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Gerade für Sie gelesen

  • Abschiedsfarben von Bernhard Schlink

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Bernhard Schlink ist mein Lieblingsautor, weil mich seine Werke seit 20 Jahren begleiten und er mich noch nie enttäuscht hat. Im Gegenteil, denn er wird immer besser. Was Ferdinand von Schirach in seinen Büchern nur andeutet und dem Leser überlässt, bringt Schlink aufs Papier. Jede Erzählung überzeugt, jede Geschichte birgt eine Überraschung und jeder Gedanke des Protagonisten berührt. Ich hoffe, noch lange nicht von Bernhard Schlink Abschied nehmen zu müssen!

  • Alter Hund, neue Tricks von Adrian McKinty

    Florian aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Sean Duffy und Crabbie sind zwar mittlerweile in Teilzeitreserve, doch weil der Chef auf Urlaub ist, kümmern sich die beiden um einen neuen Fall in Belfast. Alles sieht zunächst nach einem missglückten Autodiebstahl mit Todesfolge aus, doch schon bald befinden sich Duffy und Crabbie in einer veritablen Schlacht innerhalb der IRA. Duffy geht wie üblich seine eigenen unorthodoxen Wege und gerät dabei in größte Gefahr. McKinty schreibt voll Lässigkeit und Humor, und auch Duffys Playlist wird immer besser - ein absolutes Highlight in dieser Serie!

  • Die Ambassadorin von Sebastian Janata

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    In jedem Winkel Österreichs, in jedem Dorf (hier im Burgenland) gibt es eigenwillige Charaktere, die, davon bin ich überzeugt, nur von einem Eingeborenen Autor beschrieben werden können. In diesem Roman gibt es skurrile Szenen, die sich überall auf der Welt ereignen können (zwischen Großvater und 5-jährigem Enkel), davor brauchen andere mindestens 1000 Worte, Sebastian Janatan schafft das in wenigen Sätzen. Es wird wohl das großstädtische Berlin gewesen sein, das seine Zunge geschärft und geschliffen hat. Ich kann nur sagen: saugut, das Buch!

  • Die Anti-Aging Revolution von Johannes Huber; Bernd Österle

    Gerda aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Wer gesund alt werden will, muss sich mit Hunger ins Bett legen. So steht es im neuen Buch von DDr. Johannes Huber, Arzt, Theologe und Schriftsteller. Und das ist bei weitem noch nicht alles! Auch Krankheiten repariert unsere körpereigene Kuranstalt (Autophagie) des nächtens, sofern unser Bauch nicht mit der Verdauung beschäftigt ist. Wichtig ist: Essen Sie nach 16.00 Uhr NICHTS mehr! Richtig los mit den Wachstumshormonen geht es nämlich zwischen Mitternacht und 2 Uhr, da fahren wahre Kampfgeschosse von Hormonen und Botenstoffen auf, um unsere Zellen zu erneuern und angefallenen Müll abzutransportieren. Es gibt auch viele Tipps zu Nahrungsmitteln, die diesen Effekt fördern.

    Intervallfasten ist ja schon länger in aller Munde, gefühlt jeder 2. praktiziert es, um damit sein Gewicht im Griff zu behalten. Dass man damit seinem Körper und seinem Gemüt auch sonst sehr viel Gutes tut, ist ein vielleicht gar nicht so bekannter, aber sehr erfreulicher Nebeneffekt. Das Buch ist vollgepackt mit erstaunlichen und hilfreichen Informationen über die Funktionsweise unseres Körpers!

    Im 2. Teil dieses Ratgebers macht der Sportler und Personaltrainer Bernd Österle ein interessantes Selbstexperiment mit verschiedenen Fastenvariationen zum Nachmachen.

    Wer das Buch gelesen hat, wird kaum noch zu Abend essen! Mir geht es jedenfalls so und ich empfehle die Anti-Aging Revolution uneingeschränkt weiter!

  • Das Haus an der Keizersgracht von Rinske Hillen

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Was Edmund de Waal mit Bernsteinfiguren (der Hase mit den Bernsteinaugen)macht, das gelingt dieser Autorin mit einem Haus in den Kreizergrachten in Amsterdam (unbedingt Fotos davon ansehen, wer noch nie in Amsterdam war). Seit Jahrhunderten wohnt die Familie dort, nie wurde etwas repariert, und bald droht es einzusacken oder umzustürzen. Schief ist eh schon immer gewesen, und schief häng auch der Haussegen. Die Frau in der Psychiatrie, die Tochter schmeißt das Studium und die Cousine seiner Frau schmeißt sich an den Hausherren ran. Rinske Hillen entwirft ein Familienhaus, in das man sich sofort verliebt. Ein Roman, der nie zu Ende gehen sollte.

  • Writers & Lovers von Lily King

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Diesen Roman habe ich verschlungen und mich immer wieder köstlich amüsiert, denn Casey hat einen trockenen und pointierter Humor. Sie schreibt, an dem großen amerikanischen Roman, und gleichzeitig über ihr Leben, indem plötzlich nicht nur ihre Schulden die Fäden ziehen, sondern auch zwei Männern. An ihrer Stelle würde ich beim Schreiben bleiben, denn wenn Casey nur halb so gut wie Lily King ist, wird ihr Buch ein großer Erfolg

  • Doxology von Zink, Nell

    Florian aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Pam, Daniel und Joe gründen eine Punkband mit dem Ziel, die schlechteste Band der Welt zu werden, doch der autisitsche Joe macht ihnen einen Strich durch die Rechnung - er wird zum Solostar. Pam wird von Daniel schwanger, und Joe wird als Babysitter für die Tochter Flora engagiert. Am 11.September stirbt Joe an einer Überdosis Heroin, doch war sein Einfluss auf die kleine Flora prägend, wie sich später noch zeigen sollte. Wir verfolgen nun die Geschichte der kleinen Familie von diesem dramatischen Tag bis zum nächsten großen amerikanischen Trauma, der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten.
    Nell Zink liefert einen großartigen Gesellschaftsroman, der die Bedeutung des Zwischenmenschlichen im Politischen hervorhebt - ein großer Wurf, der das Zeug zum modernen amerikanischen Klassiker hat.

  • Das schwarze Band von Alex Beer

    Karin aus unserer Tyrolia-Filiale in Salzburg

    August Emmerich wird verdonnert, einen Kurs zu besuchen, in dem er bessere Manieren lernen soll, weil er den amtierenden Kanzler beleidigt hatte. Sein Assistent Winter muss nun alleine zurecht kommen und sich beweisen, was er fast mit seinem Leben bezahlt, als er sich in ein verrufenes Bordell am Stadtrand von Wien begibt, um dort eine junge Russin zu suchen, die Zeugin eines Doppelmordes an ihren beiden Freundinnen ist. Auch bei Emmerich in der Kaserne tut sich Einiges. Er kommt einer Verschwörung auf die Spur, kämpft gegen Windmühlen im Bemühen, die Drahtzieher zu entlarven und an ihrem Vorhaben zu hindern. Nebenbei ist er auf der Suche nach seiner Mutter, die ihn als Säugling verlassen hatte, sodaß er in einem Waisenhaus aufwachsen musste.

    In diesem 4. Band mit August Emmerich im Wien der 20ger Jahre beschreibt Alex Beer das Milieu in der Zwischenkriegszeit, die Krisen und politischen Wirren, interessant und anschaulich.

  • Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Nadia Terranova gehört zu den wichtigsten italienischen Autorinnen. Sie beschreibt eine Erfahrung, die niemand machen sollte, vor allem nicht mit 13 Jahren, wenn man noch zu jung ist, um das Erlebte richtig einzuordnen. Aber irgendwann muss sie zurückkehren nach Messina, in die Wohnung der Mutter. Sie muss sich damit beschäftigen, dass der Vater damals das Haus verlassen hat und nie mehr auftauchte. Es ist mir ein Rätsel, wie man so ein sensibles Thema so gut beschreiben kann, ein Rätsel, wie Terranova Erinnerungen authentisch zur Sprache bringt. Für mich ein Meisterwerk!

  • After the Fire von Will Hill

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Marie, 16 Jahre aus Innsbruck:

    Schwer verletzt liegt die 17-jährige Moobeam nach dem schrecklichen Brand im Krankenhaus. Doch viel schlimmer als die Verbrennungen sind die inneren Narben. Um ihre Vergangenheit in der Gotteslegion aufzuarbeiten und herauszufinden, wie es zu dem verheerenden Feuer und den vielen Toten kam, soll Moonbeam sich einem Psychologen und einem FBI-Agenten öffnen. Nur langsam schafft sie es Vertrauen zu fassen und ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Doch es gibt Geheinisse, die sie nicht erzählen kann...

    Mir hat dieser außergewöhnliche Roman sehr gut gefallen. Moonbeam ist eine sehr starke und kluge Protagonistin. Besonders ihre Offenheit hat mir sehr gut gefallen, da sie dem Leser / der Leserin einen guten Einblick in ihre Welt verschafft und so die Geschichte voran bringt. After the fire zeigt, wie manipulierbar jeder einzelne von uns ist, und zu was wir Menschen fähig sind.