
Ursprung und Wurzel der Verlagsanstalt Tyrolia liegen in Südtirol. Die Keimzelle des Unternehmens war die Zeitung „Brixener Chronik“, die 1888 vom katholisch-politischen Presseverein Brixen unter Dr. Aemilian Schöpfer gegründet wurde.
Die 1907 ins Leben gerufene Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m. b. H. mit Niederlassungen in Nord- und Südtirol sowie in München und Wien muss aufgrund der Trennung Tirols aufgespaltet werden: Der Südtiroler Unternehmenszweig wird die selbständige Gesellschaft Athesia, beide Firmen bleiben bis heute freundschaftlich verbunden.
Profilierung des Tyrolia-Buchverlages als Fachverlag für Theologie, als Regional- und Schulbuchverlag und Gründung neuer Buch- und Papierhandlungen in allen Tiroler Bezirken; 1934 Sprengstoffanschlag der Nationalsozialisten auf die Innsbrucker Druckerei, mit dem die Tyrolia-Zeitungen ausgeschaltet werden sollten; 1938 gewaltsame Besetzung durch die SA, Verbot aller Tyrolia-Zeitungen, Einschränkung der Buchproduktion, kommissarische Verwaltung und versuchte Liquidierung.
Wiederaufbau unter teilweiser Wiedergutmachtung der von den Nationalsozialisten zugefügten Schäden, Neugründung des „Volksboten“, später des „präsent“; partielle Rückgewinnung der veräußerten Verlagsrechte.
Errichtung des Druckerei- und Verlagshauses in der Innsbrucker Exlgasse (1968),
Ausweitung des Filialnetzes durch zahlreiche neue Buch- und Papiergeschäfte, Gründung der Athesia-Tyrolia-Druck Ges.m.b.H. (1992), Ausweitung des Verlagsprogrammes auf Bergbücher und Regionalia für Vorarlberg.
Seit 1. Juli 2006 werden die Geschicke des Hauses von einem Vorstand, bestehend aus den Herren Mag. Christoph Schiemer (Vorstandsvorsitzender), Mag. Gottfried Kompatscher und Markus Renk gelenkt.
Nach 100-jährigem Bestehen präsentiert sich die Verlagsanstalt Tyrolia als profiliertes, im gesamten deutschen Sprachraum anerkanntes Verlagsunternehmen, als bedeutendster österreichischer Verlag für Religion und Theologie und mit 22 Buch- und Papierhandlungen als größtes Buchhaus Westösterreichs.
Firmengeschichte [PDF 500 KB] >