144 Seiten; 20.6 cm x 13.1 cm
Sprache Deutsch
Originalausgabe Auflage
2026 Luchterhand
ISBN 978-3-630-87792-1
Erscheinungsdatum: 25.02.2026
Hauptbeschreibung
Das neue Buch des Schweizer Buchpreisträgers: eine Erkundungsreise ins unbekannte Land des Alters
Der Mikrobiologe Paul Bálint feiert mit ehemaligen Kollegen in Paris seinen 80. Geburtstag. Er wird geehrt und spürt zugleich, dass die Feier auch ein Abschied ist. Er befindet sich, so sein Freund Steinberg, an der Schwelle zwischen dem „jungen Alter“ und dem „alten Alter“ – einer Phase, in der nichts mehr selbstverständlich ist und sich die Vergänglichkeit in allen Dingen bemerkbar macht. Doch statt sich nur mit dem Verlust zu beschäftigen, will Bálint die neue Lebensphase erkunden wie ein unbekanntes Land: Was bedeutet das Alter für den Körper, die Erinnerung, das Gefühl für das Selbst und die Zeit, für das Verhältnis zu den Mitmenschen, den lebenden wie den toten? Je mehr er sich mit dem Alter beschäftigt, desto deutlicher zeigt sich ihm ein Leben voller neuer Möglichkeiten. Es bietet ihm zudem die große Freiheit, sich ohne Rücksicht auf Konventionen und wissenschaftliche Regeln einen eigenen Reim auf die heutige Welt und ihre Veränderung zu machen.
Christian Haller
Christian Haller wurde 1943 in Brugg, Schweiz, geboren, studierte Biologie und gehörte der Leitung des Gottlieb Duttweiler Instituts bei Zürich an. Er wurde u. a. mit dem Aargauer Literaturpreis (2006), dem Schillerpreis (2007) und dem Kunstpreis des Kantons Aargau (2015) ausgezeichnet. Für die Novelle »Sich lichtende Nebel« erhielt er 2023 den Schweizer Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman »Das Institut«. Christian Haller lebt als Schriftsteller in Laufenburg.
Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28, 81673 München DE
E-Mail: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
»Auf gerade einmal 130 Seiten lotet dieser berückend schöne Text das komplizierte Verhältnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus«
»Mich hat dieses Buch angefasst, weil es sehr ehrlich und schonungslos über das Alter berichtet, aber auch Hoffnung gibt. [...] Eine poetische Forschung.«
»Der renommierte Schweizer Schriftsteller Christian Haller [erkundet] das Lebensgefühl eines über 80-Jährigen – und überzeugt durch und durch.«
»Das schmale Buch ist nicht zuletzt so lesenswert, weil der Text so verdichtet ist.[…] Dieser Stil will nicht beeindrucken. Paradoxerweise erzielt er genau dieses Resultat.«
»Christian Haller [ist] ein feinfühliger Erzähler von klarer, feiner, detailgenauer Sprache«
»Christian Hallers Buch ist elegant und bildhaft erzählt, voller Lakonie, aber nie bitter. Eine Liebeserklärung ans Leben - auch jenseits der 80.«


