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Gerade für Sie gelesen

  • Brigitte aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck empfiehlt:

  • Jesolo von Tanja Raich

    Andi und Georg machen Urlaub am überfüllten Strand in Jesolo, streiten sich über Kleinigkeiten, wie viele andere Paare auch. Danach folgt eine vorübergehende Trennung, bis Andi merkt, dass sie schwanger ist. Nun nimmt alles seinen Lauf, zB der Umbau der Wohnung bei Georgs Eltern - etwas, was Andi nie wollte - auch Kinder nicht. Ein bemerkenswert ehrliches Buch, indem viele Phrasen und widersprüchliche Aussagen zu Schwangerschaft und Geburt auf Andi niederprasseln - vom größten Glück bis zur unwiederbringlichen Lebensänderung. Schonungslos und in der Wirklichkeit verhaftet werden die Zweifel der Protagonistin in einer direkten Sprache unmittelbar geschildert. Dieses Buch ist viel mehr als "nur" Urlaubslektüre!

  • Wolfsegg von Peter Keglevic

    Kann diese Geschichte rund um die 15jährige Agnes erfunden sein? Vermutlich hat es sich genau so abgespielt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt und die Wahrheit lieber unter den Teppich gekehrt wird. Und das Kinderheim „Maria Hilf!“ hat es irgendwo in den österreichischen Niederungen gegeben mit all den verschwiegenen Grausamkeiten, die nun ans Licht kommen. „Wolfsegg“ ist ein archaischer Roman in einer drastischen Sprache, der von drei Kindern und den Tod ihrer Eltern erzählt. Die zentrale Figur ist jedoch Agnes, die viel zu früh erwachsen werden muss, die trotz allem von ihren Sehnsüchten träumt und Liedtexte von Christina Stürmer singt. Wie eine Heldin kümmert sie sich um ihre Geschwister und gibt alles, damit diese nicht in das Heim kommen, in dem ihr Unsagbares widerfahren ist. Ich habe selten einen Roman gelesen, der mich dermaßen tief und mit einer Wucht bis zur letzten Seite erschüttert hat!

  • Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

    Selten so eine bitterböse Großmutter erlebt, die mit ihren Kommentaren ihren Enkel Mäxchen schier zur Verzweiflung bringt und ihm oft mehr als peinlich ist. Doch im Laufe der Geschichte beginnt man Marga zumindest ein wenig zu verstehen, die aus Russland emigriert und nun in einer ihr völlig fremden Gesellschaft zu leben versucht. Ihr Mann, der sich plötzlich in eine viel jüngere Frau verliebt und tagelang unterwegs ist, führt sein schweigendes Eigenleben. Zwischen diesen beiden muss Max zurechtkommen in der neuen Schule und der ihm unvertrauen Umgebung, und manchmal tut er einem leid, weil er ohne Mutter und mit einer ihm ständig kritisierenden Großmutter in einem Flüchtlingswohnheim aufwachsen soll. Aber trotzdem ein Buch zum herzhaft Lachen!

  • Ein ideales Buch für alle Mütter von Teenagermädchen ab 11 Jahren! Viel Hintergrundwissen zu den Abläufen im weiblichen Körper und Antworten aus der Praxis der Autorin runden dieses informative Sachbuch ab. Am wichtigsten bleibt während dieser mitunter schwierigen Zeit des Erwachsenwerdens: sich gegenseitig zu vertrauen. Mit diesem Buch frischt nicht nur frau ihr Wissen auf und lernt ihre Tochter (wieder) besser zu verstehen. Und für die Töchter gibt es das Büchlein "Mädchen fragen Mädchenfragen".

  • Die Zeit und was sie heilt von Kit de Waal

    Ein leises Buch, das uns von Mona erzählt und ihrer unbeschwerten Kindheit in Irland, dem viel zu frühen Tod ihrer Mutter, von der Liebe zu William, der glücklichen Schwangerschaft bis zu jener Nacht, in der sich alles radikal ändert. Seitdem verkauft sie Holzpuppen, die von einem Tischler geschnitzt und von ihr bemalt werden. Monas Puppen werden eigens für Frauen angefertigt, die ihr Baby verloren haben - mit dem Geburtsgewicht zur Erinnerung und um den Schmerz leichter zu ertragen. Doch ihr Leben ist trostlos und ohne Freuden, auch die innige Freundschaft zu Karl bietet ihr nur vorübergehend Trost. Ein trauriges, zugleich schönes Buch, das von Liebe und Verlust erzählt.

  • Elternteile von Monica Isakstuen

    Eine Familie mit Vater, Mutter und der dreijährigen Anna - alles scheint perfekt zu laufen. Doch Karen trennt sich von ihrem Mann, und von da an sind beide nur noch Eltern-Teile. Es wird vertraglich festgelegt, dass Anna abwechselnd eine Woche bei Mama und eine bei Papa leben soll, auch die Feiertage und Geburtstage werden genau geregelt. Das erste Weihnachtsfest wird Anna bei ihrem Vater verbringen. Wie soll das gehen? Wie kann Karen eine Teilzeitmutter sein? Sie stellt sich viele Fragen über das Muttersein an sich und ein gelingendes und zufriedenes Leben. Vor allem aber geht es auch um die Beziehung zur eigenen Mutter. Ein berührendes, ehrliches Buch in einer eindringlichen Sprache und Form.

  • Das blaue Zimmer von Georges Simenon

    Eine leidenschaftliche Affäre zwischen Tony und Andrée, die 11 Monate dauert und im Blauen Zimmer im Hotel von Tonys Bruder statt findet, bildet den Ausgangspunkt der Erzählung. Beide sind verheiratet, aber nicht miteinander. Was harmlos beginnt, wird zum Alptraum, als es plötzlich zwei Tote gibt. Dem Atlantik-Verlag ist es zu verdanken, dass die Simenon-Klassiker nun in einer Taschenbuchausgabe neu editiert werden. Das Buch ist - ebenso wie der Film - grandios und spannend erzählt. Man fiebert mit dem angeklagten Tony mit, der unzählige Befragungen erdulden muss. Bereits 1946 erschienen ist dieses Buch ein zeitloser Klassiker, den es sich auf alle Fälle lohnt, neu oder immer wieder zu entdecken!

  • Überflieger von Karin Ernst

    Bei den von Koppensteins scheint alles perfekt: Gerade aus den USA zurückgekehrt, finanziell unabhänging, haben Claire und Niko tolle Jobs und nach deren Meinung ziemlich wohlgeratene und superintelligente Kinder: Vor allem Raffi, der sich bereits als Dreijähriger das Lesen und Schreiben selbst beigebracht hat, liest schon vor dem Schuleintritt Harry Potter und ist ziemlich altklug. Doch alles ändert sich plötzlich, als Raffi in die Schule kommt. Schnell wird klar, dass Raffi als angeblich Hochbegabter in einer staatlichen Schule völlig unterfordert ist. So kommt er in eine Montessori-Schule, die aber schließen muss - und dann gerät alles außer Kontrolle. Der Roman beginnt äußerst amüsant, ich musste öfters über die detailgenauen, ironischen Charakterbeschreibungen lächeln, doch irgendwann ist nicht mehr unterscheidbar: Was ist überspitzt formuliert, was tatsächlich passiert? Kann ein 6-Jähriger Junge sich dermaßen aufführen? Ein sehr kluger Roman mit vielen Emotionen, der uns die Ängste von Eltern hautnah miterleben lässt!

  • Umweltliebe von Jennifer Sieglar

    Jennifer Sieglar, bekannte deutsche Journalistin, ua moderiert sie die ZDF-Nachrichtensendung logo!, berichtet in diesem Umwelt-Ratgeber für Einsteiger über ihre 12-Monats-Challenge: von der Plastikmüllvermeidung bis zur generellen Einschränkung des Konsums, vom bewussten Lebensmitteleinkauf bis zur Umstellung der Reisegewohnheiten - Monat für Monat versucht Jennifer Sieglar, ihre Lebensgewohnheiten umzustellen, um damit der Umwelt etwas Gutes zu tun. Sie erzählt dabei nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern schildert uns äußerst sympathisch ihre persönlichen Erfahrungen, die auch vom Scheitern, aber va von zahlreichen glücklichen & gelungen Momenten geprägt sind, sodass die Autorin nach einem Jahr des mitunter anstrengenden Ausprobierens mit Recht behaupten kann: Mit vielen kleinen Veränderungen schaffen wir eine bessere Welt! #Umweltliebe

  • Mehr als tausend Worte von Lilli Beck

    Der Roman beginnt am 9. November 1938 in der Reichspogromnacht in Berlin, als Alizas Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Im Leben der jüdischen Famile ist von nun an nichts mehr, wie es vorher war. In dieser Zeit lernt Aliza Fabian kennen und lieben. Zutiefst unglücklich wird sie jedoch im Jänner 1939 mit den Kindertransporten nach London in Sicherheit gebracht. Fabian wird in den Wehrdienst eingezogen. Während das Schicksal von Familie und Fabian im Unklaren bleibt, erlebt Aliza fern der Heimat das Ende des Krieges.

    Wir erfahren in diesem Roman viel geschichtliche Hintergründe, aber vor allem, was es heißt, als junges Mädchen von Familie und Freunden getrennt zu werden und auf ein Wiedersehen zu hoffen.

    Ein schöner, aber auch trauriger und sehr wichtiger Roman über eine verlorene Kindheit im zweiten Weltkrieg.