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Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht so genau, was mich bei Geteiltes Haus erwartet, aber schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Der Roman erzählt die bewegende Geschichte zweier Familien im Riesengebirge und begleitet sie über mehrere Generationen hinweg durch die großen Umbrüche des 20. Jahrhunderts.
Den Schreibstil von Alice Horáčková fand ich richtig klasse. Sie schreibt unglaublich bildhaft, die Figuren wirken richtig lebendig und authentisch. Auch die historischen Ereignisse werden nicht trocken vermittelt, sondern durch die persönlichen Schicksale greifbar und emotional.
Aber ich muss auch ehrlich sein, an einigen Stellen war mir das Buch etwas zu langatmig und ich hätte mir einfach ein höheres Erzähltempo gewünscht.
Das hat meinen Lesegenuss aber nur kurzzeitig gebremst, weil mich die Geschichte und ihre Figuren insgesamt so sehr interessiert haben, dass ich trotzdem unbedingt weiterlesen wollte.
Besonders die spürbare Liebe zum Detail haben mich beeindruckt. Man merkt, wie viel Recherche und Herzblut in diesem Roman steckt.
In The Arcane Arts – Die Kunst der Unterwerfung trifft eine faszinierende Welt voller Magie auf düstere Geheimnisse, Spannung und Figuren, die einen sofort in ihren Bann ziehen.
Mich hat das Buch wirklich ab der ersten Seite gepackt. Der Prolog hat mich erstmal mit offenen Mund lesen lassen und hat mich so neugierig gemacht, dass ich direkt weiterlesen musste - obwohl ich nur mal schnell reinlesen wollte.
Ich war anfangs ehrlich gesagt etwas skeptisch, weil ich noch nie ein Buch von einem Autorenduo gelesen habe. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass man unterschiedliche Schreibstile merkt oder die Geschichte dadurch nicht ganz rund wirkt. Aber genau das Gegenteil war der Fall! Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, atmosphärisch und mitreißend. Man merkt überhaupt nicht, dass hier zwei Autoren geschrieben haben – mir hat das mega gut gefallen.
Ein wirklich klasse Buch und nicht nur die Aufmachung und das hochwertige Buchcover gefallen mir - sondern auch der Inhalt. Spannendes Magiesystem, irgendwie eine mysteriöse und gleichzeitig auch aufgeladene Atmosphäre und für meinen Geschmack ein sehr guter Spice.
In diesem Buch begibt sich der Autor auf die Spuren seiner Großmutter und verbindet ihre bewegende Lebensgeschichte mit seiner eigenen Reise in die Ukraine und den Kaukasus.
Ich kannte Michael Riepl bisher noch nicht, aber sein Schreibstil hat mich wirklich begeistert und direkt überzeugt. Er schreibt sehr angenehm und flüssig. Die historischen Ereignis und die persönlichen Erinnerungen sind genauso miteinander verbunden, dass es sich so spannend liest. Man merkt, wie viel Herzblut und Recherche in diesem Werk stecken.
Besonders gefallen hat mir, dass Geschichte hier nicht trocken vermittelt wird, sondern durch die Erlebnisse einer Familie lebendig wird. Dadurch wirken viele Ereignisse viel greifbarer und emotionaler. Gleichzeitig lernt man viel über eine Region und eine Zeit, über die ich vorher nur wenig wusste.
Das Buch regt zum Nachdenken an und zeigt, wie sehr persönliche Schicksale und große historische Ereignisse miteinander verbunden sind.
Für mich war dieses Buch eine echte Entdeckung und ich werde die weiteren Werke des Autors definitiv im Blick behalten. Eine klare Leseempfehlung :-)
„Ochsenkopf“ ist definitiv kein gewöhnlicher Roman. Im Mittelpunkt steht Rensing, ein Metzger mit einer außergewöhnlichen Leidenschaft für sein Handwerk. Gerade diese Begeisterung wird unglaublich authentisch beschrieben. Obwohl ich mit dem Thema Metzgerei eigentlich wenig Berührungspunkte habe, fand ich es spannend, mehr über dieses Handwerk zu erfahren.
Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er ist ruhig, bildhaft und lässt einen tief in die Gedankenwelt der Figuren eintauchen. Rensing ist keine klassische Hauptfigur - seine Sturheit, seine Perfektion und seine Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen machen ihn zu einer sehr glaubwürdigen und interessanten Figur.
Mich hat vor allem beeindruckt, wie der Roman zeigt, was passieren kann, wenn jemand für seine Leidenschaft lebt, dabei aber den Anschluss an die Menschen um sich herum verliert. Trotz der ernsten Themen gibt es immer wieder Momente mit feinem Humor, die die Geschichte auflockern.
Für mich ist „Ochsenkopf“ ein ruhiger, kluger und ungewöhnlicher Roman. Ich kann das Buch allen empfehlen, die charakterstarke Figuren und Geschichten mögen, die sich Zeit nehmen und nicht nach dem typischen Schema verlaufen.
Ultramarin handelt von einem Sommertrip ans Meer, bei dem drei junge Leute zusammen in einem abgelegenen Ferienhaus landen – aus der entspannten Stimmung zu Anfang entsteht nach und nach ein ziemlich intensives Geflecht aus Nähe, Eifersucht und unterschwelligen Spannungen. Anfangs wirkt alles noch leicht und unbeschwert, aber man merkt schnell, dass die Stimmung kippt.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen: sehr atmosphärisch und gleichzeitig angenehm ruhig. Die Autorin schafft es mit ihrem Stil einen total in die verschiedenen Stimmungen zu ziehen. Besonders die unausgesprochenen Gefühle wirken total intensiv und machen das Ganze total spannend.
Ein eindringlicher, teilweise verstörender Roman über Nähe, Macht und Abhängigkeit, der vor allem durch seine starke Atmosphäre gefesselt hat. Nicht immer leicht, aber definitiv fesselnd – für mich gute vier Sterne.
„Felsenfest“ ist ein ganz besonderes Buch, das direkt ins Herz geht. Es eignet sich wunderbar als liebevolles Geschenkbuch – für Eltern, aber auch für sich selbst in herausfordernden Zeiten.
Schon beim Durchblättern merkt man, wie viel Wärme in diesem Buch steckt. Die Illustrationen sind unglaublich liebevoll gestaltet und greifen Alltagssituationen total sanft auf. Durch die Illustrationen werden die tollen Texte meiner Meinung nach total toll ergänzt.
Die Worte von Nora Imlau sind ebenso einfühlsam wie stärkend. Von Seite zu Seite spürt man förmlich die liebevolle Sprache, die Mut macht, tröstet und Vertrauen schenkt. Das Buch erinnert daran, dass echte Sicherheit für Kinder nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch Beziehung, Nähe und Verständnis.
Besonders schön ist, dass man sich in vielen Gedanken wiederfindet – gerade in Momenten, in denen man als Eltern zweifelt oder sich überfordert fühlt. Ein rundum gelungenes Buch voller Herz, Wärme und wertvoller Impulse – und damit eine absolute Empfehlung als Geschenk für alle Eltern, die ihren eigenen Weg mit Vertrauen und Liebe gehen möchten.
In „The Ravages of Time – Band 2“ wird die Geschichte rund um die Machtkämpfe in China zur Zeit der Drei Reiche weitergeführt. Wer Band 1 bereits gelesen hat weiß, dass verschiedene Fraktionen um Einfluss und Macht kämpfen, während einige historische Figuren immer stärker in den Mittelpunkt rücken. Nach wie vor finde ich es absolut gelungen, wie historische Ereignisse mit der modernen und kreativen Comic/ Anime- Erzählweise verbunden werden. Die Handlung nimmt an Komplexität zu, aber genau das macht den Reiz aus - denn so sinkt man immer tiefer in die geschichtliche Epoche ein.
Die Illustrationen sind wirklich sehr toll. Die Zeichnungen sind detailreich und dynamisch, wodurch viele Szenen besonders lebendig wirken. Gerade die Kombination aus Geschichte und starken Bildern gefällt mir sehr gut und macht das ganze total spannend. Ich finde, der Comic eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die sich mit dem historischen Hintergrund der Drei Reiche beschäftigen möchten, aber gleichzeitig eine visuell starke Umsetzung mit tollen Illustrationen schätzen.
Für mich ist „The Ravages of Time – Band 2“ eine spannende Fortsetzung, die sowohl geschichtlich interessierte Leser als auch Comic- bzw. Animefans abholen kann und neugierig auf die nächsten Bände macht.
In dem Buch „Essen und essen lassen“ geht es darum, wie stark unser Blick auf Essen heute von Trends, Social Media und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. Das Buch zeigt, warum Ernährung für viele Menschen mit Druck verbunden ist und warum wir wieder einen entspannteren Umgang damit finden sollten.
Während des Lesens ist mir immer wieder aufgefallen, dass das Buch viele Gedanken anspricht, die ich selber kenne. Dieses ständige Nachdenken darüber, was zum Beispiel richtig oder falsch beim Essen ist. Das Buch regt auf jeden fall dazu an, solche Glaubenssätze zu hinterfragen und wieder mehr auf das eigene Gefühl zu hören.
Der Schreibstil ist angenehm verständlich und wirkt dabei sehr ehrlich. Es geht nicht darum, neue strenge Regeln aufzustellen, sondern eher darum, Druck rauszunehmen und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst zu finden. Viele Dinge wurden so erklärt, dass man sich gerne mit einem Thema auseinandersetzt und sich nicht etwa dazu gedrängt oder belehrt fühlte - das ist mir immer besonders wichtig.
Für mich ist das Buch angenehm ruhig - denn heutzutage wird so viel Trubel in das Thema Ernährung gebracht, hier wird alles einmal gebündelt und etwas entschärft. Absolut empfehlenswert wenn man eben selbst diese Probleme kennt.
In dem Bilderbuch „Mula und der unsichere Elefant“ geht es um den Elefanten Mani, der oft unsicher ist und sich viele Gedanken darüber macht, was andere von ihm halten. Mit Hilfe von Mula und seinen Freunden lernt er nach und nach, mehr auf sich selbst zu hören und zu merken, dass er gut so ist, wie er ist.
Ich habe das Buch zusammen mit meiner Tochter gelesen und wir fanden die Geschichte beide richtig schön. Sie ist leicht verständlich erzählt und vermittelt eine tolle Botschaft über Selbstvertrauen und den Umgang mit Gefühlen. Gerade für Kinder finde ich das ein sehr wichtiges Thema. Besonders gut gefallen haben uns die kleinen Yoga- und Atemübungen im Buch. Sie sind sehr einfach erklärt und auch für komplette Yoga-Neulinge gut verständlich. Wir konnten die Übungen direkt ausprobieren und problemlos nachmachen, was das Lesen noch einmal zu etwas Besonderem gemacht hat.
Auch die Illustrationen sind wirklich schön gestaltet und passen wunderbar zur Geschichte. Dadurch macht das gemeinsame Lesen und Anschauen gleich noch mehr Spaß.
Für mich ist das Buch eine sehr schöne Mischung aus Geschichte, wichtigen Gefühlen und kleinen achtsamen Übungen. Ein tolles Buch zum Vorlesen und Entdecken – mittlerweile haben wir das Buch schon mehrmals gelesen, die Übungen sind wirklich toll!
In dem Buch „Berlinerisch“ von Lea Streisand dreht sich alles um die Berliner Sprache – also um typische Wörter, Redewendungen und die Besonderheiten dieses Dialekts. Von „icke“ bis zu anderen Ausdrücken, die man vielleicht schon mal gehört hat (oder auch gar nicht kennt), wird erklärt, woher sie kommen und was sie eigentlich bedeuten. Dabei geht es nicht nur um Sprache, sondern auch ein bisschen um die Kultur und die Eigenheiten der Berliner.
Der Schreibstil ist richtig locker und humorvoll. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als würde mir jemand einfach ganz entspannt Berlinerisch erklären. Dadurch liest sich das Buch sehr angenehm und man kommt schnell durch die Seiten. Auch die Gestaltung des Buches hat mir sehr gefallen. Es ist schön aufgebaut und macht richtig Spaß beim Durchblättern und Lesen.
Ich selbst komme nicht aus Berlin und genau deshalb hat mich das Buch total abgeholt. Ich habe beim Lesen wirklich einiges Neues gelernt und viele Begriffe entdeckt, die ich vorher noch nie gehört habe. Gerade das fand ich super spannend, weil man so nochmal einen ganz anderen Blick auf die ''Sprache'' bekommt.
Für mich ist das Buch eine unterhaltsame und gleichzeitig interessante kleine Reise durch die Berliner Sprache. Gerade wenn man – so wie ich – nicht aus Berlin kommt, kann man hier viel Neues entdecken und dabei auch noch schmunzeln.
„M VS F“ war für mich eine sehr ungewöhnliche Leseerfahrung. Die Idee hinter der Geschichte und die Themen rund um Manipulation, Wahrnehmung und Machtspiele zwischen den Figuren fand ich interessant und teilweise wirklich spannend. Besonders gegen Ende zieht die Handlung deutlich an und einige offene Fragen werden aufgelöst, was dem Ganzen noch einmal eine neue Perspektive gibt.
Gleichzeitig hatte ich beim Lesen immer wieder Schwierigkeiten, vollständig in die Geschichte einzutauchen. Realität und Einbildung verschwimmen oft, was zwar bewusst eingesetzt ist, für mich aber teilweise etwas anstrengend zu verfolgen war. Auch mit den Figuren bin ich emotional nicht richtig warm geworden.
Insgesamt ist „M VS F“ ein sehr besonderes Buch mit vielen ungewöhnlichen Ideen, das sicherlich polarisiert. Für mich war es eine interessante Erfahrung, auch wenn es mich nicht überzeugen konnte.
In dem Buch „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola begleitet man Commissario Salvatore Gaetano, der über Ostern eigentlich nur Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Doch als im Hafen von Neapel eine Wasserleiche gefunden wird, ist es mit der Ruhe schnell vorbei und er steckt schneller wieder mitten in einer Ermittlung, als ihm lieb ist.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Man kommt schnell rein und lernt Gaetano direkt in seinem Umfeld kennen – zwischen Familie, Traditionen und dem ganz normalen Alltagschaos. Gleichzeitig baut sich durch den Fund der Leiche langsam Spannung auf. Besonders die Atmosphäre rund um Neapel fand ich dabei sehr gelungen beschrieben. Ich habe richtig Lust nun dort Urlaub zu machen, aber bitte ohne Leiche!
Der Schreibstil liest sich angenehm leicht und flüssig. Die Szenen wirken lebendig und man kann sich vieles beim Lesen richtig gut vorstellen. Dadurch entsteht schnell ein Gefühl für die Umgebung und für die Menschen.
Auch die Figuren wirken authentisch. Gaetano hat mir besonders gefallen, weil er nicht wie ein typischer, übertriebener Ermittler dargestellt wird, sondern eher wie ein ganz normaler Mensch mit Familie und eigenen Gedanken.
Für mich wirkt das Buch wie ein Krimi, der nicht nur durch Spannung, sondern auch durch seine Atmosphäre und die Figuren lebt. Besonders für alle, die Geschichten mit italienischem Flair mögen, könnte dieses Buch interessant sein. ????