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Christina von Schweden

Christina von Schweden

Eine Hosenrolle für die Königin

von Dario Fo

Hardcover
160 Seiten; 21.7 cm x 13.8 cm
Sprache Deutsch
1. Auflage
2017 HOLLITZER Verlag
ISBN 978-3-99012-422-2
Erscheinungsdatum: 27.09.2017
 

Hauptbeschreibung

Der italienische Dramatiker und Nobelpreisträger Dario Fo erzählt die Geschichte einer starken Frau

Dario Fos Romanheldin Christina von Schweden ist eine „unmögliche Königin“: hochgebildet, rebellisch und unberechenbar. Sie weigert sich zu heiraten, hat Affären und korrespondiert mit Intellektuellen wie Blaise Pascal und Molière. Nach ihrer Abdankung
1654 geht sie nach Rom und wird zu einer wichtigen Förderin von Wissenschaft und Kunst. Anhand geschichtlicher Zeugnisse und Chroniken erzählt Dario Fo das Leben einer selbstbewussten Frau, die mit den Konventionen ihrer Zeit bricht, und erfindet sie dabei ganz neu.


Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Dario Fo, geboren 1926, zählte zu den einflussreichsten Theaterautoren Italiens. Er veröffentlichte über 70 Stücke und war auch als Regisseur und Schauspieler aktiv. 1997 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Er verstarb 2016 im Alter von neunzig Jahren in Mailand.


Hersteller: Hollitzer Verlag
Trautsongasse 6/6, 1080 Wien AT
E-Mail: kontakt@hollitzer.at

"Die Geschichte der 'unmöglichen Königin', wie viele sie nannten, ist schon oft erzählt worden, aber wohl nie so amüsant und verständnisvoll wie von Dario Fo. ... Er habe die geschichtlichen Zeugnisse und die Gemälde studiert, die sie darstellen und die zeitgenössischen Chroniken herangezogen, schreibt er in einem Vorwort, um der 'in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Frau' eine Stimme zu geben, 'und ein wenig haben wir sie auch erfunden'. Nun, das Wenige ist offenbar ganz schön viel geworden - und sehr schön. Es ist nie langweilig. Nur viel zu kurz. ... Ein kleines Buch mit Witz und Charme über ein fulminantes Leben." (Spiegel Online)

"Mit dem späten, nun posthum auf Deutsch erschienenen Schelminnenroman, erweist sich der Nobelpreisträger, den man stets als Dramatiker schätzte, als glänzender Erzähler. Die Monarchin, die im 17. Jahrhundert als frühe Feministin auf den Thron verzichtete und zur Intellektuellen reifte, wird in ein Geflecht aus historischer Recherche und fein fabulierten Skurrilitäten verstrickt." (Heinz Sichrovsky, erLesen, ORF III)

„…eine schöne (auch schön gemachte) Edition
auf der Grundlage einer sehr gelungenen
Übersetzung.“ (Zibaldone 64 / 2017)

"Die letzte Heldin des italienischen Komödianten heißt Christina von Schweden. Es ist kein historischer Roman, der ihren Namen trägt; nicht Geschichtsstoff wird vermittelt, sondern ein Verhältnis zur Welt, ein Umgang mit Wirklichkeit reflektiert." (FAZ, 21.02.2018)

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