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"Sagen, was ist"

Journalismus für eine offene Gesellschaft – Rudolf Augstein zum 100. Geburtstag

von Volker Lilienthal

E-Book (PDF)
264 Seiten
Sprache Deutsch
1. Auflage
2024 Herbert von Halem Verlag
ISBN 978-3-86962-699-4
Erscheinungsdatum: 07.10.2024
 

Hauptbeschreibung

Rudolf Augstein (1923 - 2002) war ein brillanter Journalist und auch als Verleger des Spiegel höchst erfolgreich. Das Leitmotiv seiner publizistischen Arbeit "Sagen, was ist" liest sich heute wie ein Aufruf zu konsequenter Sachlichkeit. Dabei war Augstein stets auch ein meinungsstarker Kommentator.

Wie kann diese Sentenz heute und in Zukunft verstanden werden? Wie sollten Medien und Berichterstattung beschaffen sein, damit sie die freiheitliche Gesellschaft bewahren helfen? Darf sich Journalismus gegen Krieg und Klimawandel engagieren? Falls ja, wie?
In diesem Sammelband äußern sich prominente Journalist:innen und Wissenschaftler:innen. Mit dabei sind Sonia Mikich, Nicole Diekmann, Melanie Amann, Armin Wolf, Christian Stöcker, Albrecht von Lucke und viele andere.


Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Volker Lilienthal, Prof. Dr., (Jg. 1959) ist seit 2009 Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg. Zuvor arbeitete er 20 Jahre als Medienjournalist beim Fachdienst epd medien in Frankfurt/Main und wurde für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet.


Volker Lilienthal

Volker Lilienthal, Prof. Dr., (Jg. 1959) ist seit 2009 Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg. Zuvor arbeitete er 20 Jahre als Medienjournalist beim Fachdienst epd medien in Frankfurt/Main und wurde für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet.


Inhaltsverzeichnis

Volker Lilienthal: Vorwort

Franziska Augstein: Herausfinden, was ist. Rudolf Augsteins Haltung zum Journalismus

Nicole Diekmann: Resilienz gegen Rechte. Warum Hassrede Journalist*innen nicht aus dem Netz vertreiben sollte

Armin Wolf: Rundfunk, nicht Spitzfunk. Warum öffentlich-rechtliche Medien nie wichtiger waren – und was wir besser machen könnten

Anton Troianovski: Ohne Angst oder Gunstbeweis. Die internationale Perspektive zur Wahrung der Pressefreiheit

Georg Mascolo: Ein dienendes Grundrecht. Die Pressefreiheit und ihre Gefährdungen von außen und innen

Elisa Simantke: Investigativer Journalismus mit Impact. Die europäische Perspektive wird gestärkt durch Kooperationen

Albrecht von Lucke: Seismograph Augstein. Der Spiegel als Produkt und Produzent der Liberalisierung – und der neue Ruck nach rechts

Melanie Amann: Kontrolle von Macht als Kernaufgabe. Was »Sagen, was ist« in Zeiten von Rechtspopulismus und Desinformation bedeutet

Isabel Schayani: Hinsehen, Mitfühlen, Wegsehen? Über Empathie im Journalismus

Sonia Mikich: Friedensjournalismus in Zeiten des Krieges? Aus den Erfahrungen einer früheren Kriegsreporterin

Wolfgang Blau: Sagen, was ist – und was sein könnte. Der Klimawandel zwingt den Journalismus zu einer Veränderung seiner selbst

Christian Stöcker: Sagen, was wird. Taugt Journalismus noch als Vermittler in einer beschleunigten Welt?

Christina Elmer: Algorithmen im Dienst der Gesellschaft? Wie Künstliche Intelligenz den Journalismus herausfordert

Carsten Brosda: Zwei Unvergleichliche. Augstein und Heine – keine Freiheit ohne die Freiheit des Wortes

Autorinnen und Autoren
Namenregister


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