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E-Book (EPUB)
64 Seiten
Sprache Deutsch
2014 GRÄFE UND UNZER
ISBN 978-3-8338-4336-5
KNV-Titelnr.: 48106433

Kurztext / Annotation

Aus Ihrem süßen Welpen soll ein gut erzogener Hund werden? Kein Problem! In diesem Ratgeber erklärt die erfolgreiche Hundetrainerin Katharina Schlegl-Kofler Schritt für Schritt, wie man seinen Hund richtig erzieht. Die Autorin erklärt, wie ein Hund lernt und wodurch man diesen Lernprozess positiv beeinflussen kann, was man unter Konditionierung versteht, welche Rolle die eigene Körpersprache und Stimme spielen und wie man einen Hund durch richtiges Loben motiviert. Anschließend zeigt sie, wie man das Training sinnvoll aufbaut. Dann geht's mit dem Üben los: In einem Grundprogramm werden die wichtigsten Gehorsamsübungen trainiert. Sitz, Platz, Bleib, Bei-Fuß-Gehen, Aus-Geben etc. sind danach für den Hund selbstverständlich. Nach der Pflicht kommt die Kür: Das Training in Alltagssituationen, das aus dem Hund einen zuverlässigem Begleiter macht.

Katharina Schlegl-Kofler beschäftigt sich schon viele Jahre mit artgerechter Hundehaltung. Sie selbst hält Retriever. Seit Jahren führt sie Welpenspieltage und Erziehungskurse für Hunde aller Rassen durch.

Beschreibung für Leser

Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Textauszug

DIE GRUNDERZIEHUNG

Einen Vierbeiner, der die Grundübungen der Erziehung beherrscht, können Sie überall mit hinnehmen – sei es zum Joggen, Bergwandern, ins Restaurant oder zu einem stressfreien Stadtbummel.
Grundsätzliches zur Erziehung

Was die Theorie anbelangt, haben Sie nun schon einiges kennengelernt. Kommen wir nun zur praktischen Umsetzung des Gelesenen. Die Erziehung beginnt im Prinzip an dem Tag, an dem Sie den Hund zu sich holen – egal, ob es ein Welpe oder ein erwachsener Hund ist. In den ersten Tagen sollte der Hund hauptsächlich seine neuen Bezugspersonen und sein neues Zuhause kennenlernen. Manche Hunde sind erkundungs- und kontaktfreudiger, manche vielleicht zunächst etwas unsicher und zurückhaltend. Lassen Sie dem Vierbeiner Zeit.

Übernehmen Sie einen älteren Hund, sollten Sie möglichst viel über sein Vorleben in Erfahrung bringen, um ihn besser einschätzen zu können. Kennen Sie seinen Namen, behalten Sie den am besten bei. Bedenken Sie, dass ein erwachsener Hund aufgrund seiner Erfahrungen ganz anders reagieren kann als ein Welpe.
Mit System vorgehen

Für die Erziehung brauchen Sie einige Ausrüstungsgegenstände. Außerdem sollten Sie sich einen Plan zurechtlegen, wie Sie die einzelnen Schritte durchführen möchten. Welpen müssen zunächst einmal lernen, auf ihren Namen zu hören, sowie an Halsband und Leine gewöhnt werden. Die Übungen müssen logisch aufeinander aufgebaut sein, sonst begreift sie Ihr Vierbeiner nicht. So hat es zum Beispiel keinen Sinn, eine Bleib-Übung zu beginnen, wenn er es noch nicht schafft, eine Zeit lang ohne Hilfe ruhig neben Ihnen sitzen oder liegen zu bleiben. Steigern Sie die Anforderungen also nur langsam und immer erst dann, wenn die vorherige Schwierigkeitsstufe wirklich sitzt. Neues üben Sie zunächst ohne Ablenkung, erst nach und nach bauen Sie diese mit ein. Gestalten Sie die Übungen so, dass der Hund keinen Fehler machen kann.
Die passende Ausrüstung

Zum Equipment für Erziehung und Ausbildung gehören Halsband und Leine sowie Spielzeug und Leckerchen. Von Vorteil ist auch eine Hundepfeife.
Das Halsband

Es gehört zur Grundausstattung des Hundes. Der Zoofachhandel bietet viele Modelle, aus Leder oder aus Nylon, mit und ohne Verzierungen, glatt oder geflochten, außerdem Kettenhalsbänder. Wichtig ist, dass es die richtige Größe hat, relativ breit ist und sich nicht unbegrenzt zuzieht. Für den Welpen empfiehlt sich ein Halsband, das sich problemlos in der Weite verstellen lässt, denn der Welpe wächst rasch. Das Halsband sollte immer locker sitzen. Es darf sich aber nicht über den Kopf ziehen lassen, sonst kann der Hund herausschlüpfen. Sogenannte "Kettenwürger" oder Halsbänder ohne Zugbegrenzung sind ungeeignet. Ebenfalls indiskutabel ist die Verwendung eines Stachelhalsbandes.

Brustgeschirr statt Halsband? Heutzutage hört man häufig, Halsbänder seien schädlich für den Hund und führten zu gesundheitlichen Problemen. Bei ganz normalem Gebrauch des Halsbandes ist das sicher nicht der Fall. Bei unsachgemäßem Gebrauch, etwa ständige, starke Leinenrucke, schadet man dem Hund dagegen mit jedem Hilfsmittel.

Neigt der Hund zum Zerren, können Sie ihm dies mit einem Geschirr angenehmer machen, es ihm aber nicht unbedingt abgewöhnen. Sinnvoll kann ein Brustgeschirr für sehr ängstliche oder kleine "zerbrechliche" Hunde sein oder wenn eine medizinische I