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Gerade gelesen

Stammkunde Thomas: „Nicht scheinen, sondern sein.“ ist das zentrale Lebensmotto von Peter Aufschnaiter, der stets zurückgezogen und im Hintergrund steht. Und „Auf einen Wettkampf lasse ich mich nie ein, ich gehe meinen Weg langsam.“ Damit stand er auch ganz im Gegensatz zum Selbstdarsteller Heinrich Harrer.

Bereits im Gymnasium interessiert sich Aufschnaiter für die Sprache und Kultur Tibets und Nepals. Diese Leidenschaft wird ihn zeitlebens begleiten.

1939 gerät Peter Aufschnaiter in indische Kriegsgefangenschaft – gemeinsam mit Heinrich Harrer und anderen deutschen Bergsteigern – am Weg zu einer Expedition auf den Nanga Parbat. 1944 gelingt ihnen die Flucht in den Himalaya, drei Jahre sind sie tausende Kilometer durch Tibet unterwegs, bis sie schließlich 1947 in Lhasa ankommen. Peter Aufschnaiter bleibt zeit seines Lebens dort, vermisst und zeichnet Karten bei Entwicklungsprojekten und erhält sogar die Nepalesische Staatsbürgerschaft.

Es ist sehr beeindruckend zu lesen, wie ein Tiroler sich dermaßen für die Berge und Kultur Tibets begeistern konnte, dass es zu seiner neuen Heimat wurde. Er unternahm zahlreiche Reise. Mit Heinrich Harrer verband ihn jedoch keine Freundschaft, es war nur eine Zweckgemeinschaft auf der Flucht. In dieser detaillierten Biographie sind Ausschnitte aus Aufschnaiters Tagebüchern zu lesen, sie ist sehr gut recherchiert und bietet viel Hintergrundwissen zu Kultur, Landschaft und Buddhismus.

Vor allem wirft dieses Buch einen anderen Blick auf die Zeit der Flucht als „7 Jahre in Tibet“ von Heinrich Harrer.
 

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