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Nachteule von Ingrid Noll

Nachteule von Ingrid Noll
  • Nachteule
    Hardcover
    27,90 €

    Ingrid Noll

    Nachteule

    Luisa, 15, als Baby aus Peru adoptiert, wächst behütet in einem wohlhabenden Elternhaus auf. Sie hat eine besondere Fähigkeit: Luisa kann im Dunkeln sehen. Als sie im nahen Wald einen jungen Obdachlosen entdeckt, schließt sie ihn ins Herz. Tim lässt sich von ihr versorgen und sogar verstecken, denn er hat allen Grund, unsichtbar zu bleiben. Durch Luisas Gabe wird sie zur Komplizin und gerät in ein Netz aus Lügen und Verbrechen, das sich immer enger zuzieht.

Mehr von Ingrid Noll

Unsere persönlichen Buchtipps

  • Gruß aus der Küche

    Maxie Bantleon

    Maxie ist Buchhändlerin in unserer Tyrolia-Filiale in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck. Ihre Spezialität sind Kochbücher - aber in ihrer Freizeit verschlingt sie alle möglichen Bücher, von Romanen bis zu den spannendsten Thrillern.

  • Gruß aus der Küche
    Hardcover
    27,90 €

    Ingrid Noll

    Gruß aus der Küche

    Jetzt auch als Taschenbuch erhältlich!

    Nach den letzten beiden Büchern, die ich gelesen habe und die eher schwere Kost waren, durfte es jetzt gerne etwas locker-leichtes sein. Da trifft es sich gut, dass man in den Bücher-Tausch-Regalen in Hotels eigentlich immer irgendein Buch von Donna Leon oder Ingrid Noll findet, das ein früherer Gast zurückgelassen hat. In diesem Fall war es „Gruß aus der Küche“ – ein für Ingrid Noll insofern untypischer Roman, denn es gibt zwar gegen Ende einen Todesfall, aber tatsächlich keinen einzigen Mord. Die passieren den weiblichen Hauptfiguren bei ihr ja sonst immer so nebenbei und fast zufällig, aber hier eben nicht, obwohl man es Irma mit ihrer fast schon übertriebenen Gutmütigkeit durchaus zutrauen würde, denn mitunter schlägt ihr explosives Temperament voll durch. In der Küche ihres vegetarischen Restaurants „Aubergine“ beschäftigt sie Aushilfskräfte, die kaum lesen und schreiben können, Flüchtlinge, die nur Arabisch sprechen, Wohnsitzlose, die im Gastraum campieren. Aber auch ihre älteste Schulfreundin, die treu-doofe Nicole, ist bei ihr angestellt; dazu noch der alte Vinzent, der es raffiniert für sich zu nutzen weiß, dass alle ihn für stocktaub halten – dabei hört er durch seine winzigen Hörgeräte, die er unter seiner ewigen Mütze versteckt, hervorragend und bekommt so einiges mit, was nicht für seine Ohren bestimmt ist und auch kein anderer hören sollte. Vor allem der Kellner Josch ist Vinzent ein Dorn im Auge – kein Wunder, denn der hält sich für den Hahn im Korb, ist wirklich sehr selbstverliebt und der festen Meinung, dass die „Aubergine“ ohne ihn keinen Tag laufen würde. Für die 17-jährige Schulabbrecherin Lucy dagegen ist Josch „hammergeil und reinstes Boyfriend-Material“. In seiner Gegenwart ist sie „voll on fire“ und spürt bloß „positive Vibes“. Sie mit ihrer „kuriosen Sprache“, wie Vinzent es so treffend ausdrückt, war mir echt too much und oft ein bisschen cringe, um mal im Slang zu bleiben. Da hat Frau Noll für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen, aber insgesamt ist „Gruß aus der Küche“ ein sehr unterhaltsamer Roman, den man blitzschnell durchlesen kann. Die ganzen kleinen und größeren Mauscheleien und Intrigen in dieser Restaurant-Küche sind wirklich amüsant, und Irma in ihrem lila Gewand und der seltsamen violetten Kappe, die sie fast selber wie eine Aubergine aussehen lassen, ist eine Person, die man augenblicklich ins Herz schließt.

  • Tea Time

    Maxie Bantleon

    Maxie ist Buchhändlerin in unserer Tyrolia-Filiale in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck. Ihre Spezialität sind Kochbücher - aber in ihrer Freizeit verschlingt sie alle möglichen Bücher, von Romanen bis zu den spannendsten Thrillern.

  • Tea Time
    Taschenbuch
    16,10 €

    Ingrid Noll

    Tea Time

    Ein paar kurzweilige und vergnügliche Stunden Lesegenuss garantiert der Roman "Tea time" von Ingrid Noll!
    Die Freundinnen Nina und Franzi bilden zusammen mit vier weiteren Frauen den „Klub der Spinnerinnen“. Originelle und lustige kleine Macken sind die Voraussetzung für die Mitgliedschaft. So kann zum Beispiel Franzi nicht nur schnell und perfekt in Spiegelschrift schreiben (nebenbei bemerkt: das kann ich auch, Mitgliedsantrag wurde bereits eingereicht) und Sätze nach Gehör fehlerfrei rückwärts sprechen – nein, ihre größte Macke leitet sich ihrer Ansicht nach von ihrem Namen ab: Franzi ist nämlich Fransenspezialistin! Mit ihren Adleraugen sieht sie sofort, wenn bei einem Teppich die Fransen verzottelt sind und rückt dem Problem dann mit einem breitzinkigen Kamm, den sie stets bei sich trägt, zu Leibe. „Manchmal kann es schon ein wenig peinlich werden, wenn man gemeinsam mit Franziska eine fremde Wohnung betritt, wo Orientteppiche ausgelegt sind.“
    Auch Nina, Eva, Heide, Corinna und Jelena haben ihre teils schrägen, teils liebenswerten Ticks und Spleens, die beim Lesen für viele amüsante Momente sorgen! Wie fast immer bei Ingrid Noll spielt natürlich auch der ein oder andere merkwürdige Mann eine wichtige Rolle – hier ist es der zwielichtige Andreas Haase, der mir mit der Zeit direkt ans Herz gewachsen ist, obwohl oder vielleicht gerade weil ihm die sechs Damen ziemlich übel mitspielen. Dazu noch Ingrid Nolls wunderbarer Schreibstil mit den vielen absichtlich altmodischen Redewendungen und der wohlgesetzten Ausdrucksweise der Hauptfiguren: fertig ist ein wunderbares Lesevergnügen. Achtung nur bei der Tasse Tee, die Sie dabei vielleicht genießen wollen!