Musso lässt uns in die Tiefen der Seelen blicken, in die Abgründe und geheimen Sehnsüchte. Spannend verflicht er Schicksale, nimmt Wendungen, gibt Rätsel auf und löst sie zum Schluß.

  • Kaffee und Zigaretten von Ferdinand von Schirach


    In einzelnen Geschichten und Episoden erzählt der Autor Persönliches, Erlebtes, Gehörtes. Alles Dinge, die ihm wichtig waren und bewegt haben. Begegnungen mit interessanten Menschen, Klienten, einschneidende Ereignisse im Laufe seines Lebens.
    Quasi ein Rückblick auf seinen menschlichen Werdegang, wie ein Psychogramm.

  • Slow Horses von Mick Herron


    Slow Horses ist der Spitzname der Agenten, die aus den unterschiedlichsten Gründen nach Slough House versetzt wurden, einer Zweistelle des MI5 in London.
    Die Agenten müssen sich um lästige Ermittlungen kümmern, wie Telefonate mithören und analysieren, Müll durchwühlen nach Bewismitteln,..
    Die Entführung eines pakistanischen Studenten soll aufgeklärt werden. Die Ermittlungen müssen gegen die Zeit geführt werden, weil der Junge vor laufender Kamera enthauptet werden soll.
    Mehrere Agenten konkurrieren, um sich die Auflösung ans Revers heften zu können, um Pluspunkte zu sammeln.
    Der Wettlauf ist spannend und eröffnet immer wieder neue Facetten über den Sinn der Aktion.

  • Archipel von Inger-Maria Mahlke


    Der Archipel von Teneriffa und Gran Canaria ist der Schauplatz, an dem die Autorin ihre Protagonisten an verschiedenen Schauplätzen eine Zeitreise rückwärts machen lässt.
    Über 100 Jahre schrittweise zurück erzählt Mahlke von den Umbrüchen, Schicksalen und Glücksmomenten der schiedener Menschen, die der Gegend eng verbunden sind.

  • Im Schatten des Sommers von Silke Ziegler


    In Südfrankreich läuft ein Mann abends vor ein Auto einer geschockten Familie. Es stellt sich heraus, dass der Mann schon vor dem Aufprall schwer verletzt war und die unzähligen Messerstiche wie durch ein Wunder überlebt hatte.
    Die Identität des Mannes muss erst ermittelt werden. Merkwürdig ist nur, dass er ein Foto einer deutschen Familie bei sich trägt, die vor mehr als 20 Jahren in der Gegend verschwunden ist. Die Tochter des Ehepaares wurde damals zu ihren Großeltern nach Deutschland gebracht, fieberhaft nach ihren Eltern und dem kleinen Bruder gesucht. Leider ohne Ergebnis.
    Capitaine Nicolas Rousseau ermittelt nun wieder und nimmt Kontakte auf mit der inzwischen erwachsenen Sophia, die als Tierärztin in Deutschland arbeitet.
    Sophia fährt nach Argelès-sur-Mer, um endlich herauszufinden, was damals geschehen ist und ob ihre Eltern und ihr Bruder noch am Leben sind.
    Sehr gut aufgebaut und spannend bis zum Schluß.

  • Ein anständiger Mensch von Jan Christophersen


    Steen Friis, ein anerkannter Autor zu Themen, was Anstand ist, verheiratet mit der Mutter seiner erwachsenen Tochter, verbringt mit einem anderen Paar den Sommer in seinem kleinen Ferienhaus auf einer dänischen Insel.
    Er und seine Frau hatten sich gegenseitig puncto Liebe alle Freiheiten eingeräumt, was jetzt zu einem Problem für Steen zu werden scheint, als ihm seine Frau ankündigt, sich auf ein Abenteuer einlassen zu wollen.
    Bei einer Wanderung zu viert werden Pilze gesammelt und es kommt zu verheerenden Auswirkungen nach dem Verzehr des Pilzgerichts. Steens Welt gerät ins Schwanken, er hat Mordphantasien und Probleme, mit den Folgen des Vorfalls fertig zu werden.