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Bewertungen von Leser/innen

  • Klappentext:

    "Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.

    Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin?"



    Meine Meinung:

    Ich glaube bei dem Schreibstil sind wir uns alle einig: Die Autorin versteht ihr Handwerk.

    Leider macht mich das Buch insgesamt aber nicht ganz so glücklich, trotzdem kratzt es an der Marke zur vier-Sterne Grenze.

    Ich weiß auch, dass Postscript als selbstständiger Roman gesehen werden soll und nicht einfach nur als Nachfolger von "P.S. - Ich liebe dich", aber doch fällt es mir schwer...

    Wir begegnen einer erwachseneren Version von Holly, einer gereifteren Person. Dessen Gejammer mir aber am Anfang des Buches trotzdem ein wenig auf den Geist ging. Und ich muss zugeben, dass mich die Geschichte nicht so richtig in ihren Bann ziehen konnte. Ich bin nicht unbedingt enttäuscht, aber ich hätte gedacht, ich wäre gefesselter.

    Leider konnte die Autorin dies bei mir nicht erreichen. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte plänkelt einfach so vor sich hin, ohne nennenswerte "Hochs".

    Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Autorin einen wirklichen Gefallen mit diesem Roman gemacht hat. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

    Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine schöne Geschichte, die es lohnt zu lesen. Vor allem hat mich das Ende milde gestimmt, also das letzte Fünftel des Buches war klasse, da war sogar ich zu Tränen gerührt.

    Aber auch die einzelnen Geschichten der P.S.-Ich liebe Dich-Club-Mitglieder konnten mich begeistern, aber die einen halt mehr und die anderen weniger. Ganz beeindruckt hat mich Ginika, ihre Geschichte ist eine ganz besondere...


    Fazit:

    3,5 Sterne

  • Klappentext:


    "Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2.500 Metern Höhe reist.
    Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen..."


    Meine Meinung:

    Mich hat dieser Thriller schwer begeistern können, so dass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Im Grunde genommen habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Spannung war so genial, dass ich einfach immer weiter lesen musste.

    Der Schreibstil war so authentisch, man hat den Figuren ihre Art richtig abgenommen. Keiner wirkte gekünstelt oder war zu blass gezeichnet. Die Konversationen zwischen den Figuren war mehr als authentisch. Zwar ist der Thriller sehr brutal, aber meiner Meinung nach, gehört das auch zu einem guten Thriller dazu.

    Total begeistern konnte mich das Setting am Anfang, als die Protagonisten sich am Königssee trafen. Ich war selbst erst letztes Jahr dort und fand es total schön darüber zu lesen und konnte mich gut nach dorthin versetzen lassen.

    Ich will gar nicht zu viel schreiben, da ich nichts verraten möchte. Aber soviel vorab: Für mich war der Thriller nicht vorhersehbar, ich habe nicht damit gerechnet und doch immer schwer mitgerätselt, wer der Täter sein konnte.

    Ein absolutes Muss für Thriller-Fans. Der Spannungsbogen wird kontinuierlich weiter aufgebaut, so dass der Lese regelrecht mitfiebern muss. Langeweile kennt das Buch nicht.

    Außerdem muss ich gestehen, dass mich dieses "Offline"-Experiment-Thema auch sehr interessiert hat. Gut gefallen hat mir, wie sich die Figuren bevor das Grauen seinen Weg fand, dazu äußerten. Ich weiß nicht, ob ich bereit wäre, mein Handy für fünf Tage abzugeben...


    Fazit:

    Ich weiß nicht, ob ich das Haus ohne Handy verlassen möchte. Genialer Thriller.

  • Klappentext:

    "Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister In Heaven’s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie – der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach. Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen. Doch im idyllischen Heaven’s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren? Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden?"


    Meine Meinung:

    Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Kim Gestern war mir nicht unbekannt, deswegen habe ich mich auf ihr neues Buch gefreut und freue mich umso mehr, dass es kein Einzelband ist, das es mir so gut gefallen hat.

    Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig erfrischen und dynamisch. Ich habe von Seite zu Seite mehr mitgefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    JoJo ist einfach eine wahnsinnig sympathische Protagonistin, die ich sehr gern begleitet habe. Aber auch die anderen Figuren sind lebendig und ihnen wurde regelrecht Leben eingehaucht. Sehr gut in Erinnerung ist mir auch Kate geblieben, sie war einfach der Knaller ;)

    Der Spannungsbogen wurde permanent konstant aufgebaut und sogar gehalten.

    Natürlich endete das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, aber dafür freue ich mich nur umso mehr auf den nächsten Band der Reihe.

    Kim Gestern versteht ihr Handwerk mehr als andere. Sie ist eine ausgezeichnete Autorin von der ich gerne noch mehr lesen möchte.


    Fazit:

    Glasklare Leseempfehlung.

  • Das Labyrinth des Fauns von Cornelia Funke; Guillermo Del Toro

    Klappentext:

    "Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
    Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?"


    Meine Meinung:

    Eine tolle Geschichte, ein super Märchen.

    Dieses Märchen beinhaltet alles, was sich für ein ordentliches Märchen "gehört". Soll heißen: Eine phantasievolle Welt, in der es aber alles andere als gemächlich zugeht. Brutalität ist an der Tagesordnung. Aber die Märchen-Kenner wissen genau, wie es sich um ein Märchen verhält, nämlich das doch immer das Gute siegen wird... Oder nicht?

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut gelungen, sehr bildlich. Dem Leser gelingt es schnell in die Welt, die ihm gezeigt wird, einzudringen. Außerdem ist die Geschichte wahnsinnig spannend, mir viel es sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Habe es eigentlich ohne große Unterbrechung recht zügig durchgelesen.

    Ich habe die Geschichte einfach total gern gelesen, da die Geschichte zweigeteilt erzählt wurde, war es etwas ganz besonderes. Soll heißen, einmal die Geschichte in der dortigen Gegenwart (1944) und andererseits ein Märchen. Es ist wunderbar miteinander verwoben, so dass der Leser immer gespannter wird.

    Die einzelnen Charaktere sind auch, wie sie sich in einem Märchen zu verhalten haben, entweder "gut" oder "böse", aber nichts dazwischen. Eigentlich liegt mir mehr an facettenreichen Charakteren, aber bei dieser Art von Geschichte kann es ja auch nur "schwarz" oder "weiß" geben und nicht "grau". Denn dann wäre es ja kein Märchen mehr.

    Darüber hinaus ist das Buch gespickt mit zahlreichen schönen Illustrationen.

    Vielleicht sei noch wichtig, dass die Geschichte auf dem Film "Pans Labyrinth" beruht. Also mal etwas ganz anderes, dass erst der Film erschienen ist und danach ein Buch dazu geschrieben wird. Ich selbst kenne den Film nicht, deswegen war für mich die Geschichte eine ganz neue.


    Fazit:

    Tolles Märchen, absolutes Lesehighlight.

  • Klappentext:


    "Rosa und Frank begegnen sich am anderen Ende der Welt. Sie sind sich ähnlich und doch grundverschieden -Rosa widersprüchlich, Frank ruhig. Zusammen sind sie nicht nur weniger allein, sondern ziemlich nah dran an vollständig. Sie beschließen, gemeinsam weiterzureisen und einen alten Camper zu kaufen. Doch dann tauch unerwartet Franks bester Freund David auf, und mit ihm ändert sich alles.

    Sind drei einer zu viel, oder hat genau er noch gefehlt? Diese Frage stellt sich immer wieder, während sie zu dritt Tausende Kilometer durch Australiens unendliche Weite fahren, vor ihnen nur der Horizont, über ihnen nichts als der Himmel und zwischen ihnen mehr, als Worte je beschreiben können."


    Meine Meinung:

    Anne Freytag versteht ihr Handwerk eindeutig. Sie ist eine großartige deutsche Autorin.

    So hat sie auch wieder mit diesem Buch einen absoluten Volltreffer gelandet. Ihr Schreibstil ist einfach ganz besonders. Die Geschichte ist so authentisch und realistisch. Meiner Meinung nach liegt das nicht zuletzt an dem Schreibstil, der nichts verschnörkelt sondern kurz, mutig, vor allem ehrlich und treffsicher ist.

    Anne Freytag haucht ihren Figuren nicht nur ein wenig Leben ein - nein - ihre Figuren wirken geradezu lebendig, so dass sich der Leser voll und ganz auf sie einlassen kann.

    Die Geschichte hat mich komplett gefangen genommen und ich wusste nicht, wo und wie sie enden würde. Es gelang mir nicht, das Buch wirklich aus der Hand zu legen, denn am liebsten hätte ich die Geschichte in einem verschlungen.

    Ich habe Rosa, David und Frank gern begleitet, sich selbst zu finden und .... - An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, aber wenn ihr es lest, werdet ihr genau wissen, was ich meine -

    Gerade das Ende lässt Raum für Spekulationen.


    Fazit:

    Ein absolutes Lesehighlight, was diesen Sommer niemand verpassen sollte.

  • Klappentext:

    "Mia vergöttert ihr Pony Spotty, aber sie wird langsam zu groß für ihren Liebling. Gleichzeitig trifft ein süßes Fohlen auf dem Lakeside Pferdehof ein. Insgeheim wünschen sich die Horse Club-Mädchen, dass Hannahs Schwester Mia dieses Pferd genauso ins Herz schließen wird wie Spotty. Doch so schnell geht das nicht …"


    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner achtjährigen Nichte gelesen. Und was soll ich sagen, außer, dass uns die Mädels vom Horse-Club ein weiteres Mal hellauf begeistern konnten?

    Dieses Mal haben wir uns besonders darüber gefreut, dass wir nunmehr auch Mia (Hannahs kleine Schwester) näher kennen lernen durften.

    Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig angenehm und die Kapitellänge ist genau richtig.

    An die englischen Begriffe haben wir uns mittlerweile gewöhnt und meine Nichte kann sie auch jetzt einordnen, deswegen, wollen wir mal keine Kritik mehr ausüben. Denn wir haben diese Geschichte in unser Herz geschlossen und freuen uns über jedes neue Abendteuer.

    Die Geschichte rund um Freundschaft und Zusammenhalt hat uns wieder enorm begeistern können. An den Horse-Club Bücher ist es einfach super, das die Liebe zum Pferd und nicht der Erfolg im Vordergrund steht. Aber auch, dass Pferde nicht das einzige auf der Welt sind und sich die Mädels auch für andere Dinge interessieren und sie sich vor allem immer aufeinander verlassen können.

    Das Buch hat einfach alles, was eine spannende Geschichte für pferdebegeisterte Mädchen ausmacht. Die Horse-Club-Mädels lassen das herz meiner Nichte immer höher schlagen.


    Fazit:

    Klare Leseempfehlung, wir freuen uns auf weitere Abenteuer von Hannah & Co. und natürlich Mia.

  • Lotus House - Sanfte Hingabe von Audrey Carlan

    Klappentext:


    "Tritt ein ins Zentrum der Liebe und Leidenschaft, sei willkommen im LOTUS HOUSE!

    Genevieve Harper ist blond, attraktiv und Yogalehrerin. Nach einem schweren Schicksalsschlag muss sie ihre beiden Geschwister allein erziehen. Zeit für einen Mann hat sie nicht, vor allem nicht für den unfassbar gut aussehenden Trent Fox. Trent ist der erfolgreichste Spieler der Liga, doch eine Knieverletzung führt ihn ins Lotus House. Er bucht Genevieve für Privatstunden..."


    Meine Meinung:

    Mh, schwierig: Ich habe mich sehr gefreut auf die neue Reihe von Audrey Carlan, aber muss leider gestehen, es war eine Achterbahnfahrt, nur leider in die falsche Richtung.

    Was gut anfing, wurde nachher beinahe zur Qual.

    Gut gefallen hat mir vor allem das Setting, es wurde schön beschrieben und man bekam Lust auch dort zu verweilen. In der netten Straße am Lotus House... Auch toll empfand ich zu Beginn die Erklärungen zu den einzelnen Yoga-Figuren für mich als Nicht-Yogi. Auf jeden Fall hat das Buch in mir zumindest den Entschluss hervorgerufen, auch Yoga betreiben zu wollen.

    Jetzt kommt allerdings leider das große Manko: Der Schreibstil. Er ist zwar flüssig und vor allem lässt sich die Geschichte so weglesen. Aber die Wortwahl ist mehr als gruselig. Ich meine welcher erwachsene Mann (außer ggf. ein Po*no-Star?) nennt sein Glied LongDong??? Und dann tut es die Frau auch noch? Zufälle gibt’s, denn wir lasen diesbezüglich ja nur Gedanken der jeweiligen Figur.

    Aber auch ansonsten prägte die Geschichte sehr viel Plumpheit, Naivität und ein furchtbarer Sprachgebrauch. Übertriebene Sexszenen gekennzeichnet durch einen wahrhaftigen Sexgott...

    Von Genevieve selbst hätte ich sehr viel mehr erwartet, als das was mir präsentiert wurde. Wurde sie einerseits als sehr erwachsen auf Grund ihrer schwierigen familiären Situation dargestellt, konnte sie andererseits vor Naivität nur so glänzen.

    Trent war für mich durch und durch furchtbar. Würde mir ein solcher Mann begegnen, der sich direkt so verhalten würde und mit mir so sprechen würde, würde ich meine Beine in die Hand nehmen und so weit laufen, wie ich nur könnte. Er wirkte nicht wie ein erwachsener Mann, sondern nur wie von Hormonen gesteuerter Teenager.


    Fazit:

    2,5 Sterne
    Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die weiteren Teile und habe Hoffnung...

  • Ein Cottage für deinen Sommer von Viola Shipman

    Klappentext:

    "Adie Lou verbrachte die Sommerferien als Kind im Cottage ihrer Eltern am Michigansee. Damals waren Schwimmreifen und Angeln genug für das Glück endlos scheinender Tage am Wasser.

    Auf der Suche nach diesem Gefühl gibt sie nach ihrer Scheidung ihre Stelle in Chicago auf und zieht an den See. Wird es ihr gelingen, das Ferienhaus ihrer Familie in ein stylisches und gemütliches Inn umzubauen? Und wer wird ihr helfen, ihren Traum zu verwirklichen?"


    Meine Meinung:

    Viola Shipman konnte mich ein weiteres Mal überzeugen. Ich war beim Lesen allerdings doch recht lang skeptisch...

    Zwar hat mir die Geschichte durchweg gefallen und ich habe das Buch gern gelesen. Aber ich habe sehnsüchtig auf den gewissen Zauber von Viola Shipman gewartet, in den sie jedes ihrer bisherigen Bücher eingehüllt hat.

    Aber ich wurde nicht enttäuscht, auch diesmal durfte ich diesen gewissen Zauber wieder spüren. Sie schreibt einfach auf eine ganz besondere Art, die dem Lese sowohl ein Lächeln ins Gesicht zaubert, aber der Leser verdrückt sogleich auch ein paar Tränchen.

    Für mich war auch diese Buch wieder ein wahrer Genuss. Vor allem zeigt er einem, dass das Leben nach einer Trennung definitiv nicht vorbei ist. Man muss nur selber den Hintern hoch nehmen und aktiv werden. Denn letztendlich ist jeder seines Glückes Schmied.

    Ich habe Adie Lou sehr gern bei ihrer "Selbstfindung" begleitet. Es hat mir Spaß gemacht ihre Geschichte zu lesen. Sie ist einfach ein sympathischer Charakter.

    Insgesamt ist die Geschichte lebendig erzählt, keine Längen, kein unnötiger Kitsch oder dergleichen. Ich wurde sehr gut unterhalten. In sich ist die Geschichte stimmig und einfach toll aufgebaut. Vergangenheit und Gegenwart werden toll miteinander verwoben.


    Fazit:

    Viola Shipman hat es wieder geschafft, mich in ihrem Zauber gefangen zu nehmen. Tolle Geschichte.

  • Einer wird sterben von Wiebke Lorenz

    Klappentext:


    "Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst. Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann. Was wissen die Leute im Auto? Und vor allem, was werden sie tun? Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen. Stundenlang, tagelang. Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb. Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?"


    Meine Meinung:

    Ich bin bezüglich des Buches zwei geteilt. einerseits hat es mir gut gefallen. Es war teilweise richtig spannend und ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen. Andererseits hab es Stellen, wo ich mich über die Protagonistin Stella aufgeregt habe, dass sie es übertreibt und zu schnell zu viel jammert.

    Der Schreibstil ist aber sehr angenehm. Er lässt sich sehr flüssig lesen und wie gesagt, der Autorin gelingt es durchaus, Sehr viel Spannung aufzubauen, nichts desto trotz hat das Buch meiner Ansicht nach ein paar Längen.

    Auf jeden Fall kann ich so viel sagen, dass ich mit dem Ende definitiv nicht gerechnet habe. Es ist gut gelöst, vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas übertrieben, aber durchaus logisch und nachvollziehbar.

    Insgesamt möchte ich sagen, dass es sich um einen durchaus lesenswerten Thriller handelt, in dem mit der Angst der Protagonistin gespielt wird und der Leser definitiv bis zum Schluss nicht weiß, was vor sich geht.

    Begleitet wird die eigentliche Story, in die der Leser nach und nach durch stückweise Aufarbeitung hineingeworfen wird, durch interessante neben Schauplätze.


    Fazit:

    Durchaus spannend...

  • Klappentext:


    "Zukunftsträume sind keine Schäume, fnden Hannahs Freundinnen Lisa, Sarah und Sofia, als sie in ihrem Wohnwagen über dem geheimen Horse-Club-Tagebuch zusammensitzen. Später, auf dem Weg zum Reitercafé, verrät auch Hannah was sie werden will. Im Cups an Saddles-Reitercafé erfahren sie von Emily, dass sie einen
    Pferdesalon nebem dem Café eröffnen möchte. Die arrogante Tochter von Herrn Michaels will Emilys Traum verhindern. Doch plötzlich verhält sich ihr Pferd Princess auffällig. Da hat Hannah eine Idee.. "


    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner siebenjährigen Nichte gelesen. Und was soll ich sagen, außer, dass uns die Mädels vom Horse-Club ein weiteres Mal hellauf begeistern konnten?

    Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig angenehm und die Kapitellänge ist genau richtig.

    Zwar haben wir auch einen Kritikpunkt, aber im Grunde überwiegt eindeutig alles andere. Der Kritikpunkt wäre folgender: Insgesamt gefällt es uns ja nicht ganz so gut, dass so viele englische Begriffe verwendet werden, woran mir uns mittlerweile aber gewöhnt haben. Aber das der Pferdesalon jetzt auch einen englischen Namen hat,
    der auch nicht unbedingt alltäglich ist, hat uns doch etwas missmutig gestimmt. Also meine Nichte hat wirklich selbst gesagt, dass ihr das nicht gefällt, weil sie es einfach ohne Hilfe gar nicht verstehen kann, was es denn auf Deutsch heißen würde. Deswegen gibt es leider einen Stern Abzug.

    Aber nichts desto trotz hat uns die Geschichte rund um Freundschaft und Zusammenhalt wieder enorm begeistern können. An den Horse-Club Bücher ist es einfach super, das die Liebe zum Pferd und nicht der Erfolg im Vordergrund steht.

    Auch haben wir wieder kurzzeitig Sympathien für Tori entwickelt, waren aber nicht überrascht, dass sie diese natürlich in Null Komma nichts, wieder verspielte. Aber gerade das, macht ja auch diese Bücher aus.


    Fazit:

    Klare Leseempfehlung, wir freuen uns auf weitere Abenteuer von Hannah & Co.