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Bewertungen von Leser/innen

  • Blutmond von Katrine Engberg


    Der Modedesigner Marthildy bricht nach einem Event in Kopenhagen tot zusammen. Der Gerichtsmediziner konstatiert eine Vergiftung und lebensgefährliche Verletzung durch eine konzentrierte Lauge.
    Anette Werner und Jeppe Körner ermittel nun im Umfeld des Mannes und suchen den Täter und sein Motiv im Kreis seiner Geschäftspartner und Freunde.

  • Allmen und der Koi von Martin Suter


    Allmen ist wieder einmal knapp bei Kasse und nimmt daher einen Auftrag an, den er normalerweise abgelehnt hätte. Er soll auf Ibiza den verschwundenen, wertvollen Koi eines schwerreichen, alten, kranken Mannes suchen und zurückbringen. Der Fisch war ein Geschenk an seine Lebensgefährtin gewesen.
    Die junge, hübsche Freundin des Auftraggebers verführt Allmen und bringt ihn damit in eine für ihn unangenehme Situation.
    Carlos, der Diener und Recherchepartner wird niedergeschlagen, weil er anscheinend dem Geheimnis um den verschwundenen Fisch zu nahe gekommen war.
    Trotzdem gelingt es Allmen, auf die Spur der Diebe zu kommen und seinen Auftrag zu erfüllen.
    Beim Abschiedsdinner bietet der Gastgeber seinen Gästen eine Überraschung, die den Leser schmunzeln lässt.

  • Das Gewicht eines Pianos von Chris Cander


    In den 1960-ger Jahren in Russland stirbt ein Nachbar von Katya und sie bekommt sein Klavier geschenkt. Ein Blüthner, ein schwarzes hochgestelltes Piano des berühmten deutschen Klavierbauers.
    Einige Jahre später will Clara, Automechanikerin in der Nähe von Los Angeles, das von ihrem Vater geerbte Klavier loswerden. Sie hat keine Verbindung dazu, außer dass es das Einzige ist, was ihr von ihrem Vater geblieben ist. Sie unmusikalisch und ist es leid, bei ihren diversen Umzügen das klobige Teil mitnehmen zu müssen.
    Ihre Eltern sind bei einem Brand umgekommen, das Piano hat überdauert, weil es zu der Zeit in Reparatur war.
    Clara lernt einen Fotografen kennen, der Aufnahmen mit dem Klavier machen möchte und es dazu durch ganz Kalifornien transportiert. Clara hat Gewissensbisse und ist sich nicht mehr sicher über ihre Beziehung zu dem Piano. Sie folgt Greg.
    Zwischen beiden entspinnt langsam eine Beziehung. Beide sind verletzt und verschlossen. Es stellt sich heraus, dass die beiden mehr als nur das Piano verbindet.

  • Der dunkle Bote von Alex Beer


    August Emmerich ist verzweifelt. Seine Lebensgefährtin wird vom Kriegseimkehrer Xaver Koch misshandelt und muss um ihr Leben fürchten. Wie kann er sie und ihre Kinder befreien?
    Im Wien von 1920 herrscht Anarchie. Banden, die sogenannten Platten, bedrohen die Bürger, Schleichhandel und Valutenschiebereien sind an der Tagesordung. Lebensmittel sind knapp und von schlechter Qualität. Viele beamte sind bestechlich.
    Die Ärmsten der Armen revoltieren. Jeder ist sich der Nächste und versucht, ein bisschen Glück zu erheischen.
    In diesem Umfeld soll Emmerich Morde aufklären, die ein "Dunkler Bote" begeht. Doch wer ist er und was für ein Motiv hat er?
    Mit seinem jungen Assistenten Winter begibt sich der Kommissar selbst und seine Kontaktleute im Milieu in Lebensgefahr.

  • Uhren gibt es nicht mehr von André Heller


    Gespräche mit seiner 102-jährigen Mutter Elisabeth. So viel Lebensweisheit und Mutterwitz. Ein Resumé und ein Abschließen mit einem erfüllten, anspruchsvollen Leben.
    Das Zwiegespräch der beiden enthüllt alte Differenzen und Missverständnisse, die nun aufgeklärt und beseitigt sind.
    Beide sind milder geworden, verständiger und verzeihender.
    Berührend und liebenswert.

  • Provenzalischer Rosenkrieg von Sophie Bonnet

    Nein, es geht um keine Ehegeschichte, sondern wirklich um Rosen und alles um die Parfumerzeugung und die dazu benötigten Rohstoffe, die Probleme der Blumenbauern und ihr Kampf ums Überleben. Immer mehr werden Duftstoffe künstlich hergestellt, die Immobilienmakler gieren nach den wertvollen Grundstücken.
    Auch unter den einzelnen Duftessenzenherstellern gibt es Differenzen und den Konkurrenzkampf um potente Abnehmer ihrer Produkte.
    Die Geschichte spielt rund um Grasse, der Metropole der Duftindustrie Frankreichs und im Luberon mit seiner einzigartigen Landschaft und alten Kultur, die bis in die Steinzeit reicht.
    Kulinarische Erlebnisse fehlen natürlich auch nicht und machen Lust auf eine Reise auf den Pfaden von Commissaire Durant, der in diesem Umfeld ermitteln muss, was es mit merkwürdigen Todesfällen im Milieu der Duftpäpste auf sich hat.
    Die beste Freundin seiner Frau steckt in der Zwickmühle, wird verdächtigt und Durant versucht mit ihrem Anwalt herauszufinden, ob sie wirklich hinter den Verbrechen steht oder ob sie nur zu einem falschen Zeitpunkt an einem falschen Ort war.

  • Kopftuchmafia von Thomas Stipsits


    In Stinatz in der Steiermark verschwindet eine Braut gleich nach der Hochzeit.
    Sie wird tot aufgefunden und Inspektor Sifkovits muss ermitteln, wer schuld ist an dem tragischen Ende der jungen Frau.
    Seine Mutter und ihre Freundinnen, die Kopftuchmafia, berichten über Gerüchte und Geheimnisse der Dorfbewohner und helfen so dem Inspektor, das Motiv für die Tat und letztendlich den Täter zu finden. Denn eine direkte Befragung der Hochzeitsgäste und Familienmitglieder des Brautpaares gestaltet sich schwierig. Die eingeschworene Landbevölkerung ist maulfaul und nicht gewillt, den Arms des Gesetzes zu unterstützen.
    Ein nettes Debut des Kabarettisten und Schauspielers Thomas Stipsits.

  • Liebesbeweise von Barbara Vine


    Klein-Joe will sich vor die Londoner U-Bahn stürzen. Sandor hält ihn zurück und nimmt ihn bei sich auf.
    Es entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden, aber nicht so wie man es anfangs vermutet. Beide brauchen einander, aber nicht sexuell, sondern um ihre jeweilige Vergangenheit zu bewältigen, jeder auf seine Art.
    Sandor plant eine Entführung, bei der es aber weniger um Lösegeld geht, als mit einer Abrechnung mit der Vergangenheit.
    Bis zum Schluß sind die wahren Hintergründe der Geschichte nebulos, verleiten zu Vermutungen und halten den Leser in Spannung.

  • Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec


    In seinem achten Fall wird Kommissar Dupin zu einem toten Arzt gerufen. Dessen Frau hat ihn zerschmettert unterhalb des Fensters seines Arbeitszimmers gefunden.
    Dupin ermittelt im Freundeskreis und den Geschäftspartnern des eichen Ehepaars und hat Mühe, Konkretes herauszubekommen. Alle mauern, haben Geheimnisse und wollen sich bei ihren Geschäften nicht in die Karten blicken lassen.
    Ein Krimi vo Simenon weist verblüffende Parallelen mit dem Fall auf und bringt den Kommissar schlußendlich auf die richtige Fährte.
    Mit viel bretonischem Flair, den Eigenarten der Bretonen, ihrer Metiers und Vorlieben und natürlich mit viel Spannung.


  • In dieser neuen Krimiserie, ermittelt Commissaire Lacroix in Paris. Sein Spitzname ist Maigret, weil auch er Pfeife raucht und kommunikationstechnisch in der Computereiszeit lebt. Er besitzt kein Handy und keinen Computer.
    Seine Frau und seine Mitarbeiter wissen immer, wo sie ihn erreichen können, wann er wo zu Mittag isst. Die Kellnerin überbringt ihm die Nachrichten, was manchmal nervt, vor allem, wenn er an einem Fall arbeitet und dringend erreicht werden muss.
    Als beim Pont Neuf ein toter Clochard gefunden wird und es trotz Polizeiüberwachung noch weitere Morde gibt, erinnert sich der Commissaire an einen ähnlichen Fall vor 30 Jahren.
    Kann es sich um den selben Täter handeln und was steckt hinter den grauenhaften Verbrechen.
    Lacroix taucht ein in die Welt der Clochards und versucht den Fall möglichstr schnell zu lösen.
    Charmant erzählt, knifflig und spannend.