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Bewertungen von Leser/innen

  • Ein wundervolles, fesselndes Fantasy-Abenteuer in Comic-Form. Der Zeichenstil hat mich sofort angesprochen. Besonders gut gefällt mir, wie der Zeichner das Gefühl Angst bei Bea umgesetzt hat. Ich mag die Charaktere - insbesondere unsere Hauptfiguren Bea und Cad - und bin richtig froh, dass der zweite Band schon im Sommer erscheint.
    Für Fans von DnD-ähnlichen Abenteuern.

  • Donnie's Vater ist steinreich und so lebt Donnie immer den neuesten Trends nach - Handy, Tablett, Chauffeur, eigener Hubschrauber, Großstadt-Luxusleben. Jan hingegen lebt auf dem Land. Für ihn heißt es früh aufstehen, mitanpackten, draußen spielen. Donnie und Jan sind also zwei Jungs, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Unter keinen Umständen könnten sie je etwas gemeinsam haben – denken zumindest die beiden.
    Blöd nur, dass Jans Mutter und Donnies Vater sich so ziemlich ineinander verliebt haben. Und so trifft Stadtkind auf Landjunge – na, wenn das mal gut geht.

    Ein freches, lustiges Buch über Freundschaft, Patchwork-Familie, Schule und Fußball, das sich auch gut für Wenig-Leser*innen eignet.

  • Ada Twist ist ein neugieriges Mädchen, das viele Fragen stellt und gerne Sachen auf den Grund geht. Zusammen mit ihren Freunden Iggy, Rosie Sofia und Aaron – die alle ihre eigenen Bände bekommen – geht sie der Sache um die verschwundenen Haustiere nach – ganz wissenschaftlich.
    Warum sind die Haustiere verschwunden? Gibt es etwa einen Tierdieb in der Stadt? Die Forscherbande sammelt Fakten, stellt Hypothesen auf, analysiert und findet überraschendes heraus.

    „Die Forscherbande“ Band 1 vermittelt wissenschaftliches Arbeiten auf einfache Weise. Zudem erklärt es richtiges Zuhören und Faktenwissen.

    Der erste Band der Forscherbande ist nett, interessant, witzig und einfach geschrieben.

  • „Es gibt Kräfte, die stärker sind als du selbst.“

    „Ragnarök Fenriswolf“ ist der actionreiche erste Band um die abenteuerliche Reise des Wikingerjungen Ubbe und der jungen Schamanin Thyra. Die Bilder sind stimmungsvoll, mit kräftigen Farben. Man lernt so nebenbei etwas mehr über die Wikinger und deren Riten und Mythologie.

    Es gibt sogar einen Hörner-Helm Witz, mit dem Wikinger gerne dargestellt werden, den es aber so nie gab. Und mein persönlicher Lieblingsgott, Loki, ist auch mit von der Partie. :)

    Perfekt für alle, die nordische Mythologie lieben! Das Buch beinhaltet sogar das Runen-Alphabet und Kapitelübersichten in Runenschrift.

    Ich bin schon gespannt, wie es im 2. Band weitergeht.

  • Devin findet an ihrem 17. Geburtstag heraus, dass sie gar kein Mensch ist, sondern eine Nixe. Die Erkenntnis bringt einen ihrer Freunde in Gefahr uns hetzt ihr erstmal die Wächter der magischen Welt an den Hals.
    Komplett neu in einer ihr bislang unbekannten Welt, wird sie von Amerika an die „School of Myth und Magic“ in Norwegen verfrachtet und muss sich dort unter anderen magischen Wesen wie Faunen, Waldschraten, Sirenen, Hexen, Drachen und Vampiren zurechtfinden.
    Potenzielle neue Liebe, neue Freunde und miese Zicken– wird Devin ihren Platz an der Schule finden? Und dann sind da auch noch das Geheimnis um ihre Vorfahren und die mysteriösen Komafälle unter den Schüler*innen.

    Spannenden Fantasy mit einer guten Portion Romance und einem gemeinen Cliffhanger, der sofort Lust auf mehr macht.
    Ich freue mich schon richtig auf den 2. Band.

  • Jordan wird von seinen Eltern auf eine Privatschule geschickt, obwohl er, der gerne und viel zeichnet, lieber eine Kunstschule besuchen würde. Dort ist er nicht nur „der Neue“, sondern auch eines der sehr wenigen Kids of Color, was es ihm schwer macht, Anschluss zu finden.

    In dem Buch geht es um Freundschaft, Anders-Sein, Identität(en) und Alltagsrassismus.

    Ein wundervoller Graphic Novel, der zum Nachdenken anregt für Kinder und Jugendliche ab 12.

  • Wow! Das war spannend!
    Ich habe das Buch an einem einzigen Nachmittag verschlungen.

    „Sie wird kommen,
    geboren aus Feuer und Sturm.
    Setzt ihr die Krone auf.
    Sie bricht unseren Fluch.“

    „Chaos Witches“ erzählt die Geschichte von Adelina und Echoline.

    Nach dem Großen Brand von London, der durch eine Hexe verursacht wurde, verfluchten die Alchemisten alle Hexen und bannten ihre Zauberkräfte. Jetzt, hunderte Jahre später, soll sich die Prophezeiung erfüllen und die Hexenkönigin zurückkehren. Die Hexengemeinschaft von WITCHINGTON sind der festen Überzeugung, dass Adelina die vorhergesagte Königin ist. Nur, dass die sich schrecklich normal fühlt.
    Echoline hingegen wächst im Waisenhaus auf. Sie wäre gerne völlig normal, ohne komische Kräfte, denn dann hätte sie auch endlich eine Familie, die sie versteht und bei der sie bleiben kann.
    Als die beiden aufeinandertreffen, gerät ihr Leben ins Chaos. Und dann sind da ja immer noch die Alchemisten, die die Hexen gerne ein für alle Mal vernichten wollten.

    Superspannend, frech und witzig. Für alle, die selbst gerne Hexen wären.

  • Nachdem das Buch bei mir eine längere Lesepause hatte – es war mir zunächst ein bisschen zu philosophisch, habe ich es jetzt endlich fertiggelesen und mich riesig darüber gefreut.

    Es ist eine wunderschöne Geschichte über Selbstfindung, aber vor allem über die Liebe zum Lesen.
    In drei Labyrinthen muss Rintaro zusammen mit seiner Mitschülerin Sayo und dem sprechenden Kater Toraneko die Bücher befreien: die Eingesperrten, die Verstümmelten und die Verschacherten.

    Ob wohl es nicht so einfach zu lesen ist, hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, weil es etwas Träumerisches an sich hat.

  • Yellowface von Rebecca F. Kuang

    Nach den ersten paar Seiten stand für mich fest: Ich kann Juniper nicht ausstehen.
    Sie behauptet Athenas Freundin zu sein, verhält sich aber nicht so. Sie stellt sich regelmäßig (manchmal rechtens?) als Opfer dar, nutz aber andere schamlos aus. Selten bekommt man beim Lesen Mitleid mit ihr, das hält aber nie lange an.

    Die Geschichte ist trotzdem spannend, man will unbedingt wissen: Wir Juniper erwischt? Fliegt ihr Schwindel auf?
    Außerdem bekommt man einen guten Einblick ins Verlagswesen und die Schwierigkeiten des Autorendaseins.

    Für alle die gerne kleine Besonderheiten an Büchern lieben: ca. in der Hälfte des Buches unbedingt den Schutzumschlag abnehmen – er verbirgt ein Geheimnis. :)

  • Die Fortsetzung beginnt, wo „Belladonna“ aufgehört hat.
    Dieses Mal mischt sich das Schicksal, der Bruder vom Tod, in Signas Leben ein und bringt so einiges durcheinander. Neben dem neuen Verehrer gibt es für Signa auch wieder ein Verbrechen zu klären. Zudem erfährt sie, dass sie über weit mehr Kräfte verfügt als nur die einer Schnitterin. Ist sie etwa das Leben selbst?

    Wie bei seinem Vorgänger hat auch der zweite Teil einen schönen Buchschnitt und die Pflanzenverzierung am Anfang jeden Kapitels wächst auch wieder mit.

    Mir hat das Buch wieder richtig gut gefallen und ich habe am Ende böse gelacht. ????
    Immer her mit Teil 3!

  • Ein schönes Ausländerkind von Toxische Pommes

    Mal ernst, mal witzig erzählt „Ein schönes Ausländerkind“ von den Erfahrungen eines Migranten-Kindes, das zwar in dem ehemaligen Jugoslawien geboren, aber in Österreich aufgewachsen ist.

    Man erfährt unter andrem von den Schwierigkeiten für die Eltern, von Alltagsrassismus (die Nachbarin, die Deutsch-Lehrerin, etc.) und von wohlmeinenden Leuten, die es vielleicht gar nicht so gut meinen.
    Toxische Pommes zeigt die unterschiedlichen Lebensstandards auf – das wohlhabende Österreich und die kriegsgebeutelten Balkanländer – und wie schwer es ist, Anschluss zu finden, auch wenn man die gleiche Sprache spricht.

    Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war wie unterschiedlich Mehrsprachigkeit – nicht nur im Buch – gewertet wird: Wieso ist es besser Deutsch-Spanisch aufzuwachsen als Deutsch-B/K/M/S?
    Mein absoluter Lieblingssatz ist der letzte Satz auf Seite 133: „Ich habe sie daraufhin gefragt, wie sie es fände, wenn sie zu mir in die Apotheke käme und ich ihr das falsche Medikament gäbe, weil sie mir vielleicht einfach nicht so sympathisch ist.“

    Dieses Buch liest sich in einem Rutsch durch und regt doch zum Nachdenken an.

  • Godkiller von Hannah Kaner

    „Godkiller“ ist ein spannendes High-Fantasy Abenteuer in drei Perspektiven mit vier Hauptcharakteren und tollem World-Building.

    Die Handlung spielt in einer Welt, in der es Götter für alles gibt - Wassergötter, Götter für sichere Geburten, sichere Wege, sogar kaputte Sandalen. Bis zu jenem Tag, an dem die Königsfamilie die Anbetung von Göttern verbot und es einen Krieg zwischen neuen Göttern, wilden Göttern und Menschen kam.

    In dieser Welt lebt zum einen Kyssenna, eine junge Frau mit nur einem Bein, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Götter zu töten. Zum anderen ist da Inara, eine junge Adelige, die an einen Gott – Skediceth, den (kleinen) Gott der Notlügen – gebunden ist. Kyssen wird völlig unverhofft zu Inaras Beschützerin. Der Dritte im Bunde ist Elogast – einst Ritter und Hauptmann von König Arren, jetzt ein einfacher Bäcker.
    Auf dem Weg nach Blenraden, der verbotenen Stadt der Götter, treffen die drei aufeinander.

    Mir gefällt, dass die drei keine „klassischen“ Helden sind: Kyssenna hat nur ein Bein und benutzt eine Prothese. Elogast leidet unter den traumatischen Erinnerungen an den Krieg gegen die Götter. Inara ist noch ein Kind, das vor der Welt verborgen aufgewachsen ist.
    Zudem beherrschen mehrere (Neben-) Charaktere Gebärdensprache. Ganz gut gefällt mir auch, dass es fast bis zum Schluss keine romantischen Beziehungen für die Hauptcharaktere gibt.

    Ich freue mich schonn richtig auf den 2. Band „Sunbringer“.