Die Schwarzgeherin
Roman | Ein fesselnder Roman über eine Frau, die für ihre Freiheit und Unabhänigkeit einsteht
von Regina Denk
416 Seiten; 21.8 cm x 14.6 cm
Sprache Deutsch
2. Auflage
2024 Droemer
ISBN 978-3-426-44723-9
Erscheinungsdatum: 02.09.2024
Hauptbeschreibung
In einer Welt, in der die Freiheit den Männern gehört, nimmt sich eine Frau, was ihr zusteht.
Hochspannend und sehr
atmosphärisch
erzählt der
Roman
Die Schwarzgeherin
vom Leben in einem abgeschiedenen Dorf: Eine junge Frau widersetzt sich der patriarchalen Ordnung und verlässt den Schutz der Gemeinschaft, um wirklich frei zu sein.
Ein
abgelegenes Tal in den Tiroler Alpen
, Ende des 19. Jahrhunderts. Das entbehrungsreiche Leben in ihrem von Aufklärung und Fortschritt vergessenen Dorf hat die 18-jährige Theres hart werden lassen – aber auch mutig, stolz und stark.
Als der mysteriöse Xaver im Tal auftaucht, verliebt sich Theres in den
Fremden
, den alle anderen bald für einen Wilddieb halten. In einer Gewitternacht wollen die Bauern dem Wilderer eine Falle stellen, doch der Vermummte entkommt schwer verletzt. Am nächsten Tag ist auch Xaver spurlos verschwunden. Außer sich verkündet Theres, Xavers Kind unter dem Herzen zu tragen, und flüchtet in die wilde Einsamkeit der Hochalpen. Dort will sie ihre
uneheliche Tochter
in Freiheit großziehen und von dem leben, was ihr die Berge schenken.
Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter Maria in den Hochalpen mit Blick auf ihre Heimat, die sie verstoßen hat, aber auch nicht loslässt.
Maria kann Theres´ unbändigen Wunsch nach
Freiheit und Selbstbestimmtheit
nicht teilen. Und so will das Kind als erwachsene Frau genau das, was Theres zurückgelassen hat und bringt so beide in tödliche Gefahr ...
Spannende populäre Literatur mit sprachlicher Raffinesse, psychologischem Tiefgang und starken Frauenfiguren
Mit ihrer eindringlichen, bildhaften und authentischen Sprache lässt Regina Denk einen Film vor dem inneren Auge ihrer Leser*innen vorbeiziehen. Wer Romane wie »Ein ganzes Leben« oder »Das finstere Tal« gern gelesen oder die Kinofilme geliebt hat, wird sich von
Die Schwarzgeherin
bestens unterhalten fühlen.
»Regina Denk lässt kein unschönes Detail, keine Konsequenz und Grausamkeit unausgesprochen und knüpft die Handlungsstränge an den schönen, aber rauen Charakter der Natur. In einer gelungenen Kombination aus atmosphärischen Szenen und radikaler Ehrlichkeit beschreibt die Autorin den beschwerlichen Weg zweier Frauen im Kampf um die eigene Freiheit.«
Süddeutsche Zeitung
»Regina Denk entführt mit ihrer schönen Sprache in eine raue und harte Berglandschaft, lässt uns durch frisch gefallenen Schnee stapfen und hält einen gemütlichen Platz am Ofen frei, in dem schon das Feuer knistert. Ein Buch zum Durchschnaufen und dabei so fesselnd, dass man immer wieder die Luft anhalten will. Kurzum eines, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.«
Martina Bogdahn, Autorin
»
Eine zeitlose Heldin, deren kompromisslose Grenzüberschreitungen an historische Outlaws erinnern – aber das Beste an der Geschichte ist eben, dass diese Figur eine Frau ist.«
Anika Landsteiner, Autorin
»Ein kluges, soghaftes, vielschichtiges Buch, großartig recherchiert und mit einer Heldin, der wir ohne mit der Wimper zu zucken auch in düsterste Schluchten folgen.
«
Maria-Christina Piwowarski, Herausgeberin, Podcasterin
»
Regina Denk schreibt mitreißend über eine Zeit, in der Frauen oft kaum eine Wahl hatten. Spannend komponiert, starke Geschichte!«
emotion
Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Regina Denk wurde 1981 an der bayerisch-österreichischen Grenze geboren. Die Liebe zu ihrer Heimat wurde ihr, zusammen mit der Leidenschaft für Geschichten, in die Wiege gelegt. Das Schreiben und die Berge begleiten sie schon ihr Leben lang. Vom Literaturstudium in München, bis ans andere Ende der Welt und wieder zurück in die Heimat, wo sie heute lebt - ein Bein in Bayern, das andere in Österreich. Unter dem Pseudonym Fanny König hat sie sich bisher dem bayerischen Krimi-Humor verschrieben. Nun wagt sie mit "Die Schwarzgeherin" einen dramatischen, düsteren Ton, bei dem man bis zur letzten Seite den Atem anhält.
Regina Denk
Regina Denk wurde 1981 an der bayerisch-österreichischen Grenze geboren. Die Liebe zu ihrer Heimat wurde ihr, zusammen mit der Leidenschaft für Geschichten, in die Wiege gelegt. Das Schreiben und die Berge begleiten sie schon ihr Leben lang. Vom Literaturstudium in München, bis ans andere Ende der Welt und wieder zurück in die Heimat, wo sie heute lebt - ein Bein in Bayern, das andere in Österreich. Unter dem Pseudonym Fanny König veröffentlichte sie humoristische Bayern-Krimis. Nach "Die Schwarzgeherin" ist "Der Fährmann" ihr zweiter Roman bei Droemer.
Hersteller: Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG
Landsberger Straße 346, 80687 München DE
E-Mail: produktsicherheit@droemer-knaur.de
"Regina Denk lässt kein unschönes Detail, keine Konsequenz und Grausamkeit unausgesprochen und knüpft die Handlungsstränge an den schönen, aber rauen Charakter der Natur. In einer gelungenen Kombination aus atmosphärischen Szenen und radikaler Ehrlichkeit beschreibt die Autorin den beschwerlichen Weg zweier Frauen im Kampf um die eigene Freiheit."
"Ein Frauenleben jenseits der Norm, das von Hass und Missgunst bedroht ist. Düster und stark."
"Dass die oft düstere Geschichte trotz des zunächst eher schlicht erscheinenden Plots Tiefe und Schönheit entfaltet, liegt an Denks Beschreibungen, die dem Dorf und seinen Menschen eine Lebendigkeit verleihen, die einen beim Lesen über viele Seiten trägt. Dabei gibt es gerade so viel Mundart, dass man sich in die Küchen, Wirtschaften und Wälder versetzen kann, ohne das Gefühl zu haben, in einem Heimatroman gelandet zu sein. "
"Regina Denk schreibt mitreißend über eine Zeit, in der Frauen oft kaum eine Wahl
hatten. Spannend komponiert, starke Geschichte!"
"Denk ist neben einer eindringlichen Geschichte hier etwas Seltenes gelungen: Eine Gleichzeitigkeit zwischen damals und heute, ein Text den man historisch fühlt und der auch jetzt funktioniert."
"Der Roman, diese Reise in die Vergangenheit, ist spannend von der ersten bis zur letzten Zeile, wunderbar erzählt, mit einer starken, aber auch sturen Frau als Protagonistin."
"Regina Denk schildert Theres' Weg zur Selbstbestimmung in einem klaren bodenständigen Ton, der die Atmosphäre im Dorf perfekt einfängt. Sie zeigt eine Frau, die das Unerhörte wagt, die sich der patriarchalen Ordnung widersetzt und den Schutz der Gemeinschaft verlässt, um wirklich frei zu sein. Spannend, aber ohne künstliche Thrillerelemente erzählt, historisch lehrreich ohne zu dozieren, begleitet die Autorin ihre Heldin, die Schwarzgeherin, über einen Zeitraum von fünfzig Jahren. Eine packende Geschichte über weibliche Rebellion."
"Ein ganz besonderer Roman, der nicht nur durch seine rationale Sprache beeindruckt. Es ist auch die Geschichte selbst, die mit Atmosphäre und einzigartigen Charakteren überzeugt und die spannend erzählt wird."
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