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Bewertungen von Leser/innen

  • Schatten der Provence von Pierre Lagrange


    Kommissar Albin Leclerc will seine Pension genießen. Doch es reizt ihn, seiner jungen Kollegin zu helfen, einen Kunstdiebstahl aufzuklären, der für ihn in Zusammenhang steht mit anschließend begangenen Morden.
    Leclerc liest sich ein in Literatur, die es über Raubkunst während des Zweiten Weltkriegs gibt.
    Er zieht andere Schlüsse als seine Kollegen, trifft auf Ablehnung und Tadel.
    Letztendlich war aber sein Gespür richtig und trägt zur Aufklärung bei.

  • Schubert von Peter Härtling

    Härtling, bekannt für seine hervorragenden Musikerbiographien, zeichnet hier das kurze, tragische Leben und Wirken von Franz Schubert auf.
    Er war ein ewig Hin- und Hergerissener zwischen seinem strengen Vater, seinen Neigungen zu Frauen und Männern und seiner Kunst.
    Die Auswirkungen einer Syphilisinfektion brachten ihm den frühen Tod in einem seiner häufig wechselnden Wohnsitze, ärmlich und mit wechselnden Zimmergefährten, die ihn abwechselnd unterstützten, Texte schrieben und finanziell unterstützten.


  • Der Bürgermeister von Fragolin eröffnet ein Museum zu Ehren einer Einwohnerin, die Matisse als Modell gedient hatte. Da kommt ein neu entdecktes Gemälde von Matisse auf den Markt und erweckt Interesse auch bei Isabelles Freund Rouven, dessen Stiftung schon einige wertvolle Kunstgegenstände erworben hat.
    Bei einer eingehenden Untersuchung stellt sich das Werk als Fälschung heraus, obwohl Gutachten und Echtheitszertifikate vorliegen.
    Wer steckt hinter der Fälschung, wer sind die Handlanger und wo verstecken sie sich?
    Madame le Commissaire versucht ihr Bestes, das alles herauszufinden neben einem Auftrag ihres Mentors aus Paris.
    Gewohnt spannend mit kulinarischen Feinheiten.

  • Was wäre ich ohne dich? von Guillaume Musso


    Der Franzose Martin kann seine erste Liebe Gabrielle nicht vergessen, die er in San Francisco kennengelernt hatte. Sie hatte ihn versetzt bevor er wieder zurück nach Frankreich geflogen ist.
    Er hat seine Ausbildung bei der Pariser Polizei mit dem Schwerpunkt Kunstdiebstahl absolviert und jagt den dreisten Kunstdieb Archibald.
    Dazu wird er vom FBI nach Amerika geholt und begegnet Gabrielle.
    Ist das Zufall oder Schicksal, oder geschickt eingefädelt?
    Spannend und mystisch, eine starke Liebesgeschichte.

  • Ein Sohn ist uns gegeben von Donna Leon


    Brunettis Schwiegervater bittet ihn, seinen langjährigen Freund, einen bekennenden Homosexuellen, davon abzuhalten, seinen 40 Jahre jüngeren Freund zu adoptieren, damit der sein Vermögen erben kann. Zumindest sieht es so aus auf den ersten Blick.
    Doch als Rodrigo Gonzales de Tejeda plötzlich stirbt und seine Freunde ein Abschiedfest für ihn ausrichten wollen, wird Rodrigos beste Freundin tot aufgefunden.
    Alte Geheimnisse werden aufgedeckt und der Mörder enttarnt.

  • Menu surprise von Martin Walker


    Im 11. Fall von Bruno, Chef de police in St. Dennis im Périgord, soll er neben dem Unterricht in der Kochschule von seiner guten Freundin Pamela zwei Todesfällen nachgehen. Noch ist nicht sicher, ob es sich um Morde handelt und wer dafür in Frage kommt.
    Vieles deutet auf eine Verbindung zur IRA. Aber das könnte ein Ablenkungsmanöver sein. Auf jeden Fall ist größte Vorsicht geboten, da es die französische Exekutive mit Profikillern zu tun hat.
    Wieder eine Mischung aus Spannung und Lust auf die köstlichen Gerichte, die Bruno zubereitet und detailliert schildert.

  • Versuchung à la Provence von Andreas Heineke


    Der Dorfgendarm Pascal Chevrier bekommt Besuch von seiner Tochter und deren Verlobten, einem Gourmetkoch. Das trifft sich gut, weil im Umfeld einer Gourmet-Bruderschaft Verbrechen geschehen, abgetrennte Finger an Köche versschickt werden und ein exklusives Treffen von Mitgliedern der Bruderschaft bevorsteht.
    Chevrier ist entsetzt von den Vorfällen und befremdet von den Kochritualen der Confrérie der "Cuisiniers du Feu".
    Mit viel Liebe zur Provence, deren Küche und Landschaft schreibt Heineke eine interessante, unterhaltsame Geschichte über die älteste Bruderschaft von Köchen Frankreichs, deren Rezepte und althergebrachten Zubereitungsmethoden.

  • Goldschatz von Ingrid Noll


    Tante Emma hat der Familie ihrer Schwester ihr altes Bauernhaus vererbt. Die Nichte beschließt, es zu renovieren und eine Studenten-WG daraus zu machen. Alle helfen mit, das Haus zu entrümpeln und beginnen mit den Instandsetzungsarbeiten.
    Im zugemüllten Dachboden und Keller kommen skurrile Dinge ans Tageslicht, aber auch wertvolle Antiquitäten und alte Goldmünzen.
    Der alte Nachbar entpuppt sich als ehemaliger guter Freund der Tante. Nach und nach erzählt er sein dunkles Geheimnis, das mit den Goldmünzen und dem Fund eines Skelletts im Garten zu tun hat.
    Die Beziehungen der jungen Leute sind kompliziert und führen zu Streitigkeiten und Gefühlsausbrüchen.
    Wer darf den Goldschatz behalten? Kann das Bauernhaus damit saniert werden und wollen die Freunde wirklich dort einziehen?

  • Mr Moonbloom von Edward Lewis Wallant


    Mr. Moonbloom ist der arme bruder eines reichen Immobilienbesitzers. Er treibt für seinen Bruder in New York die Mieten ein, sieht, in welch schlechtem Zustand die Wohnungen sind, soll kein Geld für Verbesserungen und Reparaturen verwenden.
    Er hat Mitleid mit den einfachen Menschen, die keinen Luxus wollen, nur fließendes Wasser, eine funktionierende Heizung, kein Ungeziefer und benützbare Toiletten.
    Jeder Bewohner, jede Familie hat ihre Geschichte, ihr Schicksal, ihre Probleme.
    Moonbloom versucht sein Bestes und zeigt Anteilnahme und Verständnis.
    Die Originalausgabe von 1963 ist jetzt ins Deutsche übersetzt verlegt worden und ist ein Beispiel des hervorragenden Schriftstellers, der mit Charles Dickens verglichen wird.

  • Das Nest der Schlangen von Andrea Camilleri


    Commissario Montalbano ermittelt im Mordfall Cosimo Barletta. Der zwiefache Vater von erwachsenen Kindern hatte sich viele Feinde gemacht. Es ist also sehr schwer herauszufiltern, wer die Möglichkeit und den Mut hatte, ihn zu ermprden. Noch dazu stellt sich heraus, dass der ehemalige Buchhalter sowohl vergiftet als auch erschossen wurde.
    Montalbano wühlt in Familiengeheimnissen, sucht Zeugen und Verdächtige, macht Bekanntschaft mit einem Obdachlosen und schlägt sich mit Problemen mit seiner Dauerfreundin Livia herum.