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Gerade für Sie gelesen

  • Aleksandra aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck empfiehlt:

  • Die Grisha-Trilogie von Leigh Bardugo

    Dunkle Mächte. Ein einzigartiges Magiesystem. Eine unvergessliche Welt. Dies ist der Beginn von Bardugos atemberaubendem Grishaverse und endlich dürfen auch deutsche Leser*innen sich an der Trilogie erfreuen, die lange nicht mehr erhältlich war. Bevor es die Krähen aus Ketterdam gab oder Märchen in der Sprache der Dornen oder einen Prinzen, in dem das Dunkle wohnt, begann alles mit einer Soldatin aus Ravka, die wortwörtlich hell zu strahlen beginnt. Alina Starkov weiß nicht, was mit ihr passiert. Ein Leben lang lebte sie als graues Mäuschen, das in einem Waisenhaus aufgewachsen ist und nun Mitglied im Heer ist. Doch als das Leben ihres besten Freundes gefährdet ist, taucht sie den gefürchtetsten Ort Ravkas in Licht und retten allen das Leben. Der Anführer der Grisha - Menschen mit besonderen Fähigkeiten - sieht in Alina etwas Außergewöhnliches und nimmt sie in seinen Orden auf. Doch dies ist nur der Anfang des Anfanges. Ein Kampf zwischen Licht und Dunkelheit, Wahrheit und Lüge, Vergangenheit und Gegenwart. Bardugos Grishaverse muss gelesen und immer wieder besucht werden!!!

  • Das Labyrinth des Fauns von Cornelia Funke; Guillermo Del Toro

    Die Folgen des spanischen Bürgerkrieges, Gewalt und Repression auf der einen, ein Wesen nicht aus unserer Welt in einem Labyrinth auf der anderen Seite und die kleine Ofelia mittendrin. 2006 beeindruckte Guillermo del Toro Zuschauer*innen mit seinem Film "El laberinto del fauno" (Pan's Labyrinth), der die harte Realität des Krieges mit der dunklen Wahrheit des Fantasy-Genres vereint. Nun verwandelte Cornelia Funke diesen bildgewaltigen Klassiker in ein poetisches Märchenbuch für Erwachsene. Dennoch handelt es sich hierbei nicht um eine reine Nacherzählung. Obwohl Funke der Originalhandlung sehr treu geblieben ist, dürfen wir tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelt der Figuren eintauchen und den Kontrast zwischen Gut und Böse, Realität und Fantasie auf einer besonderen Ebene erfahren. Ein neues Verständnis über del Toros Meisterwerk wird somit angeboten und zusätzlich spinnt Funke zehn eigene Kurzgeschichten mit in die Erzählung ein, die uns glauben lassen, dass jegliche Form der Realität das Potential zu einem eigenen Märchen hat. Eine Geschichte, die sowohl auf der Leinwand als auch zwischen den Seiten ein Meisterwerk ist.

  • Die Beschwörung des Lichts von V. E. Schwab

    Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden der Trilogie, in denen die Leser*innen behutsam in drei ihnen unbekannten Londons eingeführt werden, sollten sie beim Lesen dieses Teiles lieber die Luft anhalten, denn das Tempo nimmt rasant zu. Unmittelbar nach dem Ende des zweiten Bandes geht es in 'Die Beschwörung des Lichts' weiter und Kell, Lila, Rhy, Alucard und Holland müssen der Dunkelheit, die über das rote London einher gezogen ist, Einhalt gebieten. Während man den Figuren bei ihren Versuchen zu gewinnen begleitet, blättern sich die Seiten wie von selbst um. Man kann nicht aufhören und will die Charaktere nicht alleine lassen. Das bittersüße Ende lässt einen beim Zuklappen des Buches noch vor sich hin starren. Doch wir dürfen hoffentlich schon bald, diese uns ans Herz gewachsenen Figuren wieder sehen, denn V. E. Schwab scheint selbst noch nicht ganz mit ihnen abgeschlossen zu haben.

  • Zurück nach London heißt es mit 'Die Verzauberung der Schatten'. Im Gegenzug zum ersten Teil der Weltenwanderer-Trilogie, in der wir mit den Protagonisten zwischen den vier London hin und her reisen durften, erkundigen wir in der Fortsetzung hauptsächlich das Rote London - Kells Heimat und Lilas neues Zuhause. Nach den Ereignissen des ersten Bandes wollen Lila, Kell und Rhy sich nur mehr ausruhen und ihren eigenen Weg gehen. Lila hat ihr neues Abenteuer an Bord eines Schiffes gefunden und freundet sich mit dessen Kapitän an. Kell und Rhy müssen lernen mit gewissen Konsequenzen zu leben und ihr brüderliches Band wird noch enger als je zuvor. V. E. Schwab dringt tief in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere ein und bietet nicht nur ein besseres Verständnis für die Figuren, aber auch für das rote London und der Magie, die es umgibt. Selten können Autor*innen sich so viel Zeit lassen, uns in eine neue Welt zu entführen, ohne uns dabei zu langweilen. Schwab bringt uns ihrem London näher und schafft es dabei, dass wir uns selbst dort wie Zuhause fühlen.

  • King of Scars von Leigh Bardugo

    Im Bereich des Fantasy-Genres tauchen wir Leser*innen oft in Welten ein, die wir am liebsten nie wieder verlassen würden. Leider hält der Besuch jener Welten nur so lange an, bis wir das Buch ausgelesen haben. Hin und wieder jedoch erscheint doch der ein oder andere Spin-Off und wir dürfen uns über eine Heimkehr freuen. So verhält es sich mit Bardugos Grisha-Universum. Es fühlt sich wie eine Heimkommen an, wieder in Ravka zu sein, altbekannte Gesichter wiederzusehen und mehr von der einst so geliebten Welt zu erfahren. In 'King of Scars' dürfen wir den Liebling der Grisha-Trilogie bei seinem eigenen Abenteuer begleiten und erfahren auch, wie es für Nina Zenik aus "Das Lied der Krähen" weiter geht. Unsere Protagonist*innen haben bereits viel erleben dürfen und sie bleiben auch jetzt nicht verschont. Dunkle Magie treibt weiterhin sein Unheil über Ravka. Ob man nun in das Grishaverse heimkehrt oder es mit diesem Buch zum ersten Mal erlebt, es ist und bleibt eines der besten Fantasy-Universen, in die ich je eintauchen durfte!

  • All das zu verlieren von Leïla Slimani

    Madame Bovary, Anna Karenina, Effie Briest. Frauen, die in der Literatur sich durch ihren Ehebruch namenhaft gemacht haben. Die Konsequenzen waren brutal. Aber es waren Männer, die ihnen ihre Stimme verliehen. Doch was denkt Frau wirklich, wenn sie solche Taten vollzieht? Was ist die Motivation? Welche Gefühle gewinnen die Oberhand? Leila Slimanis Debütroman, der nun ins Deutsche übersetzt wurde, lässt sich mit solchen Größen durchaus vergleichen. Sie erzählt von der inneren Zerrissenheit Adèles, einer Frau, die alles hat - einen Arzt als Mann, einen süßen Jungen, einen tollen Job als Journalistin, eine Wohnung in Paris. Dennoch ist Adèle nicht glücklich. Sie flüchtet zu ihrem Liebhaber anstatt zur Arbeit zu gehen, sie lässt ihren Sohn alleine zuhause, um die nächste Bekanntschaft in einer Bar anzutreffen, sie belügt ihren Mann mit einer Raffinesse, die man nur beneiden kann, um sich für einige Stunden in den Armen eines Fremden davonzustehlen. Wir wollen sie nicht verstehen, tun es aber doch. Dann wieder nicht. Es ist eine Geschichte, in der man sich selbst fragt, auf welcher Seite man steht. Je näher man dem Ende kommt, umso unbefriedigter wird man selbst. Man spürt die Leere. Eine Leere, die an Adèles erinnert. Ein Roman, der nicht nur in einer brillanten Weise über das Innere einer Frau erzählt, sondern auch ganz still an der Gesellschaft Kritik ausübt.

  • Vier Farben der Magie von V. E. Schwab

    London. Ein Schauplatz zahlreicher Geschichten, seien sie historisch oder zeitgenössisch, handeln sie über Liebe oder Mord, finden sie im Sommer oder Winter statt. Ohne die Stadt bereist zu haben, kennen wir sie alle und welche Kraft sie umgibt. Doch was, wenn das uns bekannte London nur eines von vier ist? V. E. Schwab hat es geschafft, einen bereits magischen, aber uns allzu bekannten Ort, noch atemberaubender, magischer, epischer und fremder zu erschaffen. Durch den Protagonisten Kell lernen wir die verschiedenen Städte kennen: das graue London, das rote London, das weiße London und das schwarze. Er gehört zu einer beinahe ausgestorbene Art von Magier, die zwischen den vier Städten reisen kann, denn die Tore zwischen den einzelnen Welten wurden vor langer Zeit versiegelt. Als der junge Antari jedoch einen ungewöhnlichen Gegenstand von einer Stadt in die Nächste schmuggelt, kommt das Gleichgewicht ins Schwanken. Im Versuch seinen Fehler in Ordnung zu bringen, begegnet ihm die junge Diebin Lila, die sich sehnlich nach dem Abenteuer sehnt und ihn begleitet. Obwohl uns die Vertrautheit der Hauptstadt Englands durch die drei anderen neuen Welten weggenommen wird, fühlt sich diese Idee nicht unmöglich an, sondern sehr real. Während man Schwabs Worten immer mehr und mehr Glauben schenkt, wünscht man sich selbst, beim nächsten London-Besuch eine offene Tür in die anderen Londons zu finden, um mit Personen, wie Kell und Lila, sich auf ein neues Abenteuer zu begeben.

  • Elfenkrone - Elfenkönig von Holly Black

    Ein Jahr musste ich nach dem Ende von 'Elfenkrone' auf den Folgeband warten. Ein Jahr ging mir das Buch nicht aus dem Kopf. Und nach einem Jahr hielt ich endlich Elfenkönig in den Händen - und war in zwei Tagen fertig damit. Holly Blacks Erzählweise zwingt einen geradezu ständig umblättern zu wollen. Aus einem "nur noch diese Seite" wird das ganze Kapitel. Aus einem "nur noch ein Kapitel" wird das halbe Buch. Und wenn man das Ende des Buches erreicht, stellt sich die selbe Frage, die auch nach dem ersten Teil einem nicht aus dem Kopf wollte: Wo ist der nächste Teil? Aufregend erzählt Black von den Intrigen des Hofes, der Frage von Macht und lässt uns gierig immer weiter blättern - bis wir fassungslos ans Ende kommen und nach mehr verlangen.

  • Spiel der Ehre von Marie Rutkoski

    Herran ist frei, zumindest ist dies der Schein. Um die Freiheit zu bewahren, versucht Arin Verbündete zu finden und nicht an Kestrels Verrat zu denken. Währenddessen ist Kestrel der Mittelpunkt aller Feste in der Hauptstadt Valorias. Als Verlobte des Prinzen muss sie ihr Land repräsentieren und dafür sorgen, dass Valoria schon bald wieder über Herrans Territorium herrscht. Doch ihr Herz ist bei Arin. Schon bald wird eine Intrige nach der anderen gesponnen und Kestrel muss sich entscheiden: Ist sie auf der Seite ihres Reiches? Wird sie die neue Prinzessin? Soll sie ihren Vater, den General stolz machen? Oder gibt sie sich der Liebe zu Arin hin und sorgt für die Rettung Herrans? Rutkoskis Fortsetzung von "Spiel der Macht" ist noch spannender, noch dramatischer und gefährlicher! Man kann nicht aufhören zu lesen. Definitiv mein Lieblingsband der Reihe!

  • 5 Sterne
    Selten kommt es vor, dass Tränen kaum zurückzuhalten sind - nicht aufgrund der Handlung, sondern weil es Zeit ist, sich von den Lieblingscharakteren, von einer schon zum Zuhause gewordenen Welt und von schönen Lesemomenten zu verabschieden. Die Throne Of Glass-Reihe von Sarah J. Maas hatte mich nicht nur durch ihre Figuren und Handlungsstränge begeistert, sondern auch was sie den Leser*Innen außerhalb der Seiten gibt. Freundschaften mit anderen sind entstanden, lange Diskussionen sind geführt und schöne Momente gemacht worden. Nun liegt der finale Band in unseren Händen und wie auch schon die Vorgänger begeistert er. Die Spannung steigt mit jedem Kapitel, jedem Umblättern. Man will nicht aufhören und tut es doch, weil man nicht so schnell ans Ende kommen will. Und wenn man dann doch die letzten Zeilen über die Geschichte einer Assassinen und deren Weg nach Hause liest, kommen einem ganz andere Tränen. Nach so vielen Jahren ist es Zeit Abschied zu nehmen. Und das Finale der großen High Fantasy-Reihe ist genau den Abschluss, den wir alle brauchen - ob wir es wussten oder nicht.