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Gerade für Sie gelesen

  • Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Dominik, 12 Jahre, Testleser aus Jenbach:
    Cover: Bereits das Cover macht einen neugierig auf das Buch. Während der Hintergrund sehr schlicht gehalten ist, sticht der grelle DNA-Helix-Strang hervor. Die hervorgehobene silberne Schrift gibt dem Buch einen noblen Touch.
    Inhalt: Man wird sofort von der Handlung mitgerissen. Hier merkt man, dass der Autor aufgrund seines früheren Berufs (Agent) sehr viel Eigenerfahrung und Insiderwissen in dieses Buch steckt. Besonders gefallen hat mir, dass es sich im Buch um ganz normale Jugendliche handelt mit ganz normalen Problemen, die unsereins auch hat. Das macht es leicht, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Manchmal muss man schmunzeln, weil man bereits ähnliche Situationen erlebt hat. Die Nerven liegen beim Lesen blank – man fiebert mit Kieron mit, besonders als er nach Israel verschleppt wird. Am Schluss ist man dazu verleitet, sich sofort den 3. Band dieser Reihe zu kaufen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Zu empfehlen wäre es, mit Band 1 anzufangen, da man bei dieser Geschichte am Anfang das Gefühl hat, dass einem ein bestimmtes Wissen – nämlich das aus Band 1 – fehlt.
    Fazit: Das Buch ist ein echtes Muss für Leser, die die Kombi aus Thriller und Agentengeschichten lieben.

  • Gladiatorin - Freiheit oder Tod von Lesley Livingston

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Martha, 14 Jahre, Testleserin aus Schnifis: Fallon ist eine echte Kriegerin. In ihrem Stamm ist es üblich, dass die Frauen genau so wild kämpfen wie die Männer, so auch sie und ihre gliebte Schwester Sorcha, die in einer Schlacht gegen Cäsar gestorben ist. Jahre später ist nun auch Fallon bereit für ihr Land zu kämpfen und sich an Cäser zu rächen. Aber dann wird ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Am einem Tag ist sie noch eine Königstochter und am nächsten wird sie von Sklavenhändlern gefangen genommen und ausgerechnet nach Rom gebracht. Fallon wird an eine Gladiatoren-Schule verkauft. Schlimm genug, dass die Schule Cäsar gehört und sie jetzt Gladiatorin ist, aber in Rom und in der Kampfarena lauern noch ganz andere Gefahren.

    Ich fand das Buch sehr beeindruckend, vor allem auch, weil es so realistisch beschrieben ist. Es kommen immer wieder überraschende Wendungen vor, sodass man alles wieder in einem anderen Blickwinkel sieht.

  • Helmut aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Diesmal kein Krimi, kein Thriller, sondern ein Familiendrama. Von einer Bekannten empfohlen, hab ich mir gedacht: 'Warum nicht.' und hab's nicht bereut.
    Im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzählt ein Buchautor die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Familienzweige, die seiner eigenen, sowie die seines Cousins. Da er dem weniger begüterten Zweig angehört, erlebt bzw. interpretiert er Äußerungen und Handlungen in der Regel als Abwertung seiner Familie. Er schämt sich seiner Abstammung, während die Familie seines Cousins nur Erfolge zu kennen scheint. Nicht genug damit, dass der eigenen materiellen Unzulänglichkeit ein so überdimensional großes Vermögen gegenübersteht, nein, in dieser begüterten Familie hat auch jeder sein Herz am rechten Fleck! So bleibt ihm nur, sämtliche Ferien und Familienfeste dort zu verbringen und so wenigstens für diese kurze Zeit Teil der schönen heilen Welt zu sein. Während der Erzählung werden immer Andeutungen von einer großen Katastrophe gemacht, die die Familie 'entzweit' hat. Diese wird jedoch erst sehr viel später thematisiert, wobei die Auflösung durchaus raffiniert und entfernt von Klischees ist.
    Der Roman berührt durch die sanfte Erzählweise und die Erkenntnis, dass die eigene Perspektive oft trügt und Handlungen und Äußerungen sehr unterschiedlich interpretiert werden können.

  • Schecks Kanon von Denis Scheck

    Maxie aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Wer neulich bei der Lesung mit Denis Scheck nicht dabei war, hat wirklich was verpasst. Es war ein äußerst unterhaltsamer Abend! Zum Glück kann man aber in seinem sehr hübsch gestalteten Buch nachlesen, wieso er sich auf das umfangreiche Unterfangen eingelassen hat, einen neuen Kanon der Weltliteratur zu erstellen und nach welchen Kriterien er ausgewählt hat. Goldstandard haben für Denis Scheck diejenigen Bücher, die seine Sicht auf die Welt verändert haben, die ihn verändert haben. Mir war, schon bevor ich das Buch auch nur aufgeklappt hatte, klar, dass ich (obwohl Vielleserin) sicherlich nur einen ganz kleinen Teil seiner vorgestellten Werke gelesen habe, eine Überprüfung durch akribisches Nachzählen ergab: knapp ein Drittel. Das ist aber egal, denn das wichtigste Fazit, was man aus diesem Buch -- und generell! -- mitnehmen kann, lautet: Leute, lest! Taucht ein in die Köpfe, Gedanken und Geschichten von AutorInnen, die fantastische andere Welten erschaffen haben, die euch unterhalten, euch nicht nur das Fürchten, sondern ganz viel anderes auch lehren, die euch zum Lachen und zum Weinen bringen. Lest, weil ihr so tausend Leben führen könnt!

  • Brigitte aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Arsene, ein achtjähriger Junge wird von seiner Großmutter aus Ruanda fort geschickt. Ein Koffer wird während der Flucht sein Zuhause - dort schläft er, mit ihm redet er und findet Zuflucht. Seine Familie wird er nie mehr wieder sehen - sie wurde beim furchtbaren Völkermord an den Tutsis niedergemetzelt. Nachdem er ein paar Tage in einem Flüchtlingsheim untergekommen ist, kommt er bei Pflegeeltern in Paris unter und kann bald wieder so etwas wie Heimat fühlen. Zugang zu den verschlossenen Jungen findet auch seine Lehrerin Suzanne, indem sie Arsene seine Geschichte erzählen lässt. Ein leises, berührendes Buch!

  • Verborgen im Gletscher von Arnaldur Indriðason

    Florian aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Eigentlich ist Kommissar Konrad ja schon längst in Pension, doch als am Langjökull Gletscher eine Leiche vom Eis freigegeben wird, beginnt er privat zu ermitteln. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann, dessen Verschwinden Konrad 30 Jahre zuvor bearbeitet hatte aber nicht aufklären konnte. Je tiefer er gräbt, desto unangenehmer stellt sich die Wahrheit dar, und auch seine eigene Vergangenheit macht ihm zunehmend zu schaffen. Indridasons neuer Roman ist der verheißungsvolle Auftakt einer neuen Serie, die uns gewiss noch viele spannende Lesestunden bescheren wird!

  • Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Juliet Grames packt in ihren Debüt-Roman alles rein, was man für eine große italienische Familiensaga braucht: ein abgeschiedenes Bergdorf in Kalabrien, mehrere große italienische Familien, deren Geschichte sich über Generationen zurückerzählen lässt und dann noch die Auswanderungswelle in die USA. Genau wie Raffaella Romagnolo in „Bella Ciao“ steht eine starke Frau (Stella) im Vordergrund, obwohl ihr Leben vorwärts und rückwärts erzählt wird, was den Roman ja so grandios macht. Die Jahrzehnte vergehen, während man über die Seiten fliegt. Und da Stella ja über hundert Jahre alt wird und bereits sieben oder achtmal nur knapp überlebt hat, weiß man, dass die Geschichte von Stella und ihrem Leben äußerst unterhaltsam ist und extrem fesselnd erzählt wird!

  • Banditen-Papa von David Walliams

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleser Gabriel, 9 Jahre aus Innsbruck: Frank hatte einen Papa, der Autorennen fuhr und jeden Tag einen Pokal gewann. Durch einen Unfall bekam er ein Holzbein, aber keinen normalen Job mehr und seine Frau verschwand. Er musste eine geheime Arbeit suchen. Frank wollte dabei sein und fuhr auf Papas Autodach mit.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen, weil es sehr spannend und manchmal sogar überspannend war. Es war lustig, traurig, aufregend, und es hat in mir zum Schluss Schadenfreude ausgelöst.

  • Wo die Freiheit wächst von Frank M. Reifenberg

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Franziska, 15 Jahre aus Mils: Das Buch handelt vom Leben der Lene Meister zur Zeit des zweiten Weltkriegs. Lene Meister ist ein sehr aufgewecktes junges Mädchen, und als sie Erich kennenlernt, dauert es nicht lange bis sie herausfindet, dass er Mitglied in einer Gruppe ist, die sich die Edelweißpiraten nennen. Nachdem sie öfter an den Treffen teilgenommen hat, wird ihr klar, dass bei der Regierung nicht alles stimmen kann und lange nicht alles so legal und mit Recht zugeht, wie ihnen immer gesagt wird. Und ihr wird auch klar, dass sie nichts Unrechtes tut, wenn sie, statt zum Bund deutscher Mädel zu gehen, lieber mit den Edelweißpiraten auf Wanderschaft geht und ihr Leben genießt. Nur leider sieht das die Gestapo ganz anders…

    Als ich dieses Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, habe ich mir Sorgen gemacht, dass es langweilig sein könnte, weil es ein Briefroman ist. Und ich habe mich sehr getäuscht. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn es an manchen Stellen ziemlich traurig, aber auch brutal war. Allein deshalb, weil man sich durch dieses Buch viel besser in die grausame Zeit des Holocausts hineinversetzen kann und auch meiner Meinung einen besseren Einblick bekommt, als in mancher Geschichtestunde in der Schule, kann ich dieses Buch wirklich allen Jugendlichen weiterempfehlen. Zwar war ich etwas enttäuscht vom offenen Ende der Geschichte, aber es hat irgendwie auch gut gepasst. In Sternen wäre dieses Buch auf jeden Fall 10 von 10!

  • Cool in 10 Tagen von Katja Reider

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleser Marco, 11 Jahre aus Kirchbichl: In diesem Buch geht es um Juli und ihren Freund August. Juli lernt August kennen, als er in das selbe Haus zieht, in dem Juli wohnt. August möchte, dass man ihn Gus nennt. Juli und Gus sind beide sehr schüchtern und die beiden halten sich überall sehr zurück und stehen nicht im Mittelpunkt, denn die beiden möchten jeden Streit so gut es geht vermeiden. Eines Tages findet Juli eine Broschüre "Cool in 10 Tagen". Aufgeregt holt sie Gus und zeigt ihm diese Broschüre. Anfangs weiß Gus nicht, was er von dieser Broschüre halten soll, jedoch kann Juli ihn überreden, dass sie die Tipps dieser Broschüre/Anleitung ausprobieren und so Schritt für Schritt in 10 Tagen cool werden.

    Gemeinsam begeben sich die beiden auf ein großes Abenteuer mit vielen Herausforderungen, denn schließlich wird man ja nicht über Nacht cool, da steckt schon viel Arbeit dahinter. Leider hat Gus nicht den Mut, alles in die Tat umzusetzen und so flunkert er Juli einige Geschichten vor. Eines Tages hatten Gus Eltern eine Verabredung mit den neuen Nachbarn, den Zieglers. Diese regen sich fürchterlich auf, weil die Fahrräder anscheinend immer kreuz und quer herumliegen würden und beschuldigen natürlich die Kinder dafür. Vor lauter Wut auf die Zieglers rennt Gus auf den Spielplatz und kann Juli nicht mehr länger anlügen und erzählt ihr endlich, dass er viele Geschichten zur Umsetzung des Projektes "Cool in 10 Tagen" einfach erfunden hat und sie angelogen hat.

    Wenn ihr wissen wollt wie die Geschichte bzw. die Umsetzung "Cool in 10 Tagen" weitergeht, dann empfehle ich euch wärmstens, das Buch selbst zu lesen ...

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da ich es sehr lustig und spannend fand, und mich einiges an mich selbst erinnert hat.