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Alle ErzählungenOverlay E-Book Reader
E-Book (EPUB)
352 Seiten
Sprache Deutsch
1. Auflage
2011 Aufbau digital
ISBN 978-3-8412-0332-8
 

Werbliche Überschrift

Realist und Träumer


Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist wurde 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Nach dem Tod des Vaters besuchte er das Französische Gymnasium in Berlin. 1792 trat er ins Potsdamer Garderegiment ein und nahm 1793/94 am Rheinlandfeldzug teil. Ein Studium der Mathematik, Physik und Philosophie brach Kleist nach drei Semestern ab. Die Lektüre der Philosophie Kants verstärkte seine Lebenskrise, ein unstetes Reiseleben begann: 1801 Paris und Bern (Umgang mit Heinrich Zschokke, Heinrich Geßner, Ludwig Wieland), Weimar (Bekanntschaft mit Ch. M. Wieland, Goethe, Schiller), Dresden (Begegnung mit Fouqué). Im Herbst 1803 schloss Kleist sich Truppen Napoleons an, wurde jedoch nach Mainz zurückgebracht, wo er erkrankte. Seit 1805 im preußischen Finanzdepartement tätig, siedelte er zur Fortbildung von Berlin nach Königsberg über, dort enger Kontakt zu den Reformpolitikern. Im Sommer 1806 ließ er sich beurlauben und schrieb „Amphytrion“ sowie „Die Marquise von O…“, den „Zerbrochenen Krug“ hatte er bereits in Berlin abgeschlossen. Anfang 1807 verhafteten ihn die Franzosen vor Berlin und internierten ihn in Frankreich. Vom Sommer 1807 bis Frühjahr 1809 wieder in Berlin, vollendete er „Michael Kohlhaas“ und „Prinz Friedrich von Homburg“. Als Zensureingriffe die von ihm herausgegebenen „Berliner Abendblätter“ ruinierten, vermehrten sich seine Nöte. Er erschoss sich im November 1811 mit Henriette Vogel am Kleinen Wannsee bei Potsdam.

Christoph Hein

Christoph Hein wurde am 8. April in Heinzendorf/Schlesien (heute Polen) als Sohn einer Pfarrerfamilie geboren. 1945 siedelte die Familie zunächst nach Thüringen über, dann nach Bad Düben in Sachsen, wo Heins Vater als Pfarrer tätig ist. Christoph Hein studierte Philosophie und Logik, arbeitete als Dramaturg und Autor für die Volksbühne (Berlin). 1979 verließ er die Volksbühne und arbeitet seither als freischaffender Schriftsteller. Anfangs beschäftigte er sich mit Features für den Rundfunk, Übersetzungen und schreibt Theaterstücke. Der Durchbruch gelang ihm 1980 mit seinem Prosadebüt Einladung zum Lever Bourgeoise sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland. Eine Dozentur für den Poetik-Lehrstuhl an der Essener Folkwang-Schule erhielt er 1989. Seit 1992 ist er Mitherausgeber der Wochenzeitung "Freitag" sowie Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. 1998 Wahl zum ersten Präsidenten des neu gegründeten PEN-Zentrums Deutschland.


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