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An den Mauern des Paradieses

An den Mauern des Paradieses

Roman. Mit e. Nachw. v. Michael Köhlmeier

von Martin Schneitewind

Hardcover
400 Seiten; 230 mm x 158 mm
Sprache Deutsch
2019 DTV
ISBN 978-3-423-28187-4
KNV-Titelnr.: 74864974

Besprechung

"Ein einzigartiges Tier ist 'An den Mauern des Paradieses'."
Peter Pisa, Kurier 23.03.2019

Kurztext / Annotation

Ein spektakulärer Fund: der große Roman von Martin Schneitewind

Langtext

Ein spektakulärer Fund: der große Roman von Martin Schneitewind

Eine Suche nach unseren Wurzeln im Chaos der Gegenwart. David Ostrich, Orientalist aus Toronto, will am Persischen Golf zu den Legenden der Genesis forschen. Von Thaut, der dort ein riesiges Dammbauprojekt dirigiert, erhält er einen überraschenden Auftrag: Ostrich soll Thauts verschwundene Tochter aufspüren. Forsch beginnt Ostrich die eingeschüchterten Bewohner des Arbeitslagers auszuhorchen und erfährt bald von einem Geheimnis, das den autoritären, durch Wanderbewegungen bedrohten Wüstenstaat zusammenhält. Doch nützt dies Ostrich nicht: Er droht Opfer von Machtspielen zu werden - und seines eigenen Hochmuts.

Ein bezwingender Roman, eine Geschichte des biblischen Paradieses, eine kühne Parabel, die einen weiten Horizont eröffnet, von den uralten Mythen der Menschheit bis zu den großen Fragen der Gegenwart.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern

Schneitewind, Martin
Martin Schneitewind wurde 1945 als Kind deutsch-französischer Eltern in Straßburg geboren. Er wuchs in Deutschland und im Tessin auf und wurde 1966 für kurze Zeit Mitarbeiter des 'Corriere della Sera' in Mailand. 1972 Aufenthalt in Marburg, ab 1973 Studium der Theologie in Tübingen. Nach Reisen durch Südamerika arbeitete er ab 1986 in der Stadtverwaltung in Straßburg. Er starb 2009. "An den Mauern des Paradieses" ist sein einziger Roman. Schneitewind verfasste ihn auf Französisch. Er erscheint auf Deutsch zum ersten Mal.

Schrott, Raoul
Raoul Schrott, Jahrgang 1964, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Innsbruck, Norwich, Paris und Berlin, arbeitete 1986/87 als letzter Sekretär für Philippe Soupault in Paris und als Universitätslektor in Neapel. Er lebt heute in Innsbruck und Seillans (Provence). Sein lyrisches und erzählerisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet; "Hotels" beispielsweise mit dem Leonce-und-Lena-Preis 1995. Große Beachtung erhielt auch seine Lyrikanthologie "Die Erfindung der Poesie". Gedichte aus den ersten viertausend Jahren.