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Die Namen von Florence Knapp

Die Namen von Florence Knapp
  • Die Namen

    Maxie Bantleon

    Maxie ist Buchhändlerin in unserer Tyrolia-Filiale in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck. Ihre Spezialität sind Kochbücher - aber in ihrer Freizeit verschlingt sie alle möglichen Bücher, von Romanen bis zu den spannendsten Thrillern.

  • Die Namen
    Hardcover
    25,70 €

    Florence Knapp

    Die Namen

    Wahrscheinlich jede Mutter, jeder Vater kann sich daran erinnern, wie wichtig, vielleicht auch wie schwierig die Wahl des richtigen Vornamens für den Sprössling war. Für den Arzt Gordon Atkin ist diese Entscheidung ganz einfach. Denn Gordon ist der Name, der in seiner Familie von Vater zu Sohn weitergegeben wird, und ein Abweichen davon ist unmöglich. Seine Frau Cora hingegen mochte den Namen Gordon noch nie, „weder das Krachen am Anfang, das sie an Bonbons beim Zerkauen erinnerte, noch den dumpfen Ton am Ende.“ Sie ist auf dem Weg zum Standesamt, um die Geburt ihres Sohnes anzuzeigen und seinen Vornamen in die Urkunde eintragen zu lassen, und quält sich mit der Frage: Wie wird die Zukunft ihres Sohnes aussehen? Wird er am Ende so werden wie sein Vater, wenn er so heißt wie er? Was würde passieren, wenn sie dem Baby den Namen gibt, der ihr gefällt? Oder den Namen, den seine große Schwester Maia für ihn ausgesucht hat? Florence Knapp lässt ihren Roman mit dieser simplen Ausganglage beginnen und entwickelt daraus drei Erzählstränge, in denen wir das Leben des Jungen namens Gordon/Julian/Bear in Sieben-Jahres-Sprüngen mitverfolgen. Und nicht nur sein Leben verläuft jedes Mal ganz unterschiedlich – Coras Entscheidung auf dem Standesamt hat jedes Mal Konsequenzen für alle andere Familienmitglieder und in infolgedessen auch für eine Menge andere Menschen im Umfeld der Familie Atkin. Ich kann kaum in Worte fassen, wie begeistert ich von diesem Roman bin! Es ist eine Geschichte, die mich von Anfang an absolut gefesselt hat, und die wegen mir noch ewig hätte weitergehen können. Aber wir begleiten Gordon, Julian und Bear nur bis zum Alter von 35 Jahren. „Die Namen“ ist ein Buch, das mir so manches Mal die Tränen in die Augen getrieben hat, oft vor lauter Freude, weil einen ein Teil der Geschichte einfach glücklich macht, aber genauso oft waren es Tränen der Wut. Denn ein anderer Erzählstrang macht einen beim Lesen so fassungslos und zornig, dass es mitunter nur schwer auszuhalten ist. Ganz besonders schön fand ich die vielen kleinen Querverbindungen, die sich zwischen diesen drei so unterschiedlichen Lebenswegen ergeben. Immer wieder hatte ich beim Lesen diese wunderbaren „Aha-Momente“, die mich sehr berührt haben.
    Florence Knapp ist eine ganz großartige Erzählerin und ihr Roman definitiv ein Highlight in diesem Lesefrühling.
    Bitte, bitte, bitte lesen Sie dieses tolle Buch!