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Gerade für Sie gelesen

  • Wir holen alles nach von Martina Borger

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Es ist Jahre her, dass ich ein Buch von Martina Borger gelesen habe. Mir ist von „Lieber Luca „ in Erinnerung geblieben, dass Borger sehr viel Gefühl und Gespür in ihre Charaktere legt. Das Schöne an ihrem neusten Werk ist, dass sie wieder mit einem Netz aus Gerüchten und Intrigen Spannung aufbaut. Lange ahnt man nicht, was mit dem achtjährigen Elvis (genialer Name) los ist, und sobald man glaubt, was das Schlimme ist, das dem feinfühligen Bub passiert ist, liegt man völlig daneben. Die schönen Dialoge der Patchworkfamilie machen diesen Roman wieder zu einem sehr stimmigen Werk! Fazit: Nachholen ist schwer, besser man macht es gleich!

  • Saligia von Swantje Oppermann

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Marie, 15 Jahre aus Innsbruck: Keira hat seit ihrer Kindheit Probleme im Umgang mit ihren Mitmenschen. Schon wegen Kleinigkeiten rastet sie aus und ihre Wut scheint auch auf andere über zuspringen. Als eines Tages ein mysteriöser Mann auf ihrer Schule auftaucht und ihr sagt, dass sie eine der sieben Todsünden in sich trägt und daher auf eine Schule für Menschen wie sie im Norden von England gehen sollte, entscheidet sie sich kurz entschlossen mitzugehen. Dort soll sie gemeinsam mit anderen Saligia, Menschen die eine Todsünde in sich tragen, lernen diese zu beherrschen. Doch gerade als sie anfängt sich einzuleben und ihre dramatische Vergangenheit hinter sich zu lassen wird eine Leiche gefunden und Keira weiß nicht mehr wem sie vertrauen kann.

    Das Buch ist extrem spannend und man kann es kaum aus der Hand legen. Allerdings erinnert die Geschichte vor allem anfangs sehr, meiner Meinung nach zu sehr, an Harry Potter. Keira als Protagonistin konnte mir leider nicht wirklich ans Herz wachsen. Ihre Entscheidungen fand ich teilweise sehr kindisch und nicht nachvollziehbar. Die anderen Charaktere werden meiner Meinung nach etwas flach beschrieben und nur als Nebenfiguren dargestellt, was ich sehr schade finde, da sie durchaus Potential haben. Die Idee in die Welt der Saligia noch eine Kriminalgeschichte einzubauen hat mir sehr gut gefallen und der Geschichte noch mehr Spannung verliehen. Auch Keiras Vergangenheit hat mein Interesse geweckt und da die Aufarbeitung dieser mit einem Cliffhanger endet, hoffe ich sehr auf einen zweiten Band.

  • Rote Kreuze von Sasha Filipenko

    Florian aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Nach einer persönlichen Katastrophe beschließt Sasha, sich in Minsk niederzulassen und ein neues Leben zu beginnen. Eines Tages entdeckt er ein rotes Kreuz an seiner Tür. Wie sich herausstellt, dient es seiner an Alzheimer erkrankten Nachbarin als Orientierungshilfe. Widerwillig nimmt er ihre Einladung auf einen Tee an, doch schon bald hört er gebannt der tragischen Lebensgeschichte Tatjanas zu, die von den unfassbaren Grausamkeiten des Stalin Regimes geprägt ist. Immer wieder tauchen rote Kreuze auf, sei es als Markierungen in Listen, als Internationales Rotes Kreuz oder als Grabstein. Durch die Verwendung historischer Dokumente und Gedichte aus der Zeit verleiht Filipenko seinem Text größtmögliche Authentizität. Ein erschütternder Roman über den Sinn des Lebens in wirklich schweren Zeiten.

  • Meer geht nicht von Oliver Uschmann; Sylvia Witt

    Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Maja, 10 Jahre aus Aldrans: Sam ist 13 Jahre alt und ihre besten Freunde sind Bina, Sharif und Kevin.

    Als die Freunde herausfinden, dass Kevin noch nie am Meer war, wollen sie deshalb etwas unternehmen. Betteln und Bitten hilft nicht, also müssen sie es irgendwie anders hinkriegen. So stürzen sich die vier in ein Abenteuer. In ein spannendes Abenteuer: sie werden beraubt, fahren mitten in ein Gewitter und schlafen neben einem Wolf.

    Sam ist ein besonderes Mädchen, sie kann sich alles merken: wie etwas riecht, ausschaut oder sich anhört - das hilft ihnen sogar einmal aus der Patsche.

    Ich finde die Geschichte irre spannend und habe oft richtig mitgefiebert.

  • Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Maja, 10 Jahre aus Aldrans: Malina wartete. Sie wartete, dass die Gäste ihrer Geburtstagsparty kommen. Schnell rannte sie zur Tür - doch da stand kein Gast, sondern ein wildfremder Junge. Einige Tage später bemerkt Malina, dass dieser Junge eigentlich schon gestorben war und nur deshalb bei ihr war, um sein Karma zu verbessern. Malina wird in ein spannendes Abenteuer gezogen - in ihrer Klasse wurde nämlich die Kasse geklaut und der Junge will sie wieder finden, weil das gut für sein Karma ist.

    Das ist eine spannende Geschichte. Ich fühlte mich oft als wäre ich mittendrin. Malina ist ein neugieriges Kind und getraut sich vieles. Das hat mir sehr gefallen.

  • Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Nina, 7 Jahre aus Kirchbichl: Pia möchte auch diesen Sommer an die Ostsee fahren und nicht nach San Francisco zu ihrer Oma. Doch ihre Eltern versprechen dem Mädchen, dass es ihr da bestimmt gefallen wird. Dort verbringen sie den Urlaub in einem besonderen Haus: im Haus eines Professors. In diesem gibt es zum Beispiel ein Schiffsbett mit Fernbedienung und eine Maschine, die einem jedes Essen zubereitet, das man sich wünscht. Als der Professor nicht mehr auftaucht, erfährt Pia von Poppy, einem Mädchen aus der Nachbarschaft, dass der Professor entführt wurde. Von da an beginnt ein spannendes Abenteuer für die zwei Mädchen, denn sie wollen den Professor finden.

    Ich finde das Buch sehr aufregend, weswegen ich es in 2 Tagen ausgelesen hatte. Ich kann euch das Buch nur empfehlen!

  • Tyrolias aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Testleserin Valerie, 12 Jahre aus Hart i. Z.: In dem Buch geht es um das berühmte Mädchen Flick aus dem Hotel Royal und dem kleinen süßen Hund Fritz. Beide sind sehr bekannte Instagram-Stars. Doch dies kann einem zum Verhängnis werden. Flick und ihr Hund Fritz ist zu einem Interview eingeladen, bei dem auch Nancy Rose eingeladen ist. Dort kommt es zu einem Streit und schnell gelangt es in das Netz und alle lachen über Flick. So versucht Flick mit ihren Freunden den guten Ruf zurückbekommen ...

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es zeigt, dass in Filmen und Shows viel fake ist und es nicht dem wahren Leben entspricht. Auch, dass Stars nicht perfekt und makellos sind. Vor allem hab ich aber gelernt, dass Freunde und Familie das Wichtigste sind. Ich würde dem Buch 9 Punkte geben, da es meiner Meinung viele Namen gibt, die man sich merken sollte…Trotzdem liebe ich das Buch und empfehle es sehr.

  • Scham von Inès Bayard

    Brigitte aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Marie, glücklich verheiratet, angesehen im Beruf, wird von ihrem Generaldirektor vergewaltigt und spricht mit niemandem darüber. Sie verschweigt diese zutiefst grausame, unmenschliche Erfahrung und beginnt, die Annhäherungsversuche ihres Mannes zu hassen. Als sie bemerkt, dass sie schwanger ist, ist sie davon überzeugt, dass nicht ihr Mann Laurent der Vater sein kann. So beginnt sie auch ihren Sohn Thomas zu vernachlässigen und sich wahnsinng aggressive Gedanken zu machen.

    Dieser Roman ist brutal, hochemotional in den Schilderungen von Maries entsetzlicher Gedankenwelt und macht enorm wütend! Warum hat Marie sich keinem anvertraut? Warum glaubt sie, ihr Schicksal allein ertragen zu müssen? Die Lektüre lässt einen unsagbar erschüttert zurück!

  • Rote Kreuze von Sasha Filipenko

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Die humanitäre Hilfe des Roten Kreuzes hat in Russland während des Stalinterrors kaum gefruchtet. Jede Liste mit russischen Kriegsgefangenen wurde nie weitergegeben oder bearbeitet. Tatjana, mittlerweile schon über neunzig und sehr vergesslich, hat nicht vergessen, was ihr Schreckliches angetan wurde. Auch Alexander, ihr neuer Nachbar, hat trotz seiner jungen Jahre Schlimmes erlebt. Tatjana ist unnachgiebig und erzählt ohne Punkt und Komma und Alexander kann sich ihr nicht mehr entziehen. Und auch der Leser ist ab der ersten Seite gefangen. Sasha Filipenko ist nämlich ein witziger Russe, der ein grausliches Kapitel der russischen Geschichte ausgegraben hat, und so erzählt, dass der Leser sich ihm vorbehaltlos hingibt!

  • Wurfschatten von Simone Lappert

    Barbara aus unserer Tyrolia-Filiale in Innsbruck

    Der Roman "Wurfschatten" der Schweizer Autorin ist schon 2013 erschienen. Mit "Der Sprung" wurde sie zum Shootingstar. Adamines Welt ist von Ängsten geprägt. Diese Ängste sind extrem nachvollziehbar, sobald man sich in ihrer Wohnung eingelebt hat. Denn die ganze Wand ist mit Bildern bestückt, die alles symbolisieren, das zum Tod führt. Nichts mehr bekommt sie auf die Reihe, nicht mal das Atmen. Und dann wird ihr ein junger Mann in die Wohnung gesetzt, da sie ihre Miete nicht mehr bezahlt hat. Als gelernte Schauspielerin weiß sie sich eine Weile zu helfen. Es macht dermaßen Spaß, mitzubekommen, wie die beiden interagieren, Simone Lappert erschafft Szenen, die die Literaturwelt noch nie gesehen hat. Und diese Welt ist voller kleiner Wunder.