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Gerade für Sie gelesen

  • Florian aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck empfiehlt:

    Florian stürzt sich als leidenschaftlicher Leser in die Lektüre aller Formen von Unterhaltungsliteratur - vom Historischen Roman über den Krimi bis hin zum Thriller. Er berät sie gerne in allen Fragen rund um aktuelle Neuerscheinungen, aber auch Klassiker des Unterhaltungsgenres.

  • Eine Handvoll Asche von Abir Mukherjee

    Kalkutta im Jahr 1921: Der Prince of Wales soll die Stadt über die Weihnachtsfeiertage mit seinem Besuch beehren, was angesichts der anhaltenden Proteste durch Gandhis Anhänger zum Problem wird. Sam Wyndham und sein Kollege Surrender-not sollen für Ordnung sorgen, doch sind sie mit einer grausamen Mordserie konfrontiert, bei deren Aufklärung das Militär Probleme bereitet. Auch Wyndhams Opiumsucht ist nicht gerade förderlich, und so gestalten sich die Ermittlungen äußerst schwierig. Doch auch in seinem dritten Fall gelangt das ungewöhnliche Ermittlerduo letztendlich ans Ziel. Spannende Unterhaltung vor gut recherchierter historischer Kulisse - absolut empfehlenswert!

  • Machines Like Me von Ian McEwan

    London in den 80ern: Der Falkland Krieg ist zu Ende, und Thatchers Niedergang beginnt. Vor diesem Hintergrund erzählt Charlie seine Geschichte. Als Kind war er sehr gut in Physik, musste dann aber einsehen, dass sein Verständnis für ein Studium nicht ausreichte, und so landete er schließlich bei der Anthropologie. Eine Faszination für die Technik begleitete ihn allerdings weiterhin, und so erstand er nach dem Tod seiner Mutter einen künstlichen Menschen namens Adam. Zur gleichen Zeit verliebte er sich in Miranda, und gemeinsam programmierten sie ihren künstlichen Mitbewohner. Ian McEwan konfrontiert seine Figuren im Verlauf der Geschichte mit komplexen moralischen Fragen, deren Lösungen oft überraschend ausfallen. Eine kluge Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, ein wahrer Lesegenuss!

  • The Parade von Dave Eggers

    Vier und Neun werden in ein nicht näher genanntes Bürgerkriegsland geschickt, um nach Beendigung der Kampfhandlungen eine Straße zu bauen, die die Hauptstadt mit dem Hinterland verbinden soll. Die Arbeiten sollen bis zur Großen Parade beendet sein. Während Vier zielstrebig und effizient seiner Tätigkeit nachgeht, nimmt Neun Kontakt zur lokalen Bevölkerung auf und schweift von seinen Pflichten immer wieder ab. Konflikte sind vorprogrammiert. Eine unerwartete Krise bringt die beiden unterschiedlichen Charaktere einander näher und der Bau wird fristgerecht fertig, doch wäre es keine Geschichte von Dave Eggers, wenn nicht doch noch eine böse Überraschung lauern würde.
    Der Autor liefert in diesem schmalen Buch eine allgemeingültige Geschichte über kulturelle Missverständnisse sowie gut gemeinte Hilfsleistungen und deren ungeahnte Konsequenzen. Viel Stoff zum Nachdenken!

  • London, 1826. Frannie Langton sitzt im Gefängnis und schreibt ihre Geschichte nieder. Sie ist angeklagt, den Herrn des Hauses, in dem sie als Kammerzofe gedient hat, und dessen Frau brutal ermordet zu haben., kann sich jedoch an nichts erinnern. Und so beginnt sie ihre Erzählung mit der Kindheit, die sie als Haussklavin auf einer Zuckerrohrplantage in Jamaika verbrachte. Dort lernte sie lesen und schreiben und bald auch die großen Klassiker lieben. Nach einem Brand nimmt sie der Plantagenbesitzer mit nach London und verschenkt sie an seinen Freund Benham. Dort nimmt das Verhängnis seinen Lauf....
    Sara Collins fesselt ihre LesreInnen mit einer gekonnten Mischung aus Sklaven/Emanzipations und Kriminalroman, der immer wieder erstaunliche Wendungen parat hält - spannende Unterhaltung auf hohem Niveau.

  • Eine Reise nach Venedig mit Gerhard Roth ist ein außergewöhnliches Leseerlebnis, wie er schon mit seinem Vorgängerroman "Die Irrfahrt des Michael Aldrian" bewiesen hat. Jetzt ist der Mittelband seiner Venedig-Trilogie erschienen, und wieder führt Roth seine Leser durch die faszinierende Stadt, diesmal schwerpunktmäßig durch das Ghetto und den Lido. Die äußerst lebendig beschriebene Szenerie aus Architektur und bildender Kunst bildet den teils surrealen Hintergrund für eine Handlung voller Verfolgungsjagden, Morde und Liebschaften. Bereitwillig lässt man sich als Leser auf die kunstvoll verschlungene Reise durch die Stadt mitnehmen und erfreut sich an den vielfältigen Möglichkeiten zur Abschweifung - eine pralle Geschichte voll überraschender Wendungen.

  • Schweigepflicht von Jens Lapidus

    Emelie hat ihr Jusstudium beendet und bekommt in einer der renommiertesten Wirtschaftskanzleien Schwedens einen der begehrten Posten. Bald darauf erfährt sie, dass ein Mordverdächtiger sie als Pflichtverteidigerin wünscht. Da dies mit ihrer Anstellung eigentlich nicht zu vereinbaren ist, gerät sie in einen Gewissenskonflikt. Teddy wurde aus dem Gefängnis entlassen und arbeitet jetzt gelegentlich als Informant für Emelies Kanzlei. Sein Neffe ist der Inhaftierte, der Emelies Hilfe benötigt. Gemeinsam nehmen sie Ermittlungen auf, um den Jungen zu entlasten; dabei überschreiten sie so manche Grenze und geraten immer tiefer in ein mafiöses Netzwerk. Überraschende Wendungen, abwechslungsreiche Erzählstränge und ein Knalleffekt zum Abschluss machen diesen Schweden-Krimi zu einem Leseerlebnis der Extraklasse.

  • Lügenleben von Sayed Kashua

    Der Erzähler in Kashuas neuem Roman verdient sein Geld damit, dass er für andere Menschen Biografien schreibt, die er manchmal etwas glättet und ausschmückt, je nach Bedarf. Als er eines Tages aus seinem amerikanischen Exil nach Israel zurückkehrt, um seinen todkranken Vater zu besuchen, wird er mit seiner eigenen Geschichte, der Geschichte seiner Familie und der Geschichte seiner palästinensischen Heimat konfrontiert. Auch hier beginnt er, sich seine eigene Realität zurechtzulegen, bis man am Ende nicht mehr sicher weiß, was wirklich passiert ist, und was frei erfunden ist. Ein raffinierter Roman über ein sehr komplexes Thema, spielerisch aufbereitet.

  • Herkunft von Sasa Stanisic

    So muss der neue Heimatroman im Kontext der Weltliteratur aussehen: Ohne Scheu, auch unbequeme Wahrheiten beim Namen zu nennen, begibt sich Stanisic der Balkanflüchtling, der in Deutschland Fuß fassen konnte, auf Spurensuche. Sein Thema ist die Herkunft, die Vergangenheit und die Gegenwart in seinen zwei Kulturen. Mit anarchischem Witz, unbändiger Fabulierlust und einem ungebremsten Spieltrieb nimmt er die Leser mit auf eine poetische Reise durch Zeiten und Länder. Ein erfrischender Roman zu den drängenden Themen der Gegenwart.

  • Der gute Sohn von Jeong Yu-jeong

    Yu-Jin liegt blutverkrustet im Bett und kann sich nicht erklären, woher das viele Blut stammt. Vorsichtig verlässt er das Zimmer und folgt der Spur in Richtung Küche, wo er seine Mutter mit durchschnittener Kehle vorfindet. Was ist passiert? Was ist zu tun? Er trifft eine folgenschwere Entscheidung, die weitere Bluttaten nach sich zieht. Schrittweise wird ein Familiendrama aufgerollt, das viele Überraschungen birgt Ein düsterer Thriller über Wahnsinn, Mutterliebe und zweifelhafte medizinische Methoden.

  • Am Ende ein Blick aufs Meer von Philipp Lyonel Russell

    Frederick Bingo Mandeville wurde schon von seiner Amme als Sonnenstrahl Gottes bezeichnet. Mit seinem Witz und Charme wickelte er mühelos seine Ammen, Tanten, Lehrer und Mitschüler ein. So ist es kein Wunder, dass er bald auf den Vaudeville Bühnen des Londoner Westends große Erfolge feierte, die ihn schließlich nach Amerika führten, wo er bald Drehbücher für Stummfilmkomödien schrieb. Zu weltweiter Berühmtheit brachte er es mit seinen charmant-bissigen Gesellschaftsromanen, die er in der britischen Upperclass ansiedelte. Ein jähes Ende erfuhr seine Beliebtheit im zweiten Weltkrieg, wo er in einem Kärntner Internierungslager als feindlicher Ausländer inhaftiert war. Der Roman ist inspiriert von der Lebensgeschichte des großen P.G.Wodehouse und malt ein unterhaltsames Sittenbild einer untergegangenen Epoche - ein Lesevergnügen (nicht nur) für alle Anglophilen!